FILM: Death Proof

Ich kann mich nicht erinnern, einen Film gesehen zu haben, in dem das Publikum klatscht, als eines der Mädchen Kurt Russell abschließend in die Fresse tritt. Klar, kann sein, dass ich einfach zu wenig Filme mit Kurt Russell gesehen habe, vielleicht auch zu wenige Filme, in denen es vor allem um schöne Mädels, ästhetische Füße und wilde Verfolgungsjagden geht, nach denen ein paar Körperteile durch die Gegend fliegen. Kurz: Dieser Film ist einfach wunderbar. Wer Filme mag, muss Quentin Tarantino lieben. Einzig bereue ich, mir nicht das Original angeschaut zu haben. Zum einen, weil Barmann Warren aka Quentin die deppigste Stimme hatte, die man sich vorstellen kann. Zum anderen, weil man die Gespräche der „Girls“ wirklich im Original hören muss.

Wie macht Tarantino das nur immer, dass er ein absolutes Händchen für die Besetzung seiner Rollen beweist? Hier Kurt Russell als Stuntman Mike so wunderbar widerlich, wie man sich das nur vorstellen kann, Rose McGowan als blondes Dummchen, ach, und überhaupt diese wunderbare Musik. Was für ein Spaß, was für ein Film. Ich muss dringend wieder öfter ins Kino.

Gedanken zur eventuellen Anschaffung eines Camcorders

Ich überlege, mich technisch besser auszurüsten. Einer der Hauptgründe dafür ist das wiederholte schlechte Feedback zur Tonqualität meiner kleinen Canon-Kamera, mit der ich meist „Franzis Früchte“ aufnehme. Die Idee: ein Camcorder. Die Umsetzung: Puh. Denn das Camcorder-Latein ist als Laie (Ja, das muss ich leider zugeben) nicht sooo leicht zu verstehen. Aber ein paar Dinge habe ich mittlerweile kapiert.

Als erstes muss man ja entscheiden, welches Speichermedium für mich das beste ist. Das Wichtigste dazu erfährt man beispielsweise hier. Doch da wird’s auch ganz schnell sehr speziell.

Vermutlich müsste ich mich für einen Mini-DV-Camcorder entscheiden. Wer weiß, was ich nochmal vorhabe. Allerdings denke ich, dass für meine Zwecke (auch wegen der leichten Überspielbarkeit) ein SD-Gerät völlig ausreicht. Recht hübsch und nicht schlecht klingt dabei dieses Exemplar. Nachteil: keine Möglichkeit, ein externes Mikro anzuschließen. Und dann offene Fragen, auf die ich alleine keine Antwort weiß: Wäre es damit eigentlich auch möglich, Sendungen wie D.F.T TV aufzunehmen? Oder bräuchte das Gerät dann eine so genannte Webcam-Funktionalität?

Und dann schwebt über allem auch noch der Preis: Denn für ein Gerät, dass ich vor allem zum Rumspielen und Ausprobieren nutzen will, sollte man keine Riesen-Summen ausgeben…

Deshalb nun die Frage an das große Publikum: Was würdet ihr empfehlen? Über reichlich Feedback würde ich mich sehr, sehr freuen.

Ricky!

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Warum gibt’s den eigentlich nicht auch auf deutsch? (Und jetzt nicht mit dem Herbst kommen, bitte.)

(via)

Hochzeit im TV? Äh, muss nicht.

Sollte ich jemals heiraten, wird es nicht im „Sommerfest der Volksmusik“ stattfinden (nein, auch nicht in Franzis Traumhochzeit auf ProSieben). Leider wurde ich eben Zeuge dieses seltsamen Schauspiels. Einer der „Zipfelbuben“ gab seiner Braut (in einem seltsamen Tülletwas) das Ja-Wort. Dann busserlten sie ein bisschen und versuchten sich im Hochzeitstanz. Und später sang Flori „Das Grauen“ Silbereisen dann noch mit Bonnie Tyler.

Ach, hätte ich doch nicht hingeschaltet.

