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    Neues Blog: Mind the App

    03.01.10 | Link | Kommentieren?

    Ok, es scheint, als ob es eine seltsame Zeit für neue Blog-Projekte ist. Blogs sterben ja bekanntlich derzeit eher bzw. siechen vor sich hin, weil die wenigsten noch Lust haben, mehr als 140 Zeichen zu schreiben. Ich schon. Und lustigerweise auch noch Daniel, Jens und Thomas.

    Wir vier haben uns im vergangenen Jahr alle ein bestimmtes Smartphone angeschafft und sind schwer begeistert von der großen, weiten Welt der Applikationen, die uns im digitalen Leben bei der Kommunikation, Interaktion und Organisation (Gibt’s noch mehr tolle Worte mit -tion?) helfen. Oder uns ein paar ruhige Momente beim Daddeln schenken.

    Na, und weil wir da Dinge ausprobieren, von denen wir danach mal begeistert sind und mal nicht, wollen wir diese Erkenntnisse in diesem neuen Blog festhalten.

    So. Und nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen. Hier geht’s zum Blog “Mind the App“. Als erstes habe ich übrigens was zu “Badaboo” geschrieben.

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    Im Test: Das eMag der Wams

    22.11.09 | Link | 1 Kommentar

    Keine Frage: Es ist schön, wirklich. Und verspielt und sehr gut gestylt. Immer wieder anders gelayoutet. Mal steht der Text links, mal rechts, mal zieht er sich über den gesamten Platz. Es gibt aufwändige Grafiken, es ist verspielt und multimedial – lesen, hören, gucken. Die tolle Audio-Slideshow zu Uli Hoeneß’ Lebensrettung, das etwas peinliche, weil so gewollt lustige Video über Jan Weiler, das coole Eintauchen in die Unterwasserwelt des Hais. Mich stört ein wenig, dass Adriano Sack seine eigentlich sehr guten Videos so lustlos betextet, aber grundsätzlich macht das eMag der “Welt am Sonntag” Spaß.

    Im kommenden Jahr soll das eMag einmal im Monat erscheinen. Das ist eigentlich ungewöhnlich, weil so uninternetig und unwamsig, die ja eher so einmal die Woche erscheint. Andererseits heißt das ganze ja eMag – also ein elektronisches Magazin. Und die kommen zumindest auf Papier oft einmal im Monat heraus. Es ist nicht so, dass die Themen besonders einzigartig sind, einzigartig ist eher die Art der Aufbereitung. Denn die Macher nutzen das Internet in all seinen zur Verfügung stehenden Facetten: multimedial, verspielt und mit hohen Investitionen in deren Umsetzung.

    Ob Kunden dafür Geld ausgeben werden? Ich versuche es mal mit einer Annäherung. Ich gebe im Internet kein Geld für Nachrichten aus. Warum auch, ich bekomme sie überall umsonst. Genauso wie ich schöne, gut durchdachte Geschichten, aber auch Videos mit nachrichtlichem Hintergrund kostenlos bekomme. Ich muss für die guten sicherlich eine Weile suchen, aber wenn ich sie nicht finde, schaue ich diese halt im TV. Ich gebe Geld für Printmagazine aus. Die lese ich dann im Zug, auf dem Sofa, im Bett oder einem schönen Café. Aber gebe ich auch Geld für etwas hauptsächlich Schönes im Internet aus? Iphone-kompatibel ist das ganze bisher nicht: Nehme ich nun zukünftig an einem Sonntag meinen Laptop mit ins Café (manche lesen Zeitschriften ja auch auf dem Klo, sagt man)?

    Würde ich also für ein solches eMag Geld ausgeben? Trotz all der Schönheit: eigentlich nicht.

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    Meine Woche mit dem Netz (2)

    31.10.09 | Link | 2 Kommentare

    Die “Sendung mit dem Internet” am Montag lief mal wieder reibungslos, also komplett ohne technische Störungen. Nachdem ich nach den letzten Ausfällen schon drauf und dran war, doch mal Ustream.tv auszuprobieren, um Livestream zu beerdigen, bleiben wir erstmal doch treu.

