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TV-Filmvorschau (27 oder 34) mit nachgereichtem Podcast

01.09.06 | vorschau | 3 Kommentare

Bei der Zählung habe ich nicht ganz durchgesehen. In der letzten Vorschau schrieb Franzi in der Headline etwas von Folge 33, im Text hieß es dann aber, das sei Folge 26. Ich wollte Sie deswegen jetzt nicht im Urlaub stören. Aber irgendeine Erklärung wird es sicher geben.

Auch hier soll es natürlich eine männliche und eine weibliche Meinung geben. Daher bat ich das Herzmädchen – sie ist immerhin ein formidabler Kino-Freak – um ihre Empfehlung.

Zu guter Letzt wird es für die Fans des Podcasts auch einen solchen geben. Geliefert von Caro, die darin alle Fernseh-Themen meiden und stattdessen ihre Konzert-Empfehlungen für die Woche geben wird.

Genug geseiert. Die Vorschau vom 3. bis zum 8. September:

Das Herzmädchen empfiehlt:

Samstag, 2. September, 00.25 Uhr: Ripley’s Game (SAT 1)
Ripley’s Game hält das, was The Talented Mr. Ripely versprach. Nach dem Film träumte ich nachts (feucht) von John Malkovich. Eine sehenswerte Darstellung eines Gutbösen, eingerahmt in eine runde Geschichte und gemalt auf einer wunderschönenen Landschafts-Szenerie.

Sonntag, 3. September, 20.15 Uhr: Ein (un)möglicher Härtefall (RTL)
Meiner Meinung nach der schwächste Film der Coen-Brüder. Mit einem Glas Rotwein, dem Liebsten im Arm und Erdnüssen im Mund allerdings der perfekte Film für einen verregneten Sonntag-Abend.

Montag, 4. September, 20.15 Uhr: Süperseks (ZDF)
Keine Ahnung, ob der Film gut ist. Aber als er damals ins Kino kam, wollte ich ihn sehen, weil ich den Titel so toll fand. Aus dem Kinobesuch wurde nichts, möglicherweise ist er der ideale Montags-Film.

Dienstag, 5. September, 20.15 Uhr: Majestät! (ZDF)
“Die Tränen der Prinzessin – Masako von Japan“ Muss man dazu noch was sagen?

Donnerstag, 7. September, 14.30 Uhr: Die großen Sportduelle (ARTE)
Sinnlose Sportarten wie Apnoe-Tauchen anzusehen, ist ähnlich unterhaltsam wie in geringen Dosen der Musikantenstadl. Leider muss ich arbeiten, aber manchmal mag ich es, melancholisch an meine Studienzeit zu denken, als ich mir – im Anschluss an Die Cosby Show – diverse Dokumentationen zu Gemüte führte.

Sebas empfiehlt:

Sonntag, 3. September, 20.15 Uhr: Vercingétorix – Kampf gegen Rom (Kabel 1)
Der Titel war der Grund für meine Empfehlung. Die Idee, ein unaussprechliches Wort mit einem so platten AddOn zu versehen, ist ganz großes… Na?… Kino. Zudem muss der Film so scheiße sein, dass er schon wieder scheiße ist. Vielleicht findet sich auf diesem Weg ein Zuschauer.

Montag, 4. September, 20.15 Uhr: Tornado – Der Zorn des Himmels (1) (Pro7)
Ein deutscher Action-Film über eine Naturkatastrophe. Hallo?

Montag, 4. September, 21.10 Uhr: Die nackte Kanone 2 1/2 (Kabel 1)
Bei dem reichhaltigen Komödienangebot an diesem Abend (Nine Months, Suche Mann für meine Frau, 12 Monkeys u.ä.) gar nicht einfach. Aber hey – Leslie Nielsen ist ein Klassiker. Ein Muss. Allein der Titel. 2 1/2. Hihi.

Dienstag, 5. September, 20.15 Uhr: Tornado – Der Zorn des Himmels (2) (Pro7)
Ein deutscher Action-Film mit Special Effects!

Mittwoch, 6. September, 20.15 Uhr: Shang-High Noon (Pro7)
Jackie Chan, Owen Wilson und eine Komödie. Wie schreibt TV TODAY? “Der Ferne Osten trifft den Wilden Westen: knallig!” Knallig. Super.

Donnerstag, 7. September, 20.15 Uhr: Primavera (ORF 2)
Gesundheitsmagazin mit Vera Russwurm. MIT VERA RUSSWURM. Ehrlich, Ösis. Ich möchte in keinem Land leben, in dem die Geschäfte Mittagspause machen, 18 Uhr schließen und ich Kassiererinnen mit “Frau Geheimrat” anreden muss. Aber Vera Russwurm neide ich Euch. Das ist eine Moderatorinnen-Lady.

Donnerstag, 7. September, 22.15 Uhr: Tapeheads - Verrückt nach Video (Das 4.)
Tim Robbins und John Cusack sind, wie ich finde, zwei gute Argumente. Das Präsikat Musik-Komödie ist mindestens ein halbes. Die 80er Jahre aber bringen es. Zwei Loser versuchen sich als Musikproduzenten. Nach heutigen Maßstäben total langweilig. Aber in den Achzigern war das richtig hipp.

Freitag, 8. September, 20.15 Uhr: Kiss Of Death (VOX)
Ein Thriller von Barbet Schroeder, einem 1941 geborenen Iraner, dessen Vater Deutscher war. Tut eigentlich nichts zur Sache, fand ich aber bemerkenswert. Der Film ist nicht nur ein Remake, sondern in seiner Handlung auch ein absoluter Klassiker. Ex-Autoknacker will noch ein letztes Ding drehen blabla. Nicolas Cage macht auch mit.

Samstag, 9. September, 22.45: Die Hand an der Wiege (Kabel 1)
Rebecca DeMornay war die Schauspielerin, deren Name mir partou nicht einfallen wollte, als sie in einer Nebenrolle in Break Up (Trennung mit Hindernissen) auftauchte. Dabei war sie Anfang der 90er eine echt große Nummer. Da an diesem Samstag außerdem der Papst in Deutschland ist, kann man sich ja mal einen richtig guten Thriller reinziehen. Und dieser ist gut.


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