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    Film: Hangover

    08.08.10 | Link | 1 Kommentar

    Am Samstagabend durch die Düsseldorfer Altstadt gelaufen. Und mitgezählt: 20 Junggesellenabschiede getroffen, davon zwölf mit Jungs und acht mit Frauen. Ich weiß nicht, was schlimmer war. Eine Tag später dann “Hangover” geschaut, geht ebenfalls um einen Junggesellenabschied, wenn auch ohne peinliche T-Shirts, dafür allem anderen Kram wie Drogen, Alkohol, Frauen und so. Leider verlieren die Jungs nicht nur ihre Erinnerungen an die Nacht, sondern auch den Bräutigam. Im Grunde sind sie die ganze Zeit damit beschäftigt, die Nacht zu rekonstruieren, weil sie so hoffen, den Bräutigam zu finden. Bis dahin wird man gut unterhalten mit schrägen Typen, einer schrägen Nacht, keine abgelutschten Gags. Echt ok, der Film.

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    FILM: Verlobung auf Umwegen

    06.06.10 | Link | Kommentieren?

    Ich darf gar nicht erzählen, dass ich eigentlich versucht hatte, “Shutter Island” zu schauen, aber daran scheiterte, dass ich die Schwere dieses Films und seine Referenz zum dritten Reich ehrlicherweise im Flieger nicht ertragen habe. Dann also “Verlobung auf Umwegen”, herzlichen Glückwunsch, Frau Bluhm.

    Mein Star über den Wolken: Amy Adams, die (wieder einmal) eine karriereorientierte Frau spielt, die ihre große Liebe gefunden zu haben scheint. Seit Jahren lebt sie mit ihrem Freund Jeremy zusammen, funktioniert alles ganz ok, wobei beide mehr mit sich und ihrem Beruf als mit ihrer Beziehung beschäftigt sind. Und wieder das schlimme Klischee: Amy träumt von einer Hochzeit, so sehr, dass sie irische Bräuche zitiert, um ihren Freund einfach selbst zu fragen. Wenn er nicht will, muss sie halt ran. Auf den ersten Blick natürlich total emanzipiert von ihr, doch jede Form von Emanzipation stirbt sofort, wenn man sieht, mit welcher Verbissenheit sie um ihre Hochzeit kämpft. In großstädtischer Großkotzigkeit versucht sie ihren Willen durchzusetzen, am Flughafenschalter, auf dem Dorf und dann erkauft sie sich einen irischen Rüpel, der eh gerade knapp bei Kasse ist und sie dann doch nach Dublin begleitet. Wenn man das Begleiten nennen kann, denn den beiden werden eigentlich alle nur erdenklichen Steine in den Weg gelegt. Autos gehen kaputt, Züge verpasst, andere Hochzeiten gesprengt, gekocht (Jaja!) und nebenbei noch das Herz verloren – an einen anderen Mann. Der ihr die Augen öffnet, was Jeremy angeht, ihr Leben, ihr Ziele. Und der sie dann trotzdem heiratet. Schade, eigentlich, nach so viel Läuterung.

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    Film: Bride Wars – Beste Feindinnen

    06.06.10 | Link | Kommentieren?

    Allein der Titel schon. Der Krieg der Bräute verspricht schlimme Hochzeitsgedöns. Und zur Abwechslung endlich mal wieder ein Film mit Anne Hathaway. Anne heißt hier Emma und kennt Liv (Kate Hudson) schon seit ihrer Kindheit. Damals haben sie schon Heiraten gespielt und seitdem den Wunsch, in einem der berühmtesten Hotels New Yorks zu heiraten. Die Anträge erfolgen zeitnah und dooferweise gibt es nur noch Termine, die an einem Tag liegen. Da keine später heiraten will, kommt es zum großen Hauen und Stechen. Die Freundschaft pausiert und beide geben sich ihren Gehässigkeiten hin.

    Ich bin ehrlicherweise immer wieder geschockt, welches Frauenbild in diesen Filmen vermittelt wird. Für ihre Traumhochzeit gehen Frauen über Leichen. Und alle wollen in weiß heiraten, mit viel Tamtam, ganz klassisch und machen auf dem Weg dahin alle verrückt. Natürlich ist am Ende des Films alles wieder gut, auch wenn die eine Hochzeit komplett platzt, aber auch nur, weil sie noch nicht den richtigen gefunden hat, obwohl dieser immer in ihrer Nähe war.

