Lindenstrassennacht

Bis drei hab ich gestern nacht durchgehalten, dann musste ich schlafen. Trotzdem hab ich mich gefreut, einige Highlights noch einmal zu schauen. Wie Gabis erster Mann an Aids stirbt, wie Hansemann seine Helga betrügt, wie Urszula und Beate Robert Engel die Ratte auf den Arsch tätowieren und natürlich der legendäre Bratpfannenmord. Nach der Folge, in der Amélie von der Marwitz und ihr Liebster Ernst-Hugo von Salen-Priesnitz ihrem Leben ein Ende setzen, musste ich dann aber aussteigen. Zu müde.

Früher hab ich die Lindenstraße sehr gerne gesehen. Das führte sogar soweit, dass mein Vater mir während meines England-Jahres jeden Sonntag den Videorekorder stellte und ich dann nach meiner Rückkehr erst einmal mehrere Tage vorm Fernseher verbrachte, um das Jahr aufzuholen. Dann folgten mehrere Jahre vollständige Abstinenz. Mittlerweile schaue ich wieder ab und zu rein.

Eine Antwort zu “Lindenstrassennacht”

  1. Kristina sagt:

    Witzig. Mir ging’s ganz genauso. Bin beim zappen zufällig über die Nacht gestolpert. Musste fast heulen, als die Gaby mit dem todkranken Benno im blau gewürfelten Federbett lag. Schnief… Den Freitod von Amelie und Priesnitz konnte ich mir dann aber nicht mehr ansehen. Wie hätte ich danach noch schlafen sollen?

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