Google+-fürs-iPhone: Fünf Dinge, die nerven

Seit ein paar Tagen gibt es auch fürs iPhone eine App. Eigentlich super, versprach ich mir davon doch, auch öfter mal bei Google+ reinzuschauen. Doch so richtig praktisch ist die App leider nicht. Die Gründe.

1. Ja, man kann zwischen verschiedenen Streams hin- und herswitchen. Super. Aber was sind das für Streams? Ich verstehe nicht, warum mich, nachdem ich alle meine Kontakte fein säuberlich auf Kreise verteilt habe, ausgerechnet die Nearby-Leute interessieren sollten?

2. Ich habe es ja gerade schon geschrieben, dass ich gerne in meinen Kreisen lesen will. Was in der Webversion so ungefähr ein Klick ist, ist in der App eine Qual. Zurück zur Übersicht, auf Circles klicken, dann auf einen der Circles.

3. Dann bin ich also bei meinen Kreisen. Das doofe aber: Ich will doch nicht ständig sehen, wer in meinen Kreisen ist, sondern was meine Kreise so publizieren. Dafür muss ich auf Posts klicken, immer und immer wieder.

4. Das könnte einfacher gehen, zum Beispiel, in dem sich die App merkt, dass ich immer den Reiter „Posts“ anklicke. Oder in dem ich die Reihenfolge der Reiter verändern kann, zum Beispiel.

5. Was in der Webversion ebenfalls einfacher geht, ist auch hier ein Graus: das Verbergen von gelesenen Beiträgen. Dafür muss man jeden einzelnen Beitrag anklicken, auf den kleinen Pfeil unten rechts klicken, „mute this post“ klicken und dann noch einmal das Popup, ob man wirklich muten will, bestätigen.

Puh.

29_2011

Möhren

Die Woche begann gut: eine Zusage für die Kinderbetreuung. Ich hoffe, dass es bis zur Vertragsunterzeichnung dabei bleibt. Die Woche endete anstrengend: das Wetter. Und dann auch noch am Wochenende.

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Und dazwischen? Besuch der Frau Mama, die ja jetzt Oma ist. Die nächste große Impfung, die das Früchtchen ausgesprochen gut überstanden hat, neue Schuhe, kein Yoga. Dafür Sushi und noch eine Hose, die wieder zugeht. Im Büro gewesen und die Baustelle bewundert.

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Neue Früchtchen-Features: Das Früchtchen nimmt sich jetzt das Spielzeug selbst. Muss man nicht mehr anreichen. Beinchen werden immer höher gereckt und Füße sind vielleicht interessant!

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Früchtchens erste Male: Brei, Möhrenbrei, den ich liebevoll zubereitet habe. Tag eins: interessiertes Betrachten, aber als der Brei in seinem Mund landete, verzog er den Mund und spuckte ihn wieder aus. Tag zwei: Vom Finger scheint’s zu schmecken. Ich bin gespannt. Zumindest haben wir es versucht. Mal schauen, ob wir nochmal ein paar Wochen warten.

Brei

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Schon erstaunlich, wie viel Kram ein kleines Wesen innerhalb kürzester Zeit ansammeln kann.

Steh auf!

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Und dann am Freitag und Samstag wieder dieses Kribbeln, weil ein Irrer 93 Menschen umbringt und weil Amy Winehouse stirbt. Ich dachte, ich hätte das so langsam im Griff.

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Einmal sechs Stunden am Stück geschlafen. Yeah. Schöne Grüße vom Durchschlafen.

Dear 16-year-old-me,

(via)

28_2011

Das Früchtchen und ich beim Sport

Großes Thema Nummer eins diese Woche: Kinderbetreuung suchen. Telefonate geführt, im Internet rumgesucht, mehrere Termine gehabt. Kinderbetreuung finden ist schlimmer als Bewerbungsgespräche für einen neuen Job. Denn es geht ja nicht nur um mich, sondern um das Früchtchen, das sich wohlfühlen muss. Bei einem der Termine habe ich einfach nur kein gutes Gefühl gehabt und sofort darüber nachgedacht, ob das jetzt nur an der Tagesmutter liegt oder ob ich nun doch zur Übermutter mutiere und meine Gefühle es mir unmöglich machen, das Früchtchen in andere Hände zu geben (Ihr wisst schon: der erste Schritt ohne mich? Das erste Krabbeln? Das erste Wort? HILFE!). Beim nächsten Termin aber bemerkt, dass es an der Tagesmutter lag. Fazit nach der Woche: zwei Möglichkeiten, von denen eine besser ist als die andere. Jetzt heißt es: Daumen drücken.

