Film: Happy-Go-Lucky

Poppy ist eine ziemlich nervige 30-Jährige: Immer glücklich, durch nichts aus der Ruhe zu bringen, macht ständig Scherze. Wahrscheinlich muss man sich diese unerträgliche Unbeschwertheit zulegen, wenn man Grundschullehrerin ist. Poppy lebt in London, gemeinsam mit ihrer Freundin Zoe, ebenfalls Grundschullehrerin, und sie macht, was ihr gefällt. Geht aus, baggert den Bibliothekar an, Trampolinspringen, Flamencotanzen. Und sie nimmt Fahrstunden bei Scott, dem Gegenteil von Poppy: Er ist griesgrämig, unentspannt, unzufrieden. Doch auch wenn er sich nichts anmerken lässt, scheint er Poppy ganz heimlich für ihre Entspanntheit zu bewundern.
Auch wenn diese Poppy mit ihrer extremen guten Laune zwischenzeitlich ziemlich nervt, ist das ein schöner Film. Weil er zeigt, wie schön das Leben sein kann. Weil die Personen so echt wirken. Weil er auf doofe Liebesklischees verzichtet. Und so ein schönes Ende hat.

Weihnachtsgrüße, verspätet

Ich bin ja dieses Jahr ein bisschen spät und deshalb entdecke ich jetzt erst das tolle Weihnachtsvideo von der Welt-Kompakt-Redaktion.

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Und weil’s so schön ist, solltet ihr auch gleich noch das Trainingsvideo zur Vierschanzentournee hinterhergucken. Hihi..

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FILM: The Neighbor

Auf dem Weg nach Dubai gab’s aufgrund des Alters des Flugzeugs leider nur die Bordfernseher, so dass nur ein Film lief: „The Neighbor“. Ein Film, den ich unter normalen Umständen wohl nie geschaut hätte, aber irgendwie muss man ja die Zeit totschlagen, wenn die Babys schreien und man nicht schlafen kann. Der Stoff: Wohlhabende Businessfrau führt die perfekte Beziehung und will ihren Nachbarn loswerden, weil sie ihre Wohnung vergrößern will. Schließlich plant sie mit ihrem perfekten Freund die Hochzeit und darauffolgend einen guten Satz Kinder. Doch der Nachbar will nicht so recht aus seiner Wohnung ausziehen und ist sowieso ein Künstler und führt ein nicht ganz so durchgeplantes Leben. Zur Hochzeit seiner Ex-Frau begleitet ihn die hübsche Nachbarin und dort lernen sich die beiden kennen und auch ein bisschen lieben. Doch bis zum Happy End gibt’s noch die ein oder andere Hürde zu nehmen. Fazit: Solide Schnulze ohne große Tiefen.

Konzerte 2008

Es waren zwar nicht viele Konzerte in diesem Jahr, aber toll waren sie eigentlich alle. Trotzdem eine Rangliste.
1. Oktober: Udo Lindenberg. Weil es so anders war. Mit Mama und Bruder und ein paar Tränen wegen der Erinnerungen.
2. Januar: Morrissey. Weil in Straßburg und mit Caro. Und überhaupt.
3. Juli: Bernd Begemann. Den hab ich ja schon oft gesehen. Und der ist halt einfach immer wieder gut. Und ein bisschen liebenswert.
4. November: Tomte. Auch schon oft gesehen. Der Thees, der tolle.
5. März: Editors. Naja. Manche Dinge macht man aus Liebesgründen.

Zeitungssterben bei Jon Stewart

„What’s black and white and completely over? Give up? It’s newspapers.“ Jon Stewart in „The Daily Show“

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Neues von Ricky Gervais

Danke Peter, für diesen großartige Start in den Tag. Ricky Gervais über die Größe seines Gemächts. Nun, und die Frage, warum er früher ins Waschbecken gepinkelt hat.

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Gossip Girl Reloaded

Passend zum Ende der Urlaubswoche habe ich nun die erste Staffel komplett gesehen. Ich weiß jetzt, warum Serena abgehauen ist und ich habe sogar einen Hauch Sympathie für Chuck entdeckt. Nun, kurz. Aber immerhin. Alles Dinge, die ich noch am Mittwoch (?) nicht geahnt hätte. Muss aber sagen: Gossip Girl macht süchtig. Großartige Mädchen-Serie.

