„Warten Sie, ich fahr Sie wieder runter“, sagte er heute. An diese neue Technik muss ich mich wohl noch gewöhnen.

(Ob es jetzt besser ist, sich damit oder mit Tinky Winkys Doch-nicht-Coming-Out ins Wochenende zu verabschieden? Na, urteilt selbst. Wer sich nicht entscheiden kann, kann auch gerne weiter darüber grübeln.)

Entwarnung?

Angeblich ist Tinky Winky doch nicht schwul. Allerdings verspricht die Überschrift mehr als der Text letztendlich hergibt.

Wenn der Internet- und Telefonanschluss von ish so richtig ausfaellt, bekommt das Verdi-Transparent mit dem Spruch „Obermann ist nur der Anfang“ eine ganz andere Bedeutung.

FILM: Kalter Frühling

Nachdem mich die Kombination Schweighöfer/Schwarz in Kammerflimmern ja eher genervt hat, muss ich sagen, dass die beiden in „Kalter Frühling“ durchaus ansehnlich waren. Aber vermutlich hat Jessica Schwarz in der Rolle der Rache nehmenden Tochter auch einfach viel besser ihr Temperament ausspielen können. Ich mochte diesen Film.

(Puh, endlich wieder Filme.)

Milchbubi-Alarm

Und der Cola-Light-Mann ist auch nicht mehr das, was er mal war.

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FILM: Frühstück mit einer Unbekannten

Bitte, liebe Freunde des Internets, glaubt nicht, wenn Christian Bartels in der Netzeitung über diesen Film schreibt:

Den notwendigen Ernst vermittelt Julia Jentsch («Sophie Scholl»), er wird durch einen Kurzauftritt Catherine Deneuves, der die junge Schauspielerin ein wenig ähnlich sieht, noch geadelt.

Glaubt auch nicht Christian Buß bei Spiegel Online (glücklicherweise haben sie nicht den Text aus dem gedruckten Spiegel online genommen, der war so unkritisch, unkritischer geht es gar nicht):

Als ultra-sanftes Warm-Up für den Run auf Heiligendamm geht die Agitprop-Schmonzette, die nicht viel wagt, aber auch nicht viel falsch macht, trotzdem auf: Kommt kuscheln!

Vergesst bitte auch Silke Burmesters Text in der taz:

Trotzdem ist „Frühstück mit einer Unbekannten“ eine erstaunliche Produktion: ein Film der unterhält, der lehrreich ist und in den letzten Tagen vor dem G-8-Gipfel in Heiligendamm jene Bürger zu einem Unrechtsbewusstsein animieren könnte, die sich vom politischen Lenor-Gelabere um gute Absichten einflauschen ließen und geneigt sind, an Politiker als „Volksvertreter“ zu glauben.

Sie alle versuchen diesem Film, der heute abend auf Sat.1 läuft, etwas Gutes abzugewinnen, loben ihn, auch wegen des Einsatzes der hochkarätigen Schauspieler (Jan Josef Liefers, Julia Jentsch, Iris Berben). Doch ich sage euch, wie der Film wirklich ist: Nämlich peinlich.

Da taucht wie aus dem Nichts plötzlich Bob Geldof oder auch Bono in der Gestalt von Catherine Deneuve, sagt etwas Weises und verschwindet wieder. Da kloppt die Hebamme Gina in der Gestalt von Julia Jentsch Stoppt-die-Armut-Phrasen und es ist einfach nur peinlich, dabei zuzuschauen. Noch holzhammriger geht’s nimmer.

Ja, ich als durchaus großer Fan von Schmonzetten habe mich für diesen Film geschämt und kann wirklich nicht verstehen, dass es irgendwelche Journalisten da draußen gibt, die diesem Film auch nur irgendetwas abgewinnen konnten. Es sei denn, sie sind alle gekauft. Gekauft mit U2-Tickets, Backstage-Pässen beim nächsten Life-Aid-Konzert oder säckeweisen schriftlichen Genehmigungen für die Adoption eines Kindes aus Afrika.

So.

Ich bin reich!

Eine geordnete Unordnung hat auch was Feines. Eben beim Sortieren der Rechnungen, Briefe und Zeitschriften der vergangenen Monate Geburtstags- und Weihnachtskarten durchgegangen. Ergebnis: Unerwarteter Geldsegen im dreistelligen Bereich. Dabei muss ich meine Steuererklärung doch noch machen…

Die Gerüchteküche brodelt

Gesammelte Briefe (11)

Hehe, diesmal ein Leserbrief aus dem SPIEGEL. Bezieht sich auf die Romy-Schneider-Titelgeschichte (Heft 21/07). Und stammt von Peter J. aus Hamburg:

Da mein Mini-Abo nur noch über drei Spiegel-Ausgaben läuft, bitte ich noch um Titelgeschichten über folgende Personen: Heidi Kabel, Inge Meysel und Marika Rökk.

I wanna hold your hand

So, und damit sich die Gemüter wieder beruhigen, nun ein Beitrag aus der Reihe „Romantik in der Tierwelt“.

Wurde schon mehr als sechs Millionen Mal angeschaut. Ist also Qualitätscontent!

(via)