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Großes Thema Nummer zwei: über die Zukunft nachdenken. Ging einher mit dem großen Thema Nummer eins. Wie will ich am liebsten in Zukunft arbeiten? Wie viel Flexibilität werde ich brauchen und wie viele Zugeständnisse muss ich machen? Alles Fragen, die ich bisher erst einmal nur für mich beantworten muss. Mal sehen, was der Arbeitgeber so sagt.

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Panda

Großes Thema Nummer drei: Beikost. Also nicht, dass das Früchtchen sich schon von etwas anderem als Milch ernährt. Aber ich denke seit dieser Woche intensiv darüber nach. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Warten, bis das Früchtchen nicht mehr nur auf meinen Mund starrt, sondern rumnöhlt, weil es auch was haben will? Oder einfach mal ausprobieren und bei Desinteresse einfach noch ein bisschen warten? Und wie bereitet man diesen verflixten Möhrenbrei nochmal zu? Wahrscheinlich wird es so laufen, dass das Früchtchen den nach tagelangem Probekochen zubereiteten Brei verweigern wird. Und dann irgendwann ein gekauftes Gläschen wegfuttert.

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Großes Thema Nummer vier: mal ohne Früchtchen sein. Kam vor und zwar auswärts beim Twittwoch. Stand sogar in der Zeitung.

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Früchtchens erste Male: Seifenblasen geguckt. Mit meiner Wasserflasche gespielt.

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Ich finde es nicht mehr ganz so schlimm, dass die Zeitung geklaut wird. Weil ich sie nun so lese, wie alles andere, was ich derzeit lese: übers iPhone oder iPad. Danke dafür. (Dass der Zeitungsdieb sich jetzt aber auch an der Sonntags-Faz vergreift, das war nicht abgesprochen.)

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Zum Abschluss der Woche: das Blinkenlichten-Fest. Nach den vielen Menschen auf der Hochzeit vergangene Woche wieder viele Leute für das Früchtchen. Und diesmal machen die gar nicht so viel Angst. Zum Eingewöhnen brauchen wir also nächstes Wochenende wieder viele Menschen auf einen Haufen. Vorschläge anyone?

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Schlimmer Hausfrauen-Content: Meine Lieblingstupperschüssel ist kaputt.

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Jetzt Vorfreude auf die nächste Woche: Die Oma kommt zu Besuch. (Boah, wie das klingt.)

Was ich mir von Google+ wünsche (unvollständig)

Google+ ist toll. Einfach zu bedienen, anders gedacht – es könnte die Art und Weise, wie wir das Internet bedienen, wirklich noch einmal verändern. Wobei ich dieses Wir wohl besser definiere: Wir, das sind diejenigen, die soziale Netzwerke aktiv nutzen. Also nicht die Ochdannmeldichmichhaltauchbeifacebookanfindeesabereigentlichdoof-Leute, sondern diejenigen, die die sozialen Netzwerke aktiv nutzen, in dem sie ihre Gedanken, Meinungen, Empfehlungen mit anderen teilen.

Mehr Mobil
Ich nutze das Internet derzeit fast nur in seiner mobilen Version. Was super ist, wenn man sich vor allem mit Hilfe von RSS, Twitter, Facebook oder irgendwelche Apps informiert. Was aber ganz und gar unsuper ist, wenn man versucht, zu verfolgen, was auf Google+ zeitgleich so abgeht. Denn immer wenn ich auf die mobile Seite gehe, habe ich das Gefühl, dass sich da nicht viel tut. Und „muten“ lassen sich die einmal gesehenen Einträge auch nur sehr umständlich.

Mehr Usability
Warum muss ich fürs „Muten“ von gelesenen Posts immer ins Pulldown-Menü gehen?

Mehr Freunde
So langsam füllen sich meine Kreise. Auch wenn ich diese sicherlich bald noch einmal überarbeiten muss. Denn zu Beginn habe ich versucht, meine „Freunde“ (Heißt das bei Google+ auch so, na egal) wie bei Facebook zu organisieren. Schon jetzt merke ich, dass das nicht funktioniert. Und mit der derzeitigen Einstellung, dass die Einträge, die am frischesten noch einmal kommentiert wurden, wieder nach oben gespült werden, ist der default-Nachrichtentstrom irgendwie unbrauchbar. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Seit Google weniger restriktiv mit den Anmeldungen umgeht, schwappt auch ein bisschen Mainstream in meine Timeline, also Menschen, die mir mit Gewinn bei Facebook spannende Dinge vermitteln. Das reicht aber noch nicht. Kommt alle!