    Am Dienstag war ich ganz dankbar, dass “Zeit Online” eine Geschichte aufgeschrieben hat, die ich seit Wochen in meinem Kopf herumtrage, nur leider nicht so recht die Zeit finde, sie aufzuschreiben. Denn das, was Anwälte da gerade im Internet anrichten, kann man durchaus als Zensur bezeichnen. Ehemalige Mörder können durchsetzen, dass man im Internet nichts mehr über ihre Taten findet, da dies ja dem Resozialisierungsprozess störe (und nebenbei sicherlich den ein oder anderen Cent einbringt). Ein echtes, frei zugängliches Online-Archiv kann es unter diesen Umständen eigentlich nicht geben. Wo soll es hingehen, liebes Internet?

    Am Mittwoch erfreuten wir uns alle an der Exklusiv-Geschichte aus dem “Handelsblatt“. Auf den ersten Blick eine Super-Geschichte, denn die Tatsache, dass man für Pochers Sat.1-Late-Night-Show bald Geld bezahlen muss, das regt die Leser auf. Nur klang das alles ein bisschen seltsam, weshalb ich bei der Pressestelle angerufen habe. Das Problem: die Münchner Medientage. Die Dame, die in der Pressestelle zurückgeblieben war, hatte leider keine Befugnis, irgendetwas zu sagen. Auch nicht auf das Nachhaken, dass man sich mit dieser Gemengelage gerade doch eher schaden würde, weil für alle Leute im Netz nun der Eindruck entstehe, dass die bei Sat.1 und Prosieben für Kerner, Pocher und vielleicht sogar für Richter Alexander Holdt nun Geld fließen müsse. Aufklärung gab es dann über die Agenturen. Reuters hatte Herrn Ebeling dann nochmal abgreifen können, die Agenturmeldung ging immerhin um 14.07 Uhr über den Ticker.

    Am Donnerstag wurde ich dann doch richtig krank (mit Arzt und so) und hab deswegen als erstes bei Twitter über Holger Schmidt mitbekommen, das Wolfram Weimer und Uli Baur die neuen Männer an der Focus-Spitze werden. Bei Twitter, wo sonst.

    Seit Freitag denke ich darüber nach, für was ich diese neuen Twitter-Listen denn jetzt mal nutzen könnte. Eine private habe ich mir jetzt schon mal angelegt, aus allen Leuten, die bei uns im Büro twittern, aber da das ja irgendwie teilweise auch eine private Angelegenheit ist, habe ich mich entschieden, diese Liste, nicht öffentlich zu stellen. Und eigentlich lese ich diese ganzen Leute ja ohnehin.

    Deshalb werden diese Twitter-Listen (Gibt auch schon Verzeichnisse) für mich wohl erst dann spannend, wenn man dazu übergeht, Twitter als Äquivalent zum RSS-Reader zu verstehen – Robert Scoble hat ja bereits geschrieben, dass er diesen nun immer weniger nutzt. Ich bin noch nicht so weit. (Gut geschrieben, eine Twitter-Listen-Erklärung)

    Und in den kommenden Wochen ist erstmal Pause. Auch nicht so schlecht.

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    Spezify me

    30.06.09 | Link | Kommentieren?

    Internetdienst, der mit Hilfe verschiedener APIs alle Infos zu meinen Namen zusammensucht. Offenbar gibt es noch eine Kanutin, die meinen Namen trägt. Und auch eine Charlotte-Link-Schmonzette. Kennt die irgendwer?

    (via)

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    Ein ♥ für Blogs

    21.04.09 | Link | 2 Kommentare

    Ok. Ich mach auch mit. (Für alle, die keine Lust haben, draufzuklicken: Wir, die lustigen Blogger haben an diesem Dienstag mal alle auf deutsche Seiten hingewiesen, die wir toll finden.)

    Beastybasti. The Family edition.
    Sophie. Weil sie mich immer mit all dem Französisch verschreckt.
    Dirk von Gehlen. Weil er ganz oft spannende Geschichten verlinkt.
    Eva. Weil sie gerade Abi macht.
    Wasteland. Darum.
    Sea of Shoes. Wegen ihres Stils und all den Schuhen, die ich wohl niemals tragen würde, aber schick finde.
    Anke. Lese ich seit sechs Jahren. Und immer noch sooo gerne. Genauso wie Felix, übrigens.

