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Der Poken-Hype

12.04.09 | leben | 9 Kommentare

Alle, wirklich alle, haben in Berlin irgendwann über diese Poken gesprochen. Mittwoch, Donnerstag und auch den halben Freitag hatte ich meine Neugier im Griff. Am Abend dann wollte ich auch so ein kleines Bienchen haben. Und jetzt habe ich das Bienchen und ich habe es nun auch endlich geschafft, mein Bienchen auf der Webseite zu registrieren, mir ein hübsches Visitenkärtchen zu designen und mal zu schauen, mit welchen Leuten ich am Freitagabend meine Kontaktdaten ausgetauscht habe.
Und da sind wir auch schon bei dem Bekloppten: Ich habe mich mit Menschen kontaktet, dessen Namen ich nicht kannte, aber nun habe ich die Möglichkeit, mir das Xing-, Twitter- und Facebook-Profil der Leutchen anzuschauen. Das ist spannend, sicherlich, aber irgendwie wäre es auch spannend gewesen, einfach ein paar Worte zu wechseln und den Lebenslauf oder so durch Nachfragen zu erschließen.
Noch seltsamer: Man kann bei Poken seine ganzen Profile hinterlegen, Facebook, Xing, Twitter und all die anderen Netzwerke, die es da draußen so gibt. Aber nicht, indem man einen Link setzt, nein, man muss immer seine Login-Daten angeben. Das macht mir Angst, weil ich noch nicht so recht erkannt habe, warum die Poken-Menschen diese Daten haben müssen.
Übrigens: Seit meiner Abreise aus Berlin schlummert das Bienchen in meiner Tasche. Bin gespannt, wann ich es das nächste Mal zum Datenaustausch benötigen werde. Und ob daraus wirklich was Massenkompatibles entsteht. Wie das Internet und so.


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