    Und eigentlich muss ich auch noch ein paar Worte zu Anne Hathaway loswerden: Da ich bisher nur zwei Filme mit ihr gesehen habe (diesen hier und “Valentinstag”), kann ich nicht wirklich über ihre schauspielerischen Fähigkeiten sagen, aber das, was ich in eben diesen gesehen habe, ließ mich ein bisschen erschrocken zurück. Aber wie sagen die Damen der Zunft in ihren Interviews immer so schön: Komödie ist schon die Kür, eine der schwierigsten Rollen und so. Lag bestimmt daran.

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    Film: When in Rome

    06.06.10 | Link | Kommentieren?

    Wow, ich habe gerade gelesen, dass die Hauptdarstellerin Kristen Bell 2006 zur sexiesten Vegetarierin der Welt gewählt worden ist. Hätte ich das gewusst, hätte ich diesen Film mit ganz anderen Augen geschaut. So fand ich Kristen Bell ganz süß als aufstrebende, karriereorientierte Blondine, die natürlich schon ein bisschen neidisch auf ihre kleine Schwester ist, die sich einfach mal so verliebt, verlobt und auch gleich heiratet. Ein bisschen albern wird es dann, weil sie vier Männer mit einem Fluch belegt, sie stibitzt nämlich die Münzen, die besagte Herren in den Liebesbrunnen geworfen haben. Die Herren verfallen ihr, legen ihr die Welt zu Füßen, was Kristen Bell ein bisschen überfordert. Auch weil sie sich dann doch auch verliebt hat. Das Hin und Her wird ganz humorvoll erzählt, am Ende kann sie alle Herren von ihrem Fluch befreien und ein Happy End gibt es auch.

    Der Film ist von Disney, deshalb wohl besonders “verzaubert”, was ein bisschen albern rüberkommt. Wer im Flieger zwei Stunden rumkriegen will und keine Alternative hat, kann sich den Quatsch anschauen.

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    FILM: Valentinstag

    06.06.10 | Link | Kommentieren?

    Ich habe im Flugzeug eine Schwäche für Filme, in denen es mit Bedienung aller nur möglichen Klischees um die große Liebe geht. Also wie man sie glaubt, erst gefunden zu haben, sie findet und dann noch einmal kurz fast verliert vor dem Happy End. Dass ich mir also auf dem Flug nach Kalifornien als erstes “Valentinstag” anschaue, ist irgendwie klar, oder?

    Die Struktur des Films erinnert stark an “Love Actually” – kleine Episoden, die parallel erzählt werden, die sogar alle ein bisschen miteinander zu tun haben. Und viele sehr bekannte Schauspieler machen mit: Web-Schnucki Ashton Kutcher, Jessica Biel, Jessica Alba (naja), Taylor Swift (Wie peinlich ist die bitte?), Anne Hathaway, Jennifer Garner, Shirley MacLaine, Jamie Foxx, Patrick Dempsey und auch Julia Roberts. Alle irgendwie glücklich zumindest beim ersten Blick, wirft man dann aber einen Blick hinter die Fassade und das macht der Film sehr geschickt, Schritt für Schritt, sieht es gar nicht so rosig aus. Ihr könnt euch vorstellen, dass am Ende des Films dann trotzdem alle glücklich sind. Ich übrigens auch. Weil Julia Roberts wirklich tausende Kilometer geflogen ist, nur um ihren kleinen Sohn in die Arme zu schließen. Schnief.

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    Sophie Dahls Comeback

    24.03.10 | Link | 2 Kommentare

    Ich habe mir heute ein Kochbuch gekauft. Ich kaufe mir wirklich selten Kochbücher, die Rezepte-Apps, die ich mir in den vergangenen Monaten auf mein iPhone geladen habe, zählen nicht. Das Kochbuch ist von Sophie Dahl, die vielleicht einige als Wonderbra-Gesicht kennen. (Korrigiert, siehe Kommentar der Kaltmamsell.) Derzeit sieht sie sehr hervorragend aus und hat sogar, wie ich durch Zufall auch heute erfahren habe, seit kurzem eine Kochsendung in der BBC. Ich hab mir gerade die erste Folge angeschaut, weil ich eine Bestätigung brauchte, das richtige Buch gekauft zu haben (Boah, gibt es tolle Kochbücher!). Das Prinzip der Sendung: Sophie Dahl kocht Gerichte, die zu ihrer Stimmung passen. In der ersten Folge ist ihre Stimmung “selfish”, also egoistisch, gemeint ist aber, Essen, das man sich dringend kochen sollte, wenn man einen Tag nur mit sich verbringt, also an dem man das Alleinsein zelebriert. Zum Frühstück gibt es laut Sophie Dahl dann das hier.