    Missing.
    Sebas (the Long Version). Elle (Es gibt was Neues!). Schwadroneuse (Warum vermisse ich nur all die Hamburger?). Obwohl ich sie alle verstehen kann. Ach ja, ist Matussek eigentlich wirklich krank?

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    Winnenden und Twitter

    11.03.09 | Link | 2 Kommentare

    Heute hat mich Twitter das erste Mal so richtig genervt. Bei der Flugzeuglandung im Hudson River und auch beim Zusammenbruch des Kölner Stadtarchiv funktionierte Twitter, weil da Mehrwert reinkam. Augenzeugenberichte, Fotos – über Twitter konnte man sich sehr schnell sehr gut ein Bild über die Lage verschaffen.
    Klar, gab es heute bei Twitter, Menschen, die ihre Bestürzung und ihr Mitgefühl ausdrückten.
    Doch der Amoklauf von Winnenden zeigte: Twitter funktioniert nicht immer. Weil da keine Informationen unterwegs waren, die in irgendeiner Art und Weise weiter brachten. Da waren die Fernsehgucker, die erzählten, was sie am Bildschirm sahen. Die Nörgler, die sich darüber beschwerten, dass Medien groß berichteten. Die Nörgler, die sich darüber beschwerten, wie Medien berichteten. Irgendwelche Menschen, die so taten, als ob sie nah dran waren und fleißig geklaute Bilder posteten. Und die Medien, die darüber berichteten, was sie gerade berichteten. Kurz: das großes Geplapper vieler Wichtigtuer. Nervig.

    (Nicht unerwähnt sollten auch die Medien bleiben, die darüber berichteten, wie toll Twitter heute doch war. Hach.)

    (Doch. In Teilen des Internets wird nur gepöbelt und gemeckert.)

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    Dies und das

    13.12.08 | Link | Kommentieren?

    Jean-Marie Gustave Le Clezio, Literaturnobelpreisträger 2008, über das Internet:

    Who knows, if the Internet had existed at the time, perhaps Hitler’s criminal plot would not have succeeded – ridicule might have prevented it from ever seeing the light of day.

    I’ve wasted 34,200 Seconds or 570 Minutes or 9.5 Hours or 0.4 Days with 1,140 Tweets on Twitter!

    Und du?

    (via)

    Leider geht Gary Barlow ohne T-Shirt wirklich gar nicht:

    (via)

    Und alle schlimmen Geschichten aus Deutschland schaffen ihren Weg auch nach England. Denn “Bauer-sucht-Frau”-Bauer Hansi hat ja am Montag seine Hühner gefingert. “You dirty plucker” titelt die “Sun“.

    Kein Fall ist in England so präsent wie der von Baby P. Zum Glück erklärt die FAZ mal, was da eigentlich los ist.

    Neues zu nachrichten.de

    Neues bei Qype: Mr. Wong, die Rösterei, Dorint Novotel, Ugly Deluxe, Frida, Lloyds,

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    Blogger 2008

    12.12.08 | Link | 1 Kommentar

    Vor einem Jahr haben wir die Blogger 2008 gewählt. Und nach der glanzvollen Gala wollen wir auch in diesem Jahr wieder Preise verleihen.

    Damit wir 29.12. ab 20:15 Uhr auch etwas zum Voten haben, brauchen wir Nominierungen. Noch bis zum 17. Dezember könnt ihr auf dieser Seite eure Vorschläge abgeben. Abgestimmt wird, wie im vergangenen Jahr auch, während der Sendung.

    Ach ja, und wer sich nicht sicher ist, wer “wir” so sind: Natürlich der Daniel und der Thomas.

