Fussball ist ihr Leben

Bin ja schon seit einiger Zeit im Video-Fieber, wie dieser Seite unschwer zu entnehmen ist. Und nun muss ich mal ein Videoblog empfehlen, was ich schon seit einigen Wochen mit großer Begeisterung schaue:
„Mein Leben mit Fortuna“, obwohl ich kein Fortuna-Fan bin. Mittlerweile habe ich sogar Lust, ins Stadion zu gehen. Keine Ahnung, wo das noch hinführt.

(Noch muss ich ja keinen Disclaimer schreiben.)

TV-Filmvorschau (46) – Classic Version

Ich könnte weinen. Nicht mal „Monster“ hab ich in der vergangenen Woche gesehen, weil ich’s vergessen habe und als ich dann einschaltete, war schon eine Stunde um. Zu spät also. Und für diese Woche hab ich gar nicht so richtig viel gefunden.

Samstag, 25.11., 23.40 Uhr: „Dead Man Walking“ (HR Fernsehen)
Sean Penn! Wird mal wieder rumgereicht. Aber egal.

Dienstag, 28.11., 22.25 Uhr: „Silberhochzeit“ (3sat)
Klickst du hier, erfährst du mehr.

Freitag, 1.12., 20.15 Uhr: „Margarete Steiff“ (3sat)
Klickst du hier, erfährst du mehr.

Äääh, Zapp?

Zapp – das so genannte Medienmagazin ist eine der schlimmsten Mediensendungen, die man sich angucken kann. Ich mach das schon seit einiger Zeit nicht mehr, weil mir die unterschwellige Werbung für ARD-Sender und Sendungen ziemlich auf die Nerven gegangen ist (siehe auch hier). Allerdings ist das Magazin auch für seine springer-kritischen Beiträge bekannt. Das ist ok. Nicht ok finde ich allerdings, dass man da nicht auch konsequent ist. Beispiel gefällig? Gerne doch. Zapp hat einen Beitrag über Jürgen Klopp und seine Rolle als Trainer und Fernsehstar gemacht. Und sich bei Klopp-kritischen Zeitungsbeiträgen hauptsächlich aus der – oh Wunder – BILD („Wie kommen Sie aus der Krise?“, „Herr Klopp, ist ihr Zauber schon vorbei?“, „Nur noch im TV erfolgreich?“) bedient.

Über eine Lieblingsserie

(Es folgt ein sehr sachlicher Text über eine meiner Lieblingsserien. Bitte am Ende nicht lachen.)

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, wie gern ich „Criminal Intent“ schaue? Der Grund dafür ist eigentlich nur ein einziger Schauspieler: Vincent D’Onofrio als Detective Robert Goren. Den finde ich toll. Am tollsten finde ich den in den letzten 15 Minuten einer Folge, in denen er den Fall lösen muss. Den Täter überführt er meistens mit einem Verhör. Vorher hält er den Kopf immer ein bisschen schief und überlegt und dann hat er eine Idee und treibt den Täter immer sehr subtil in die Enge.

Leider ist in der letzten Woche die neue Staffel auf Vox angelaufen, in der neben Vincent auch Mr. Big, äh, Chris Noth mitspielt. Am letzten Mittwoch war das ok, da hat Mr. Big nur eine Nebenrolle übernommen. Aber gestern bestritt er die gesamte Folge und Vincent war nicht einmal zu erahnen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich da sehr sehr traurig war.

Fernsehtipp

Na, das könnte man heute abend doch mal schauen: Auf 3sat, 22.25 Uhr: „First Ladies: Die jungen Frauen des deutschen Films“

Über Julia Jentsch, Sibell Kekilli, Lavinia Wilson und Sandra Hüller.

(via Print)

TV-Filmvorschau (45) – Classic Version

IMDB-Links werden nachgereicht. Ansonsten viel Spaß.

Sonntag, 19.11., 20.15 Uhr: „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ (ProSieben)
Ich bin ja ein großer Fan der Harry-Potter-Filme. Und der Bücher.

Sonntag, 19.11., 20.15 Uhr: „Being John Malkovich“ (Tele5)
Klickst du hier, weißt du mehr.

Sonntag, 19.11., 23.30 Uhr: „Mein Leben ohne mich“ (Das Erste)
Ein Almodovar, den ich auch noch nicht gesehen habe. Totkranke Frau kostet die letzten Wochen ihres Lebens voll aus. Hab ich damals nicht im Kino gesehen, wollte ich aber.