    Und so sieht ihr “Selfish Day” aus:
    Frühstück: Arnold Bennett Omelette
    Lunch: Buffalo Mozzarella Bruschetta mit Fenchel und Zucchini
    Zum Tee: Erdnussbutter-Fudge
    Der Drink zum Dinnerkochen: Dirty Martini
    Das Dinner: Roasted Heilbutt mit Spinat und Kressesoße, Süßkartoffelchips und Pilzen
    Der Nachtisch: Schokoladencreme mit Brandy-Kirschen

    Mmh. Wer jetzt auch das Buch will, hier der Link.

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    FILM: Avatar

    19.03.10 | Link | 2 Kommentare

    Ich will wieder mehr über Filme schreiben, besonders weil ich derzeit so selten welche schaue. Besonders im Kino. In diesem Jahr erst zweimal da gewesen, wenn ich mich an diesem Wochenende noch aufraffe, wie geplant ins Kino zu gehen und “Die Friseuse” zu sehen, könnte ich stolz berichten, immerhin einmal im Monat im Kino gewesen zu sein. Es gab Zeiten, da war ich jede Woche einmal dort. Genug bedauert.

    Ich war also vor gar nicht so langer Zeit im Kino und habe “Avatar” gesehen. Ewig her, dass der Film in die Kinos kam. Umso überraschter war ich, dass in der 16.15-Uhr-Vorstellung kaum ein Platz unbelegt blieb. Ein beinahe ausverkaufter Film. Beeindruckend. Warum ich eigentlich nicht schon früher über den Film geschrieben habe – immerhin habe ich ihn am Tag vor der Oscar-Verleihung gesehen und das ist ja nun wirklich schon ein bisschen her? Weil mir nicht wirklich mehr einfällt als das übliche, was über diesen Film geschrieben wurde: mittelmäßige Story, tolle Technik, aufgrund letzterer durchaus ein cineastisches Erlebnis.

    Ich glaube, dass “Avatar” dem Popcorn-Kino einen Schub geben wird, weil die 3D-Technik heute vermutlich so faszinierend ist wie die Einführung des Farbfilms. Es ist beinahe unheimlich, wenn das Auge mir vorgaukelt, dass da gerade wenige Zentimeter entfernt ein Schmetterling vorbeiflattert oder ich Teil des Spektakels werde, in dem ich das eine-Schlucht-auf-dem-Rücken-eines-Drachends-Hinunterstürzen miterleben darf. “Avatar” setzt da sicherlich Standards, auch wenn mir die Handlung viel zu sehr auf die Effekte hingeschrieben war – das Auftauchen der komischen Tiere im Urwald, die Verfolgungsjagden, die Kampfszenen. Perfekt inszeniert, zu perfekt für mich. Als ich das Kino verließ, unterhielten sich zwei Teenager-Mädchen (Hihi, kennt ihr den Ärzte-Song noch?), dass sie “total geheult” hätten. Ich war ein bisschen neidisch auf sie.

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    Erinnert sich jemand an Friendster?

    19.01.10 | Link | Kommentieren?

    Ich schon. Ich hab das irgendwann auch mal ausprobiert. Und glücklicherweise gibt es Internet-Archäologen von “The Onion”.


    Internet Archaeologists Find Ruins Of ‘Friendster’ Civilization

    (via)

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    100x “How I met your mother”

    12.01.10 | Link | Kommentieren?

    Hach, wie schön, am Montag lief die 100. Folge von “How I met your mother” und im Vorfeld gab es schon wilde Gerüchte, dass es zu diesem Anlass was Besonderes geben würde. Stimmt. Barney hat den “Suit Song” gesungen. “Nothing suits me like a suit”. Die meisten, die die Serie verfolgen, wissen, dass Barney eigentlich immer einen Anzug trägt. Schön also, dass diesem Kleidungsstück ein ganzer Song gewidmet wurde.