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    DSDS-Wahn (2)

    18.05.08 | Link | 3 Kommentare

    Da ich es nur getwitttert habe, hier die Twitter-Zusammenfassung nochmal zum Nachlesen (Sogar in richtiger Reihenfolge.):

    - Überlege gerade, ob ich dsds live blogge oder live twittere. Schwierige Entscheidung.
    - Ok, für Twitter entschieden. Marco Schreyl hat Finale eröffnet. Die Halle bebt.
    - Oh. Mein. Gott. Dieter Bohlen im silbernen Anzug.
    - Dieter Bohlen sieht aus wie eine Disco-Kugel.
    - Und Bär Läsker hat nen Teppich an.
    - Marco erklärt das Prozedere. Als erstes singen die beiden “Lieblingslieder”. Der schwule Fady muss als erstes ran.
    - @sixtus Dann tschüss, mein Lieber. Ich muss einfach.
    - @videopunk Immer dieser derwesten-spam!
    - Mannmannmann: Jetzt singt der auch noch George-Michael-Quatsch.
    - Fady hat wieder so ne enge Hose an. Er wackelt wieder so komisch mit dem Hintern.
    - Die Disco-Kugel: Wenn Fady singt, hat er ein warmes Gefühl. So wie damals, als er als kleiner Junge in die Hosen gepinkelt hat.
    - Nu kommt der Thomas mit was von Sunrise Avenue. (Ich will, dass der gewinnt.)
    - Die erste Runde ging eindeutig an Thomas. Perfekter Song für den.
    - Urteil der Jury: Bär “roter Teppich” Läsker: super. Anja: auch super. Discokugel: Extrem geil.
    - Oh Gott. Die ganzen Freaks aus dem Casting haben sie auch wieder rangekarrt.
    - Nutella-Werbung war lustig.
    - Trinke jetzt übrigens ein Becks Lemon. Das erste des Abends.
    - So, geht weiter.
    - Jetzt gibt’s das beste Lied aus den Shows. Fady schmachtet deshalb “She’s like the wind”.
    - Jetzt tanzt er auch noch mit ner Blondine…. Schlimm.
    - Urteile. Discokugel: Mit dieser Stimme bringst du Eis zum schmelzen. Anja: Schnulzengott. Teppich: Du hast dich am meisten gesteigert.
    - Marco “Sensationsjournalist” Schreyl fragt Thomas: “Wie wichtig sind dir eigentlich deine Eltern?”
    - Gleich singt Thomas “Chasing Cars” von Snow Patrol. Das wird groß.
    - Urteil: Bär: Super. Anja. Großer Rock’n'Roll. Disco-Kugel: Mach dich mit dem Gedanken vertraut, dass du das Ding gewinnst.
    - Hilfe! Jetzt kommen die Casting-Freaks.
    - Mark Medlock quatscht dummes Zeug. Dieter freut sich, dass sein Mark Madonna von Platz eins der Charts verdrängt hat.
    - Ich brauch mehr Bier.
    - Freund hat mich gehört: Er bringt mehr Bier.
    - Jetzt singen die auch noch. Boah ist das schlimm.
    - Ich bin sprachlos wegen dieser großen großen Scheiße.
    - Ok, kommen wir zum eigentlichen Thema zurück: Die Jury ist geballt für Thomas.
    - Jetzt die Final-Titel. Übrigens: Dieter “Discokugel” Bohlen hat diesmal keinen geschrieben.
    - Fady singt “blessed” von Alex Christensen.
    - Mein Urteil zu Fady: Nicht gut.
    - Urteil: Dieter hofft, dass viele anrufen. Anja schleimt wie immer rum: Ging ans Herz. Bär: Ich wünsche dir viel Glück.
    - Schon wieder Werbung.
    - So, nun kommt Thomas. Sein Song heißt “Love is you” und stammt von Valicon.
    - Urteile. Bär: Nächsten Freitag steht deine Single im Laden. Anja: Spektakulär. Dieter: Ich hätte mir nen rockigeren Song ausgewählt.
    - Mein Urteil: Langweilig, austauschbar. DSDS halt.
    - So, jetzt ist Pause.
    - DSDS geht weiter.
    - Ich hab Angst davor, wenn Fady und Thomas gleich “My way” singen.
    - @dsdsfinal Nee, lieber mehr Bier.
    - Schlimm. Jetzt singen sie “My way”
    - Fady singt französisch. Und Thomas auf deutsch.
    - Fremdschämen galore. das ist so schlimm, ich würde am liebsten ausschalten und ins Bett gehen.
    - Schon wieder Werbung. Meine Fresse.
    - so 60 sekunden noch abstimmung. dann weitere zehn minuten marco-schreyl-gebrabbel, bis endlich schluss ist.
    - So: Bringt Dr. Fleischhauer den Umschlag oder doch seine Vertretung?
    - Jawoll, er kommt.
    - Glitzerbäumchen sagt der Schreyl zum Bohlen.
    - Boah, jetzt machen die schon Filmmusik, wenn der Schreyl spricht. Ganz übel. “Die ganze Nation kennt den Namen Fady Maalouf.”
    - Man kann nur alle beglückwünschen, die da früher rausgeflogen sind. Das ist echt die größte Scheiße, die ich jemals gesehen habe.
    - So. Wer gewinnt: Pole oder Libanese?
    - Es ist AUSAUSAUS, DAS SPIEL IST AUS! Thomas hat gewonnen.
    - Ohgott, die Lukaseder heult.
    - So. Endlich ist Schluss.