Mehr Vernetzung
Das tolle an Facebook ist ja, dass nahezu jede Seite mittlerweile einen praktischen Facebook-Button hat. Und der macht es insbesondere in der mobilen Nutzung extrem einfach, Links zu teilen und so gern gelesene Texte seinen Freunden mitzuteilen. Bei Twitter ist das ähnlich, auch wenn das Posten von Links auf Twitter von Webseiten kommend nicht besonders einfach ist. Meistens muss man sich dann erstmal neu einloggen und der Link wird auch nicht immer mitgezogen. Meine RSS-Feeds lese ich mit Hilfe des Google Readers, den ich auf meinem Mobiltelefon mit Hilfe einer App verfolge und in die Twitter, Facebook und Co. gut integriert sind. Hoffentlich vernetzt Google wenigstens den Reader und + bald, damit die von mir dort geteilten Texte wenigstens bei Google+ erscheinen.

Mehr Nicknames
Seitdem ihr alle eure Klarnamen verwendet, erkenne ich euch nicht mehr. Das kann so nicht weiter gehen.

27_2011

Instagram-Nutzer sind ein seltsames Volk. Die finden sogar solche Fotos gut.

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Aufregende Woche gewesen. Erstens: Auf einer Hochzeit, also mit dem Früchtchen in der Kirche. Was leider schief ging, denn Orgel und die Akustik in der Kirche wirken wohl sehr furchteinflößend. Das Früchtchen verbrachte also mehr oder weniger die gesamte Trauung vor der Kirche. Zweitens: Kinderarzt gewechselt. Nachdem er dem Früchtchen ein Allergiemedikament verschrieben hat und ich nach dem Herumgoogeln völlig verunsichert war (Ja, soll man nicht, aber ich war auch nur auf Medikamentenherstellerseiten, ehrlich!), habe ich mich für eine zweite Meinung entschieden. Und die war völlig entgegengesetzt (Vorsicht Zitrusfrüchte! Vorsicht Erdbeeren! Dafür bitte viel Luft!), dass ich nun auch die weiteren Impfungen bei dem Neuen machen werde. Mannomann, meine Nerven. Drittens: ein Nachmittag am Unterbacher See.

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Eine der besten Entscheidungen, von der ich nicht viel erwartet hatte: Pekip-Kurs. Der Hammer, wie viel Spaß das Früchtchen dabei hat, nackt mit anderen Kindern rumzuliegen, diese ab und zu mal zu beäugen und ansonsten wild herumstrampeln und MitdenArmenwedeln, neue Dinge entdecken und am Ende erstmal ein Schläfchen im Kinderwagen (Es schläft! Im Kinderwagen!). Hach.

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Neue Früchtchen-Features: Die Pickelchen zählen ja nicht. Großes Interesse an den eigenen Klamotten, also in der Kategorie Dranziehen und Betrachten. Herr Affe wird nun mehr nicht nur in den Kopf gebissen, sondern in beiden Händen gehalten und von allen Seiten betrachtet. Auch den Wasserball kann es mittlerweile in der Hand halten und von der einen in die andere nehmen.

Ball spielen

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Das beste, was einem als Mama passieren kann, ist ganz viele andere Mamas und Papas zu kennen. Irgendeinen guten Tipp gibt es immer.

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Progress

Und die wollen an die Börse?

Und ich dachte, wir leben mittlerweile in Zeiten in denen coole Unternehmen Produkte auf den Markt schmeißen, die einfach funktionieren. Und selbsterklärend sind. Und vielleicht auch noch cool sind. Und dann bringt Facebook dieses Videocalling heraus. Was passiert? Ich suche mein Profil nach dem Videobutton ab und finde nix. Meine Wolke verrät mir, dass ich eine Software installieren muss. Das doofe: Nach der Installation im Firefox stürzt alles erstmal ab. Nach dem ersten Neustart funktioniert es immer noch nicht und sorgt sogar dafür, dass ich nicht mal hangouten kann, weil mein Mikrofon irgendwie mit abgestürzt zu sein scheint. Nach dem zweiten Neustart und den Wechsel in einen anderen Browser (Chrome! Sic!) funktioniert es und ich kann endlich videocallen. Mit Mr. Brinkmann und der Katti. Zweimal geklappt. Nicht hübsch, aber immerhin.

Als ich vor einigen Tagen Google+ erkundete und das erste Mal einen Hangout startete, funktionierte alles. Auf Anhieb. Nix stürzte ab. Auch das ist ein Unterschied.

