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Frauen und Bücher

09.03.05 | lesen | 47 Kommentare

I.
Am Sonntag auch über Bücher geredet. Und Autoren. Vor allem weibliche. Gesagt, dass wir unsere Bücherregale prüfen werden, auf Frauenliteratur. Also nicht Literatur FÜR Frauen, sondern vor allem VON Frauen. Auch wenn das manchmal das selbe ist. Leider. Eigentlich.

II.
Es ist erbärmlich. Nach genauer Prüfung meiner Büchersammlung festgestellt, dass der Großteil meiner Bücher von Männern ist. Mindestens 90 Prozent. Und dass ich von den Büchern von weiblicher Autoren nicht mal alle gelesen habe. ‘Masserberg’ von der Buschheuer hat mich auf den ersten Seiten gelangweilt – weggelegt. Ein paar Ingrid-Noll-Schinken von meiner Mutter, die sie mir damals mit den Worten ‘Musst du unbedingt lesen’ in die Hand gedrückt hatte – verstauben ungelesen.

III.
Selbst die Gelesenen sind nicht wirklich zum empfehlen. Jana Hensels Zonenkinder. Dieses blöde ‘Generation Ally’. Ein Krimi von Minette Walters. Noch einer von Fran Dorf. Uralt. Und peinlich doof.

IV.
Sowieso lese ich eigentlich nie Krimis. Zu konstruiert, zu ich-weiß-auch-nicht. Vielleicht liegt’s an den obligatorischen Leichen, vielleicht an der immer gleichen Struktur. Irgendwas passiert, irgendwas muss aufgeklärt werden. Puh. Ich mag das einfach nicht. Im Fernsehen eigentlich auch nur den Tatort ab und zu. Der Liebe wegen.

V.
In der englischen Ecke entdecke ich dann doch noch eine Frau. Frau Rowling. Bezeichnend? Na, wenigstens auf Englisch.

VI.
Und was ich derzeit lese? Am Wochenende gerade erst das hier beendet. Wieder ein Mann. Und mich gestern dazu entschlossen, für die morgige Zugfahrt was Leichtes zu beginnen. Heinz Strunk soll es sein. Haben Grissemann und Stermann letztens empfohlen. Und er hier.


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