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    Heisser Scheiss im Internet

    10.04.08 | Link | 4 Kommentare

    Manchmal werde ich im Büro gefragt, was es so Neues im Netz gibt. Und das doofe ist, dass mir dann in diesem Moment gerade nichts einfällt. Wäre ich heute gefragt worden, hätte ich gesagt, dass Twitter derzeit das Ding ist. Jeden Tag bekomme ich mehrere Mails, die mich darüber informieren, welche Menschen meinem Twitter-Stream jetzt noch so “followen”.

    Doch wäre ich gefragt worden, ich hätte ganz schön rumstottern müssen, um zu erklären, was Twitter eigentlich so ist. 140 Zeichen, in denen ich schreibe, was ich gerade mache. Und dazwischen 140 Zeichen von den anderen, von denen ich mitbekommen möchte, was sie gerade machen. Ob sie was lesen, ob sie was schreiben, ob sie gerade im Zug sitzen oder in einen Apfel beißen.

    Twitter ist eine Mischung aus Bloggen, Chatten & SMS an alle. Aber man kann’s googlen & es gibt Instant Gratification

    Sagt beispielsweise Sascha Lobo.

    Und weil dieses “Twitter” gerade DER Hype ist, gibt’s viele viele Spielereien drumherum. Zum Beispiel “twhirl“. Das ist ein Client, mit dem man ziemlich einfach seinen Twitter-Stream verfolgen kann. Weil sich das Programm automatisch aktualisiert und man so genau wie bei einem Mail-Programm immer die neuesten Nachrichten eingeblendet bekommt.

    Und dann gibt es noch die Tweet Cloud. Man gibt seinen Twitter-Namen ein und nach wenigen Sekunden wird aus den verwendeten Worten eine Wolke erstellt. Sie zeigt, welche Worte ich am meisten benutzt habe.

    cloud1.jpg

    Ich vermute allerdings, dass ich für diese Ausführung nur Kopfschütteln erhalten hätte.

  • bloggen, leben

    Und immer dieser Weiberscheiss

    05.04.08 | Link | 36 Kommentare

    Anfang Februar bekam ich eine E-Mail. Auf der Re:publica soll es auch eine Frauenveranstaltung geben. Eine Veranstaltung, auf der man über Sinn oder Unsinn von Taz-Artikeln, die Kategorisierung in Frauen- und andere Themen-Blogs diskutiert werden sollte. Um Anregungen wurde gebeten. Bereits damals hatte ich die Mail nicht so richtig verstanden, fragte nach:

    Ich versteh nicht ganz, was ich antworten soll. Zustimmung?
    Widerworte? Oder irgendwie zusagen?

    Eine Antwort erhielt ich nicht. Na, zumindest war ich dadurch neugierig genug, zur Veranstaltung “Strickblogs oder Postfeminismus – Bloggen jenseits des Schwanzvergleichs” zu gehen.

    Vermutlich habe ich einfach den Fehler gemacht und bin geblieben, als die Referentin begann, die anwesenden Herren durch ein freundliches “Das ist eine reine Frauenveranstaltung” aus dem Raum zu bitten. Denn in diesem Moment verließen dann nicht nur Herren den Raum, auch zahlreiche Frauen gingen – wohl auch aus Protest.