The Mentalist

Keine neue Lieblingsserie, aber doch nicht so schlecht, wie ich zunächst dachte. Der Typ ist Patrick Jane, ein ehemaliger TV-Star, der nun mit seinen hellseherischen Kräften der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. Das macht er auf höchst verschrobene Art. Er eckt mit seinen Ermittlungen an, wo er nur kann, geht immer den unkonventionellen Weg – und weil es sonst ja keinen Spaß machen würde, löst so alle möglichen Fälle. Unterschwellig ist er aber immer auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau und Tochter. Ein smarter Typ mit einer dunklen Vergangenheit – mir ist das alles ein bisschen zu glatt (blond, blauäugig, puh). Oder vielleicht auch zu wenig trashig (wie im Fall von Horatio). Trotzdem geht von dieser Serie eine gewisse Faszination aus. Welche, kann ich nicht so genau sagen. Wollte nur vorbeugen, dass ich eventuell doch noch zum Fan werde.

Gossip Girl

Ich hab noch ne neue Lieblingsserie. Serena van der Woodsen taucht nach einem halben Jahr wieder in New York auf. Sie war aus der Stadt geflüchtet, nachdem sie mit dem Freund ihrer besten Freundin Sex hatte. Und ihre Rückkehr ist alles andere als einfach. Ihre Freundin Blair ist zutiefst verletzt, deren Freund Nate hat immer noch Gefühle für Serena und ihr Bruder Eric wollte sich umbringen, weshalb er noch immer in einer Klinik behandelt wird. Die Serie begleitet eine Gruppe von Freunden/Feinden/whatever an einer New Yorker Elite-Schule – sie sind die Kinder reicher Eltern. Der einzige, der nur der Sohn eines Künstler ist, ist Daniel Humphrey, ein gut gebildeter, sympathischer Junge, der zur selben Schule geht, aber nichts mit der Clique zu tun aber eine Schwäche für Serena hat. Die Geschichten vom „Gossip Girl“ erzählt, die alle über die Geschehnisse in dieser Freundesgruppe in ihrem Blog auf dem Laufenden hält.
Die Serie ist herrlich. Weil Blair Waldorf so herrlich bitchig ist. Weil jeder Charakter so viel Entwicklungspotenzial verspricht. Weil Frauenfreundschaften so herrlich unergründlich sind. Weil die Familien allesamt zerrüttet sind. Weil die Kerle alle höchst ansehnlich sind. Und dann alles noch so nett erzählt. Hab vorhin die ersten fünf Folgen der ersten Staffel gesehen und brauche dringend mehr davon.

Privileged

Ich hab ne neue Lieblingsserie. Es geht um Megan Smith, sie ist 23 und hat in Yale studiert. Sie will Journalistin werden, doch dann verschlägt es sie nach Florida. Sie soll dort zwei sehr reiche Mädchen, Rose und Sage, fürs College fit machen. Diese leben bei ihrer Oma, eine sehr beschäftigte Unternehmerin. Ihre Eltern sind tot. Schnell wird sie mehr als nur die Kraft, die den Mädchen Nachhilfe gibt. Und natürlich hat sie mit 23 selbst eine Vergangenheit. Die holt sie schnell ein: Ihr Vater, ein Trinker, das schwierige Verhältnis zu ihrer Schwester Lilly. Und natürlich gibt’s auch jede Menge Dates und Liebeleien. „Privileged“ ist eine Teenie-Serie, nicht lustig, aber mit viel Herzschmerz und einer großen Prise Coming-of-Age. Das ist nett. Weil Sage und Rose herrlich reich und zickig sind, aber dennoch ein Herz haben. Weil Megan immer wieder ganz vernünftig, dann aber auch wieder so ally-mcbealig ist, dass es nicht nervt. Und dann noch der tolle schwule Koch, der Nachbar und Megans bester Freund Charlie. Passt schon.