FILM: Little Children

Als ich heute an diesem Tross an Frauen mit Kinderwagen vorbeilief, die sich in der Einfahrt versammelt hatten, weil es begonnen hatte zu regnen, die Kinder spielten einfach weiter im Regen, als ich das sah, da wusste ich, dass ich endlich einen Anfang für den Text zu „Little Children“ gefunden hatte. Denn diese Szene erinnerte mich so sehr an die Damen in diesem amerikanischen Vorort, die jeden Tag zu dem Spielplatz um die Ecke liefen, pünktlich zur Mittagszeit die mitgebrachten Brote und abgefüllten Getränkeflaschen auspackten, um dann einander zu zeigen, wie gut sie doch mit ihrem Leben als Mutter klarkamen. Wie schön war es doch Kate Winslet dabei zuzuschauen, wie sie weder Brot noch Flasche auspackte, weil sie die Verpflegung schlicht und ergreifend vergessen hatte.

Ich mag diesen Anfang. Das Problem: Seit ungefähr drei Wochen stehen diese Sätze nun in meiner Datenbank. Aber beenden kann ich die Filmkritik nicht. Also gebe ich die Hoffnung einfach mal auf und sage: Film war super. Erinnerte teilweise an „Magnolia“, aber irgendwie auch nicht. Ach ja, ich mochte das Ende.

(Manchmal muss man Texten einfach ein Ende setzen.)

Tränen vor Rührung

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Und hier auch gleich nochmal:

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Die Videos sind aus „Britain’s got Talent“. Demnächst gibt’s das ja auch in Deutschland. Bei RTL. Mal sehen, ob das dann genauso klappt, mit der Rührung.

Gülcan und Düsseldorf

Dass der Geschichtenerzähler bei „Gülcans Hochzeit“ die Einblendung der Gehry-Bauten im Medienhafen in den Stadtteil Oberkassel verortete, verzeih ich. Unerhört ist allerdings, dass der gute Mann mich im dunklen darüber ließ, ob die Wasserflecken nun vom Regen auf dem Flachdach oder einem allgemeinen Wasserschaden kamen und ob es vielleicht einen Zusammenhang zwischen den sich dadurch bildenden Keimen und Gülcans Geplapper gibt.

FILM: NVA

Also, wenn ihr mal wieder einen richtig beschissenen Film schauen wollt, kann ich euch „NVA“ nur empfehlen. Dieser Film über das Leid und Leben bei der Nationalen Volksarmee schafft es, jedes Klischee zu bedienen, Witze einzubauen, die man nicht einmal als solche erkennt und Figuren so wenig stringent zu zeichnen, dass man am Ende wirklich nur vor einer Frage steht: Warum hab ich mir das gerade 94 Minuten lang angetan. Dieser Film zerstört alles, was ich jemals von Detlef Buck gehalten habe, lässt mich in Zukunft um alles, was Thomas Brussig oder Leander Haußmann verzapfen einen großen Bogen machen und DDR-Filme werde ich mir nun erst recht nicht mehr anschauen.

So, und nun guck ich mir den Rest vom gestrigen Promi-Dinner an.

Guildo oder Jasmin?

Ich glaube, die bei Bild.de haben mit einem anderen Ausgang bei „Let’s dance“ gerechnet…

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Greenpeace im Netz

Auch wenn die Aktion von Greenpeace heute schon sehr geschickt medial begleitet wurde, in Sachen Internet muss die Umweltorganisation noch ein bisschen was lernen. Klar, einen Text gibt es, auch zwei Fotos und einen Link auf ein Video bei n24.de. Noch mehr dieser Filme gibt es mittlerweile auch bei Youtube. Natürlich.

Aber: Im Laufe des Nachmittags habe ich bei N24 auch kurz richtig schön wackelige Ausschnitte gesehen, die per Helmkamera aus den Booten aufgenommen worden waren. Im Netz finde ich diese jedoch nicht. Vielleicht noch nicht. Aber mit sowas sollte man eigentlich auf der eigenen Webseite dienen.