Montag, 20.11., 22.15 Uhr: „Monster“ (ZDF)
Für diesen Film hat Charlize Theron damals den Oscar bekommen. Mal endlich schauen, ob er gerechtfertigt war.

Montag, 20.11., 23.15 Uhr: „E.T.“ (SWR)
Hihi.

Dienstag, 21.11.23.45 Uhr: „Der Mann ohne Vergangenheit“ (NDR)
Großartiger Film von Kaurismäki, mal wieder durchgereicht.

Freitag, 24.11., 23.05 Uhr: „Die Stille nach dem Schuss“ (WDR)
RAF-Mitglied taucht in der DDR unter. Schlöndorff-Film.

Der Film: Das Autogramm von Axel Bulthaupt

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TV-Filmvorschau (44) – Classic Version

Äh, ja, das sind alle Filme, diese Woche.

Sonntag, 12.11., 23.30 Uhr: „21 Gramm“ (Das Erste)
Klickst du hier, erfährst du mehr.

Montag, 13.11., 20.15 Uhr: „Franziskas Gespür für Männer“ (ZDF)
Keine Ahnung, ob der gut ist, der Titel des Films ist aber spitze!

Freitag, 17.11., 23.25 Uhr: „Ende der Saison“ (Das Erste)
26-jährige Tochter nimmt krebskranke Mutter bei sich auf, doch dann verliebt sie sich in den Freund der Mutter. Mit Anneke Kim Sarnau, Hannelore Elsner nicht schlecht besetzt.

FILM: Borat

Was schreib ich nur, was schreib ich nur über den Film mit dem Reporter aus Kasachstan, der von seiner Regierung in die USA geschickt wird, um das Land kennenzulernen und vielleicht das eine oder andere Erlernter seinen Landsleuten beizubringen? Der in der New Yorker U-Bahn die Mitmenschen mit Küssen begrüßen will? Der sich in Pamela Anderson verliebt und deshalb nicht in New York bleibt sondern nach Kalifornien reist? Der bei einer Dinnerparty mit einer Prostituierten aufkreuzt? Der sich eine Waffe kaufen will, um sich gegen Juden zu schützen?

Nun ja, so richtig gut fand ich „Borat“ nicht. Vielleicht weil ich mehr erwartet habe. Mehr als der übliche Brachialhumor von Raab und Co. oder Scherze, die auch in schlechten Otto-Filmen zu finden sind. Oder bei „7 Zwerge“. Nur dass man sich dort auf den Kopf haut. Der äquivalente Witz bei „Borat“ findet sich in der Szene, als sie sich nackt zunächst auf dem Bett wälzen und später dann in ähnlicher Bekleidung die Veranstaltung der Hypothekenmakler sprengen. Weitere Gründe, warum „Borat“ bei mir nicht wirklich zündete, waren die doch recht vorhersehbaren Interviews mit „den“ Amerikanern und diese peinlich zusammengestrickte Liebesgeschichte zwischen Borat und der Prostituierten. Nun ja.

Natürlich habe ich durchaus auch gelacht. Nur halt nicht so oft. Zumal diese Art von Witzen nicht unbedingt taugen, um mich ganze anderthalb Stunden lang zu begeistern. Und schon gar nicht, wenn ich neben Typen sitze, die sich bereits beim Erblicken des ersten kasachischen Hauses kaum halten können?!

Intime Geständnisse

Aufgrund des spärlich gesäten Schlafs am Wochenende war ich leider nicht in der Lage, ein Buch zu lesen den Tatort im Ersten zu schauen („Der Kölner Tatort?“ – „Och nö.“). Stattdessen wich ich zunächst auf eine Viertelstunde „(T)Raumschiff Surprise“ aus („Hab ich noch nicht gesehen“). Das wurde allerdings so unerträglich, dass mir nichts Anderes übrig blieb (Aufzuklärender Tatort-Mord war bereits gesendet), als auf VOX umzuschalten und das Promi-Dinner zu gucken. Erkenntnis: Michaela Schaffrath trägt seltsame Föhnfrisuren, Jana Ina hat hauptsächlich Fotos von sich und ihrem Freund in ihrer Wohnung hängen, diesen RTL-Moderator, der als Journalist bezeichnet wurde, fand ich erst doof, dann sympathisch und dann wieder doof, weil er fest davon überzeugt war zu gewinnen. Und Joey Kelly hat gewonnen. Immer diese Perfektionisten.