    Lustigerweise ist die 100. Folge aber auch eine, in der Barney ein T-Shirt trägt. Natürlich nur, weil er eine Frau aufreißen will. Doch gerade für uns Deutsche ist es ein besonderes T-Shirt.

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    FILM: Zodiac

    03.01.10 | Link | Kommentieren?

    Ein ziemlich cooler Film über einen Massenmörder, der um San Francisco herum in den 70er und 80er Jahren wild herumgemordet und durch verschiedene Schreiben an die Polizei und Presse die Bevölkerung in Atem gehalten hat. Ziemlich spannend, gut gemacht, toller Jack Gyllenhall und alles. Nervig fand ich nur das etwas ungut gelöste Zeithopping. Ich weiß, David Fincher wollte halt sehr klar machen, wie lang und häufig dieser Zodiac aktiv war, aber manchmal hatte man das Gefühl, dass da nur das Datum eingeblendet und eine unwichtige Szene gezeigt wurde und dann ging es auch schon weiter auf dem Zeitstrahl. Sehr lohnenswert ist es auch einen Blick auf Robert Downey Junior, der sehr überzeugend den arroganten und selbstverliebten Top-Reporter gibt. Wir sind schon eine seltsame Zunft.

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    FILM: Barfuss

    03.01.10 | Link | 2 Kommentare

    Beinahe unerträglicher Til-Schweiger-Film, in dem der Regisseur und Hauptdarsteller mal wieder zeigt, was er kann (oder eben nicht). Diesmal spielt er einen Draufgänger, der ständig neue Frauen abschleppt oder Jobs verliert und auch in seinem neuen Job in einer Psychiatrie gleich wieder vor die Tür gesetzt wird. Dabei folgt ihm Johanna Wokalek, die Leila spielt, eine eigentlich ganz nette, allerdings ziemlich lebensunfähige Patientin spielt, die außerdem am liebsten barfuß (Ah, der Titel!) durch die Gegend läuft. Natürlich nimmt Til Schweiger Leila mit, zeigt ihr ein bisschen das Leben und nimmt sie dann auch noch mit auf die Familienfeier. Auf dem Weg dorthin und auch vor Ort darf Leila so richtig zeigen, wie lebensunfähig sie ist (die Mutter ist schuld). Mit allerlei lustig gemeinten Missverständnissen und sowas. Na, und am Ende verschmäht er sogar Janine Kunze und rettet seine Leila aus der Psychiatrie. Was für ein cooler Typ, der Til.

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    FILM: Pizza und Marmelade

    01.01.10 | Link | Kommentieren?

    Max von Thun hat ja eigentlich ein Händchen dafür, in peinlichen Fernsehkomödien mitzuspielen, dafür war er schon zu oft der Mann fürs Herz bei Sat1 und Co. Doch in “Pizza und Marmelade” war er gar nicht so peinlich, sondern ganz ok. Max spielt Florian, einen Architekten, der plötzlich auf der Straße steht, aus seiner Loft-Wohnung ausziehen, eine Aushilfsstelle in einer schäbigen Pizzeria annehmen, und nebenbei noch die Alimente für den Sohn aufbringen muss. Nicht ganz so leicht. In dem neuen Viertel trifft er auf ähnliche Schicksale. Den offenbar ebenfalls gescheiterten Herrn Büchner, ein Professor für arabische Literatur, der die beste Marmelade im Viertel zu kochen scheint und alle ständig mit selbiger beschenkt und natürlich Lucia, die ihren dreijährigen Sohn in einem Autounfall verloren hat und nun versucht, ohne ihren Mann, der den Unfall verschuldet hat, alleine ein neues Leben zu beginnen. Klar, dass Lucia und Florian irgendwie zueinanderfinden, sich langsam kennenlernen, vorsichtig, mit Rückschlägen, aber am Ende dann halt doch irgendwie.

