Jahresendzeitstimmung galore

Dieses Mal war der Abend des 25. anders als sonst. Ok, lag zum einen daran, dass ich erkältet war und mich nicht ganz so prima fühlte und eigentlich erstmal die Entscheidung zwischen Bett oder Ausgehen trag. Ich entschied mich für Ausgehen. Aber halt nicht das Ausgehen im eigentlichen Sinne des ersten Weihnachtsfeiertages (Quatschen, Trinken, mit dem Taxi in die nächstgelegene Dorfdisco fahren, quatschen, trinken, ewig in der Kälte auf ein Taxi warten, nach Hause fahren, Bett). Diesmal reduzierte sich das Programm auf Aspirin nehmen, quatschen, trinken, nach Hause gehen, Bett.

War auch nicht schlecht und eigentlich auch viel besser. Weil wir richtig redeten und zwar mehr als die üblichen „Was machst du so“-Geschichten. Es ging auch um Pläne. Fürs kommende Jahr, die Zukunft. Lebensentwürfe von dreien, die umringt sind von schwanger werdenden Freundinnen, verheirateten Paaren, Singles. Die Weihnachtspost per SMS von Ex-Freunden bekommen, die nun in trauter Zweisamkeit unterschrieben sind, zum Beispiel. Die sich schwören, sich niemals (NIE!) solche Nachrichten zu schicken.

Der Abend war super. Nicht nur, weil man sich nicht allzuhäufig sieht und wir diesmal nicht in die Dorfdisco gefahren sind. Nein, er war super, weil mir mal wieder klar wurde, wie wichtig es eigentlich ist, Dinge zu verwirklichen, die man schon immer mal machen wollte. Auf sich zu hören und sich selbst Gutes zu tun. Nun plant die eine ein Jahr in Australien (mindestens), weil dies nur noch bis 31 geht und die andere geht zum ersten Mal in den Ski-Urlaub (Übrigens auch ein Projekt, dass ich schon immer mal machen wollte, wer fährt mit mir?).

Anlass genug, sich einmal so richtig Gedanken zu machen, was man so will, im Leben, im nächsten Jahr. Mein Kopf brummt bereits.

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