Kinderbetreuung und so

Wie sagte es heute eine Pekip-Mama so schön: „Einen Kita-Platz zu bekommen ist schwieriger als einen neuen Job!“ Man versteht es nicht, wie es sein kann, dass die Vergabe von diesen Plätzen so seltsam abläuft. Erstmal hat jede Kindertagesstätte ein eigenes Vorgehen. Mal kann man sich immer auf die Warteliste setzen lassen, mal gibt es dafür bestimmte Termine. Mal gibt es diese Termine mehrmals im Monat, mal nur einmal im Vierteljahr. Das führt natürlich dazu, dass die Eltern (ich formulier das mal geschlechtsneutral) ihr Kind auf alle möglichen Listen setzen in der Hoffnung auf einen Platz. Dann müssen die Kleinen zum Start des Kindergartenjahres, also Anfang August, mindestens vier Monate alt sein. Ansonsten kann man sich nur fürs nächste Jahr anmelden. In Düsseldorf soll das jetzt anders werden. Da will man eine zentrale Warteliste einrichten. Ich glaube zwar nicht, dass das funktionieren wird, aber das wär ja schon mal was.

Die Alternative zur Kita, gerade für die Unter-Dreijährigen: eine Tagesmutter. Doch auch die freien Plätze bei Tagesmüttern richten sich nach dem Kindergartenjahr, heißt: im August/September gibt es freie Plätze. Danach wird es wiederum schwierig. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, ist im Vorteil. Ich werde also demnächst die Vormittage auf Spielplätzen verbringen, schauen, wie die dort versammelten Tagesmütter mit den Kindern umgehen und je nach Eignung fragen, ob sie nicht demnächst Kapazitäten für ein ganz bezauberndes Früchtchen haben.

Es ist ja schon ein Wunder, dass es hier in NRW einen Kita-Platz für die Über-Dreijährigen gibt. Nix Neues, aber ich kann mich darüber immer wieder aufregen, noch besser natürlich, seitdem ich selbst betroffen bin: Wer vorher wieder in den Job zurückkehren will, braucht entweder mittlerweile verrentete und willige Verwandte, zahlt sich dumm und dämlich oder bleibt daheim. Inklusive Babykotzedepression.

26_2011

Und dann ist das auch noch ein Sitzkonzert. #götzwidmann #Zakk

Bücher sortiert. Sowieso in dieser Woche mehr andere Dinge gemacht. Das neue Strickprojekt begonnen. Auf einem Konzert gewesen und mich alt gefühlt, weil um mich herum fast nur Langzeit- und Studenten standen und – saßen. Aber offenbar ist ein Liedermacherabend mittlerweile eine Sitzveranstaltung. Am Freitagabend dann auch endlich Google+ ausprobiert. Und einen Friseurtermin gemacht, leider nicht mehr bei meiner Friseurin, sondern bei ihrer Nachfolgerin. Meine macht jetzt den Meister.

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Google+. Cool, aber auch kompliziert. Anders gedacht. Wenn ich meine Gedanken ordentlich sortiert bekomme, schreibe ich vielleicht nochmal mehr.

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Tagesmutterdilemma. Am Montag gedacht, die richtige gefunden zu haben. Am Freitag das Ende des Traums. Weitersuchen. Ein bisschen altes Leben zurückkämpfen.

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Wasserspielplatz

Was für entspannte Nachmittage man mittlerweile im Park verbringen kann. War das entspannte Liegen auf der Wiese bisher undenkbar, lässt es sich jetzt aushalten. Das Früchtchen schaut sich die Bäume, Gänse und volleyballspielenden Halbstarken an und ich kann auch mal daneben liegen. Ohne das Baby auf dem Arm. Befreiend. Hach.

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Früchtchens erster Briefumschlag

Neue Früchtchen-Features diese Woche: Erstens: Es plappert. Unentwegt und besonders gerne, wenn (schief?) gesungen wird. Zweitens: Es zerreißt Briefumschläge. Drittens: Das Gucken wird noch genauer. Wenn ich dusche, findet es das sehr spannend. Wenn wir essen, wird ganz genau hingeschaut. Viertens: Es schläft schlechter ein. Mal sehen, ob das ein neues Feature bedeutet.

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Das erste Mal im Mutter-Kind-Café Pantakea auf der Nordstraße gewesen. Da zahlt man Eintritt – das Baby kostet auch – dafür kann man Speisen und Getränke mitbringen. Das Kind darf dann in dem Indoor-Sandkasten spielen oder – wie in unserem Fall – auf Decken rumliegen oder einen Ausflug in eine der Schaukeln machen. In den Sitzsäcken lümmeln ist wohl erstmal was für die Größeren. Schöne Einrichtung – wo gibt es sonst Cafés, in denen man eher auf dem Boden als an Tischen sitzt? Allerdings wird es bei dem wechselnden Wetter auch sehr voll. Und laut.

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Wildpark-Feeling.

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Informantenliebe.