    Ich muss sagen, dass ich die Annäherung und Rückschläge und all das Drumherum ganz gerne geschaut habe. Ein ganz ordentliches Fernsehdrama mit sympathischen Figuren gespielt von guten Schauspielern, ein düster aber vermutlich ehrlich gefilmtes München. Wirklich nett. Nur eins lässt mir keine Ruhe: Die Pizzeria-Frau wird von Clelia Sarto gespielt, die ich ein paar Tage zuvor gerade auf dem “Traumschiff” gesehen habe und die (wie auch schon früher in der Lindenstraße”) so extrem deutsch rüberkam, dass ich ihr die italienische Abstammung, die sie ja nicht nur in “Pizza und Marmelade” spielen sollte, sondern im echten Leben auch noch hat, nicht wirklich abnahm. So kann man sich täuschen.

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    FILM: Ice Age 3

    01.01.10 | Link | 2 Kommentare

    Im Flieger schaue ich seltsame Dinge. Auch dritte Teile von Filmen, die ich nicht kenne. Wie bei Ice Age. Moral: Freunde sind wichtig, egal, was passiert, man muss zusammenhalten und man lässt seine Freunde nienienie hängen. Schön oder? Das ganze wurde dann in eine schöne Tierwelt verpackt und eingetütet in die Eiszeit verschickt. Faultier Sid hat Angst, dass bei den Nachwuchs erwartenden Mammuts nach der Niederkunft nur noch die zweite Geige spielt. Als er ein paar Dinosaurier-Eier findet, werden bei ihm Papa-Instinkte geweckt. Die Dino-Mama verschleppt ihn mit den Kids dann in eine gefährliche Welt mit riesigen Dinosauriern und Vulkanen und allem. Doch seine Freunde lassen ihn nicht im Stich und machen sich auf, um ihn zu befreien. Sehr kindgerecht, aber wirklich nicht meins. Aber anderthalb Stunden Flugzeit totgeschlagen.

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    FILM: Zweier ohne

    01.01.10 | Link | Kommentieren?

    Coming-of-Age-nächster-Teil. Johann und Ludwig rudern zusammen. Sie rudern “Zweier ohne”, zu zweit ohne Steuermann, sie müssen sich verstehen, gleich kräftig sein, ihre Bewegungen exakt aufeinander einstellen – und ähnlich denken, um erfolgreich zu sein. Das klappt auch ganz gut, weil Johann sich ganz gut auf den eigenwilligen, auffälligen Ludwig einstellen kann, der bereits von einigen Internaten geflogen ist und auch bei seinen Mitschülern nicht ganz so gut ankommt. Ihre Freundschaft geht soweit, dass sie sich irgendwann ihre Köpfe kahl scheren, den Klamottenstil anpassen, ja sogar mit dem gleichen Mädchen schlafen. Besonders Ludwig setzt alles daran, dass die beiden miteinander verschmelzen, weshalb es ihm natürlich nicht passt, als Johann sich in seine Schwester verliebt. Dass das ganze tragisch endet, ist vorherzusehen und wird durch den Erzählstil (Johanns Stimme ist die ganze Zeit die Off-Stimme) mehr als deutlich angekündigt. Das ist das nervige an dem Film: Dass der Film viel vorwegnimmt, ankündigt, wiederholt und deshalb ziemlich dahinplätschert. Das könnte man gut ertragen, wenn man nicht schon hunderte von diesen Coming-of-Age-Dramen gesehen hätte. So fiel es schwer.

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    FILM: Notting Hill

    01.01.10 | Link | Kommentieren?

    Glaubt mir wahrscheinlich eh niemand, dass ich diesen Klassiker mit Hugh Grant und Julia Roberts erst am 31. Dezember 2009 geschaut habe, vermutlich fünf Jahrhunderte nachdem ihn ALLE gesehen haben. Wurscht. Nach “Pretty Woman” hatte ich seltsamerweise mal beschlossen, Filme mit Julia Roberts weitestgehend zu boykottieren. Ähnliches galt für Filme mit Hugh Grant, fragt mich aber bitte nicht, welcher Film da der Auslöser war. Ich kann diesen Hundeblick leider nicht allzuoft ertragen. Gerade aber schon. Deswegen also “Notting Hill”, der Film, der Ronan-Keating-Songs zu Hits machte. Natürlich ging er (der Film) ans Herz, natürlich war Hugh charmant und Julia auch und natürlich war das alles ganz wundervoll und pudrig und am Ende sogar noch mit Happy End und so. Ich weiß, warum ich damals beschlossen hatte, diesen Film nicht zu gucken. Ich weiß aber auch, warum ich ihn jetzt gerade ganz gerne gesehen habe.