    Es war wohl ein Fehler, weil ich wirklich nicht nachvollziehen kann, warum man über Frauenblogs nur “unter sich” diskutieren kann. Ist es nicht gerade die Abschottung, die zur Isolation führt? Ist es nicht eigentlich so, dass es jede Menge ganz hervorragende Frauenblogs gibt, die man eigentlich auch in die so genannte Männerwelt tragen sollte? Denn von alleine werden die technikbegeisterten Herren mit ihren Männerthemen sich nicht in die so genannte Frauenwelt begeben und zwischen Strickmustern und Babybrei nach der einen oder anderen Perle stöbern. Und darum ging es der Organisatorin ja irgendwie: mehr Anerkennung, mehr Aufmerksamkeit und ein bisschen auch den Weg aus der Nische.

    Aber eigentlich wollte ich mich an diesem “Männer-raus-Ding” gar nicht so lange abarbeiten. Viel blöder war die Konzeptlosigkeit, mit der man sich letztendlich zusammensetzte, und jeder dann ein bisschen von sich und seinem (nicht) vorhandenen Blog erzählte. Denn als jeder was gesagt hatte, war die Zeit auch schon vorbei. Na, zumindest hatte ich von einer Kongressteilnehmerin erfahren, die wegen ihrer bloggenden Kinder mal wissen wollte, wie das alles eigentlich so funktioniert. Wenigstens etwas Horizonterweiterndes.

    (Nein, nicht falsch verstehen. Ich will hier keinen Zickenkrieg eröffnen. Ich will nur ausdrücken, dass ich es verdammt schade finde, dass diese “Frauen”-Veranstaltungen dann doch alle Klischees bestätigen, die es so gibt. Und ich könnte mir sehr gut vorstellen, beim nächsten Mal selber versuchen, sowas auf die Beine zu stellen. Wo wir Damen uns mal nicht als verschrobene Zicken präsentieren, sondern als “Produzenten” von allerlei Perlen im Web.)

    (Anke hat zugehört.)
    (Die Veranstalterin danach im Schnutinger-Interview.)
    (Kittyluka war auch da.)
    (Ebenso wie Frau Engl.)
    (Helene Hecke im Genderblog)

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    Google fragt – ich antworte

    29.03.08 | Link | Kommentieren?

    Immer mehr Menschen stellen Google ihre Fragen. Und heute kamen wirklich viele Leute über Google in dieses Blog, weil sie Fragen hatten. Da will ich doch gerne weiterhelfen.

    1. Wo hat Tom Cruise seine Lederjacke her?
    Aus einem Lederjackengeschäft.

    2. Wer spielt mit bei Udo Lindenbergs neuer Platte?
    Jan Delay, Helge Schneider, die Silbermond-Frau, Till Brönner. Ach ja, Udo Lindenberg auch.

    3. Wo kann man bym kaufen?
    Gar nicht mehr. Ist eingestellt.

    4. Elementarteilchen wie ist das Ende des Films?
    Vermutlich so wie im Buch.

    5. Warum sehe ich keine Bilder wenn ich eine Internet-Seite aufmache?
    Im Browser irgendwas ausgeschaltet? Vielleicht gibt’s auf der Internetseite ja auch keine Bilder.

    6. Ich suche ein Lied in a restaurant
    Italiener, Spanier oder Grieche?

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    Was meine Leser heute interessierte

    28.03.08 | Link | Kommentieren?

    Untitled-1.jpg

    Muss wohl mal wieder Zeitschriften testen.

  • bloggen, leben

    Neues Spielzeug mit Potenzial

    31.01.08 | Link | 3 Kommentare

    Der Knüwi hat ein neues Spielzeug entdeckt: Eine Seite, bei der man sich mit dem Handy einloggt und dann senden kann – live, von überall, wo es Empfang gibt (Wenn ich das richtig verstehe).

    Heißt: Ich kann mit meinem Handy einfach Fußballspiele, Konzerte und andere Veranstaltungen live ins Internet übertragen. Und das tolle: Die Videos werden sogar aufgezeichnet, lassen sich nachträglich auf Internetseiten einbinden.

    Toll. Hab mich angemeldet und werde hoffentlich bald berichten können, wie das so ist. Bei qik.

  • bloggen, leben

    Startup-Bashing kann ich auch!

    07.01.08 | Link | Kommentieren?

