24.11.2013

Auf die Frage „Und, was machst du so, wenn du nicht arbeitest?“ kann ich derzeit mit Fug und Recht antworten: häkeln. I know, klingt uncool und isses vermutlich auch, aber ich finde es gerade extrem entspannend, mich am Abend aufs Sofa zu setzen und zu häkeln. So erliege ich dem Gedanken, in diesem Jahr vor allem Topflappen zu verschenken. Oder so.

Fertig #häkelwahn

Stern #häkelwahn

#609060 oder auch #selfie im Regen

Gehäkelt.

19.11.2013

Der Grund, warum das mit dem täglichen Bloggen nicht funktioniert, ist, dass es verdammt mühsam ist, auf dem Telefon zu schreiben. Ich bin dazu übergegangen, am Abend nur noch vom Handy aus Mails abzuarbeiten, Dinge zu lesen, weil Rechner hochfahren, muss nicht. Und vieles geht dann eben doch auf diesem kleinen Gerät. Außer man will längliche Texte schreiben, sprich: bloggen.

Heute allerdings muss das sein, auch auf dem Telefon, denn ich war nach Monaten der Abstinenz mal wieder im Kino. Die Eltern unter meinen letzten verbliebenen Lesern werden sich nicht wundern. Wann geht man schon mal ins Kino? Also gemeinsam?

Eigentlich hatten wir letzte Woche vor, ins Kino zu gehen. Wochen vorher studierte jeder für sich das Kinoprogramm, achtete ausnahmsweise auf die Filmempfehlungen in Kultursendungen. Wir hatten jeder einen Plan, von dem der andere nur noch überzeugt werden musste. Doch dann klappte das mit dem Babysitter erst zwei Wochen später und als jeder von uns seinen Plan nochmal einem Realitätscheck unterzog, war klar: Wir gehen was essen.

Heute also dann endlich Kino mit der Nachbarin. Natürlich in den neuen Woody Allen. Eine grandiose Cate Blanchett. Ein guter Schluss, der so überraschend kommt, dass ich mich immer noch darüber freue. Und nun sogar vom Handy aus blogge. Wer hätte das gedacht.

17.11.2013

Es ist wohl so ein ungeschriebenes Gesetz in dieser Herbstsaison: Hab ich Urlaub, wird das Kind krank. Oder ich. Dieses Wochenende ist’s mal wieder das Kind, so dass ich in den Genuss komme, die Uelzener Notfallpraxis kennen zu lernen. Nichts Schlimmes, nur eine ziemlich heftige Bindehautentzündung mit sehr verklebten Augen.

Passend zu dem Häkelfieber, das bei mir gerade ausgebrochen ist, habe ich mich auch beruflich damit beschäftigt.

8.11.2013

Es passiert selten, dass ich über Fernsehfilme noch lange nachdenke, besonders wenn ich diese gar nicht bis zum Schluss gesehen habe. Am späten Dienstagabend lief die ARD-Doku über die Familie von Yvonne Herber, einer Frau, die im Alter von 42 Jahren die Diagnose Alzheimer erhalten hat. Aufgehört zu schauen habe ich, weil es einfach viel zu spät geworden war. Geheult habe ich trotzdem. Hier der Welt-Text.

5.11.2013

Ich weiß nicht, wie viele Male ich in diesem Jahr beim Zahnarzt war und eigentlich plante ich, dass diese Zahnreinigung mein letzter Besuch in diesem Jahr werden würde. „Wollen Sie nicht nochmal zur Kontrolle?“ Ein Kannjanichtschaden und weitere warme Worte, die ich aber nicht mehr erinnere, appellierten dann doch an das schlechte Gewissen und so gibt’s dann doch nochmal einen Besuch in diesem Jahr.

Auf dem Weg nach Hause freue ich mich auf das Sofa und eigentlich sollte ja auch die Wolle schon da sein, die für mein derzeitiges Häkelprojekt. Wollte ich am Sonntag hier noch schreiben, dass ich die Leute, die mit dem Hashtag #häkelnistyoga unterwegs sind, nicht so recht verstehen kann. Aber da in der Straßenbahn kann ich mir nichts besseres vorstellen, als gleich bei Tee ein bisschen rumzuhäkeln. Zuhause angekommen fehlt dann natürlich eins. Kleiner Tipp: Es ist nicht das Sofa.

Digitales Quartett: Wie geht’s weiter mit Twitter?

Noch schreibt Twitter rote Zahlen, doch das wird sich nach der in Kürze geplanten Börsennotierung bald ändern müssen. Wie geht es weiter mit dem Unternehmen? Gibt es Parallelen zum Facebook-Börsengang? Was sind die Unterschiede? Und noch wichtiger: Werden wir Twitter in ein paar Monaten immer noch mögen oder uns abwenden? Darüber wollen wir im Digitalen Quartett sprechen! Wie immer: ab 21 Uhr!

Wer meint, ein guter Mitdiskutant zu sein oder jemanden zu kennen, bitte melden!

Mit dabei:
Matthias Hohensee, Silicon-Valley-Korrespondent der WirtschaftsWoche, @mhohensee
Holger Schmidt, Chefkorrespondent fürs Digitale bei Focus, @holgerschmidt
Daniel Kröger, Fondsmanager bei Acatis, @eflation

Und von unserer Seite:
Thomas Knüwer, @tknuewer

Zum Eingrooven empfehle ich diesen Text bei faz.net.

3.11.2013

Sonntagsmodus. Kuchenbacken, Kaffeebesuch mit Baby, Entenfüttern, Spielplatz. Sandmann, Tatort. Und zwischendurch: Häkeln bis die Wolle alle ist. Klarer Fall von Muttisierung. Morgen Büro.

2.11.2013

Da bloggt man mal ansatzweise wieder und schon landet jede Menge Spam im Blog. Wenigstens die Bots lesen hier noch mit.

Das erste Mal in diesem Jahr länger darüber nachgedacht, wie das gesamte Weihnachtstralala in diesem Jahr wohl vonstatten gehen könnte. Wann wo sein, wie halten wir es mit dem Adventskalender, was wären schöne Geschenke? Ist ja nicht mehr lange hin.

#ichlernehäkeln

Abends ein Youtube-Video geschnappt und endlich mal ausprobiert, ob ich dieses Häkeln eigentlich auch kann. Bin ja eher der Stricktyp. Klappt aber doch erstaunlich gut.

36 Stunden Düsseldorf. Kann man machen, meint die New York Times übrigens auch.

1.11.2013

Hund in Hundehütte

Es ist noch nicht zu spät, es einigen anderen Bloggern gleich zu machen und den November zum Blog-Monat auszurufen. Einfach mal wieder versuchen, jeden Tag hier was zu schreiben. Um wieder mal ins Schreiben reinzukommen.

Und weil der 1. November hier Feiertagsmodus war, gibt’s hier auch Feiertagsfotos.

Entenfüttern