Film: Happy-Go-Lucky
Poppy ist eine ziemlich nervige 30-Jährige: Immer glücklich, durch nichts aus der Ruhe zu bringen, macht ständig Scherze. Wahrscheinlich muss man sich diese unerträgliche Unbeschwertheit zulegen, wenn man Grundschullehrerin ist. Poppy lebt in London, gemeinsam mit ihrer Freundin Zoe, ebenfalls Grundschullehrerin, und sie macht, was ihr gefällt. Geht aus, baggert den Bibliothekar an, Trampolinspringen, Flamencotanzen. Und sie nimmt Fahrstunden bei Scott, dem Gegenteil von Poppy: Er ist griesgrämig, unentspannt, unzufrieden. Doch auch wenn er sich nichts anmerken lässt, scheint er Poppy ganz heimlich für ihre Entspanntheit zu bewundern.
Auch wenn diese Poppy mit ihrer extremen guten Laune zwischenzeitlich ziemlich nervt, ist das ein schöner Film. Weil er zeigt, wie schön das Leben sein kann. Weil die Personen so echt wirken. Weil er auf doofe Liebesklischees verzichtet. Und so ein schönes Ende hat.