    Startups gibt es ja wie Sand am Meer. Und dann gab es mal eins, was mich wenigstens interessierte. So als Frau.

    Also ließ ich mich einladen und beobachtete. Heute flatterte dann die Mail ins Postfach: Winterschlussverkauf! Alles 80 Prozent billiger! Klar, dass ich da nicht anders konnte und mal nachschauen wollte. Was es so gibt. Und dann? Ging nicht. Keine Möglichkeit, in den Shop zu kommen.

    brands.jpg

    Und dann findet sich diese Fehlermeldungsseite auch noch unter so einer unprofessionellen URL.

    link.jpg

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    Gleich geht’s los, aber!

    18.12.07 | Link | Kommentieren?

    Eins steht schon fest!

    “Spreeblick-Gründer Johnny Haeusler erhält Goldenen Blogger für sein Lebenswerk

    Johnny Haeusler, Gründer des Weblog-Netzwerkes Spreeblick und Mit-Geschäftsführer des Online-Vermarkters Adical, erhält für sein Lebenswerk in diesem Jahr den Goldenen Blogger. Das entschied die Jury der Online-TV-Sendung „Blogger 2007 – der Jahresrückblick”.

    2002 startete der ehemalige Sänger und Radiomoderator den Spreeblick, ab 2003 machte er ihn zu seiner beruflichen Hauptaufgabe. Große Bekanntheit erlangte Haeusler durch eine Satire auf das Klingeltonunternehmen Jamba, die im Jahr 2004 für viele klassische Medien der erste Anlass war, um über Weblogs in Deutschland zu berichten. „Spreeblick ist eines der anspruchsvollsten und intelligentesten Weblogs, Haeusler hat einen Leuchtturm der Qualität im deutschsprachigen Internet geschaffen”, sagte die Jury-Vorsitzende Franziska Bluhm, Chief Executive Officer des Online-TV-Senders SON.

    Die weiteren Preisträger des Goldenen Blogger 2007 werden erst heute Abend (Dienstag, 18. Dezember) ab 20.15 Uhr im Rahmen der Gala „Blogger 2007 – der Jahresrückblick” in Düsseldorf ermittelt. Die Redaktionsvorschläge werden dabei ergänzt durch eine Jury 2.0 der Zuschauer, die über E-Mail, Chat, Telefon und SMS über die Vergabe des begehrten Awards mitentscheiden können. Erst in der Sendung fällt dann die endgültige Entscheidung. Zu der Gala werden bekannte Persönlichkeiten der deutschen Blogosphere erwartet, unter anderem der Bestseller Autor Sascha Lobo („Wir nennen es Arbeit”) und die jüngst in der „Bunte” gelobte Cartoonistin und Vloggerin Frau Schnutinger. Zu sehen sind die „Blogger 2007″ online unter www.mogulus.com/fienetv.

    Der Goldene Blogger ist eine Initiative des Online-Senders SON. „Wir wollen mit diesem Award ein Signal setzen und Qualität in der deutschsprachigen Blogosphere fördern”, erklärt Daniel Fiene Head of Programming bei SON. „Gerade in den vergangenen Wochen führte das deutsche Feuilleton einen regelrechten Stellungskrieg gegen Blogger. Dies muss aufhören”, fordert Thomas Knüwer, Chief Marketing Officer des Senders.

    SON sendet seit diesem Jahr interaktive Formate im Stile des Web 2.0 und war damit der erste deutsche Sender im Rahmen des global tätigen Streaming-Portals Mogulus. Innerhalb kürzester haben sich die Programme von SON in der Web-2.0-Community zum Qualitäts- und Quotenmarktführer entwickelt.”

    Und ansonsten gibt es Preise in folgenden Kategorien (Bereitet euch schon mal vor, eigene Vorschläge zu machen!)

    1. Blogger des Jahres
    2. Newcomer des Jahres
    3. Haßthema des Jahres
    4. Eintrag des Jahres
    5. Inhaltslieferant des Jahres
    6. Lebenswerk
    7. Bloggerliebling des Jahres
    8. Bloggermusik des Jahres
    9. Blogspielzeug des Jahres
    10. Online-Fernseh-Sendung des Jahres


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