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    FILM: The Dark Knight

    01.01.10 | Link | Kommentieren?

    Jawoll, ich hab es endlich geschafft, den Batman-Film zu gucken. Und nicht einfach nur so auf DVD, sondern in der Bluray-Version. Ist zwar schon ne Weile her (sechs Monate), aber ein paar Worte sollte mir der Film schon noch wert sein. Bluray ist toll. Das war alles so echt und man konnte in den Gesichtern Poren sehen. Das fand ich faszinierend. “The Dark Knight” war aber schon auch gut. Sehr spannend. Ein sehr toller Joker (Hach, Heath), viel Bummbumm und Effektzeugs, ja. Ich mach mir da nicht so viel draus. Hab ich aber gern gesehen.

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    Film: Coco Chanel

    01.01.10 | Link | 2 Kommentare

    Noch ein paar Altlasten. Denn eigentlich will ich ja schon über die meisten Filme schreiben, die ich gucke. Deswegen hier: Coco Chanel. Audrey Tautou spielt das Waisenkind, das mit seiner Schwester als Kneipensängerin das bisschen Geld zum Überleben verdient. Sie kann nicht sonderlich gut singen, dafür aber nähen, auch wenn ihr Stil in der Provinz nicht bemerkt wird. Später lebt sie als Maitresse bei Schlossherr Etienne. Dort verliebt sie sich in den schönen Engländer Boy Chapel, der trotz großer Liebe und Hingezogenheit eine Engländerin heiratet. Als diese stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch die Rebellin gegen jegliche Konventionen hat es bereits geschafft: Sie wohnt ihn Paris, macht tolle klassische Mode ohne viel Tamtam und führt ein Leben wider den gesellschaftlichen Konventionen.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie eine ähnliche Handlung bei uns in Deutschland mit Senta Berger oder Veronica Ferres in der Hauptrolle verfilmt wird. Eine Frau geht ihren Weg, kämpft und siegt am Ende. Wobei: Veronica Ferres fällt raus, weil die ja eigentlich nur Frauen spielt, die für ihre Kinder kämpfen. Vielleicht bin ich auch zu böse. Mich hat der Film schon unterhalten, ja, er war gut gemacht, aufwändig kostümiert und gefilmt. Und ich hab auch ein paar Tränen verdrückt, als Boy plötzlich tot war. Aber trotzdem. Brauchen wir solche Filme wirklich? Als Vorbild? Zur Beruhigung? Ich weiß es nicht.

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    FIlm: Selbst ist die Braut

    20.12.09 | Link | 2 Kommentare

    Komischer Liebeskomödienfilm mit Sandra Bullock, den ich natürlich nur geschaut habe, weil ich im Flieger saß und weil nichts anderes lief. Mit Ryan Reynolds. Sandra Bullock ist die biestige Chefin und ihr Assistenz Ryan Reynolds macht alles für sie. Sogar sich das Hemd eines anderen anziehen, wenn das eigene mit Kaffee bekleckert ist. Und den eigenen Kaffee der Chefin geben, auch wenn ihrer eigentlich gerade im Hemd gelandet ist. Bullock will Reynolds heiraten, weil ihre Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in den USA abläuft und sie sonst zurück nach Kanada muss. Leider verlieben sie sich dann und am Ende, ja am Ende kriegen sie sich natürlich, weil es ja eine Liebeskomödie ist, die natürlich ein Happy End haben muss. Das bekloppte: Nachtflug, Emo-Stimmung, ich musste sogar Tränen verdrücken. Nicht so schlecht.

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    Tarantinos Lieblingsfilme

    03.09.09 | Link | 3 Kommentare

    Seit gestern bewundere ich Quentin Tarantino wieder mal nur noch mehr: Ich habe “Inglorious Basterds” geschaut und bin immer noch ganz fasziniert, wie es ihm gelungen ist. Und wie sehr man auch diesem Film wieder anmerkt, wie sehr Tarantino Filme liebt. So liebevoll sind die Figuren gezeichnet, so gewitzt, so herrlich. Spannend deshalb zu wissen, welche Filme Tarantinos Top 20 der letzten 17 Jahre ist:

    (via)


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