Heureka

TOMTE – Heureka
Mein derzeitiges Lieblingslied von der neuen Tomte-Platte gibt es jetzt auch als Video. Das Wort „derzeitig“ ist aber extrem wichtig, weil ich die Platte momentan nur im Auto auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause höre. Und weil der Weg nur sehr kurz ist, habe ich die ersten Songs besonders am Anfang recht häufig gehört.

Egal. Gut, dass es eine neue Tomte-Platte gibt. Und gut, dass die Jungs am 6.11. in Köln sind. Da geh ich nämlich hin!

FILM: Der Baader-Meinhof-Komplex

Der Baader-Meinhof-Komplex erzählt die Geschichte der RAF, also einen Teil davon. Es geht los bei den Studentenunruhen, das Attentat auf Rudi Dutschke, die Überreaktionen der Polizei beim Schahbesuch in Berlin, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, die Verhaftung von Baader, seine Befreiung, die Inhaftierung von Meinhof, Baader und Enslin (also die großen Namen), die zweite Generation und die Entführung der Landshut und Hanns Martin Schleyers. Mehr als ein Jahrzehnt deutsche Geschichte in gerade einmal zweieinhalb Stunden gepackt. Ob das geklappt hat? Die Antwort: ja, irgendwie schon. Auch wenn ein solches Projekt natürlich eigentlich nur scheitern kann.

Herausgekommen ist – auch wenn ich natürlich die falsche bin, dies zu beurteilen, bei meinem hohen Action-Film-Konsum – ein guter Action-Film. Es wird geballert, zwischendurch immer mal wieder ein paar Dialoge, dann knallt es wieder, Schüsse, Bomben, Blut. Es wird nie langweilig, wirklich nicht, auch wenn man natürlich schon genau weiß, was da passiert.

Ein Problem hatte ich mit dem Aufgebot an Schauspielern. Klar, ein Eichinger muss natürlich die ganzen großen Namen des deutschen Fernsehens bekommen. Da werden sogar Nebenrollen mit Tom Schilling und Hannah Herzsprung (Die durfte auch nur nochmal ihren „Vier-Minuten“-Ausraster zeigen!) besetzt. Immer wieder stellte ich mir die Frage, ob Martina Gedeck wirklich die richtige ist, Ulrike Meinhof zu spielen (Drei Wochen nach Filmgucken lautet die Antwort: ja). Ein bisschen gesättigt war ich auch von Moritz Bleibtreu (Bei ihm lautet die Antwort übrigens: nein). Viel schlimmer war eigentlich nur noch Nadja Uhl als Brigitte Mohnhaupt. Ich sah sie in jeder Szene aus dem Bild wandern und auf dem „Sommer-vorm-Balkon“-Balkon einen Wein mit ihrer Freundin trinken. Ging gar nicht. Diese Kulleraugen. Dem Film hätten ein paar mehr unverbrauchtere Gesichter, wie das von Johanna Wokalek, gut getan. Die war nämlich furios.

Warum ich den Film am Ende doch gut fand: Weil er an keiner Stelle gelangweilt hat, obwohl ich genau wusste, was als nächstes passiert. Weil man nie in die Verlegenheit kam, mit einer der Figuren zu sympathisieren. Weil er ein paar Menschen ein bisschen Geschichte nahebrachte, mit der sich jene vielleicht nie auseinander gesetzt hätten. Das Publikum, das den Film mit mir geschaut hat, war nämlich überraschenderweise überwiegend jung.

Film: Made of honor

Leider habe ich 1997 oder 1998 diesen bekloppten Film „Verliebt in die Braut“ mit Julia Roberts geguckt. Ich glaube, das war in England, weil das der einzige Film war, auf den sich die Horde deutscher Au-Pair-Mädels einigermaßen einigen konnte. Ein Konsens-Film also. Doof nur, dass „Made of honor“ im Grunde die gleiche Geschichte erzählt. Mit dem Unterschied, dass hier der beste Freund in die beste Freundin verknallt ist.

Zehn Jahre kennen sich Tom und Hannah schon, im Bett waren sie nie, dafür verbringen sie die Sonntage miteinander, bei Kuchen, lustigen Spielen und Spaziergängen. Sie erträgt seine zahlreichen Frauengeschichten und begleitet ihn auch zum sechsten Mal auf die Hochzeit seines Vaters, der nach der Trennung von seiner großen Liebe (Toms Mutter) dem Spleen verfallen ist, alle Frauen in seinem Leben immer gleich zu heiraten (Übrigens Sydney Pollack als heiratsversessener Vater).

Tja, und dann lernt Hannah bei einem Schottland-Besuch einen schönen Schotten kennen, der nicht nur auf dem Pferd herbeigeritten kam und sie aus den Klauen einer Schafsherde befreit, sondern auch gleich noch sehr wohlhabend ist und singen kann und tanzen und jagen und – wer hätte das gedacht – Basketballspielen. Irgendwie furchtbar perfekt und natürlich gibt’s viele Wirrungen und Irrungen und ein paar Küsse, die die eigentlich besten Freunde verwirren und dann den Showdown in der Kirche, bei dem sie sich für den richtigen Mann an ihrer Seite entscheidet. Kitsch pur, und wer glaubt, dass bei mir trotz dieser Vorhersehbarkeit, keine Tränchen gekullert sind, irrt.

Ach ja, lernen kann man auch noch was. Denn dank dieses Films werde ich bei Starbucks nie wieder nach einem „Ding“ verlangen, wenn ich mir meine Finger nicht verbrennen will. Sondern nach einem Kaffeekragen. Ha!

Film: Kung Fu Panda

Panda Po arbeitet bei seinem Vater im Nudelrestaurant und träumt von einer Karriere als Kung-Fu-Kämpfer. Leider hat er nicht ganz so die Figur dafür und ist auch nicht so beweglich wie die Kung-Fu-Helden, die antreten, der nächste große Krieger zu werden und die Stadt aufs Mark zu verteidigen? Der Zufall (und die Dramaturgen) will es, dass Panda Po dieser nächste große Krieger wird und Meister Shifu verzweifelt zunächst daran, den ungelenken Panda die Tricks und Kniffe der Kung-Fu-Kunst nahezubringen. Und weil das ganze ein Kinderfilm ist, ist die große Lehre der Geschichte, dass man nur an sich glauben und seine Fähigkeiten vertrauen muss, dann klappt das alles schon. Während man bei dem gestiefelten Kater bei „Shrek“ in jeder Gesichtsregung Antonio Banderas sah, funktioniert das auch hier sehr gut mit Panda Po (Jack Black). Doch irgendwie wollte sich bei mir nicht dieses „Hach-süß“-Gefühl einstellen, dafür ist „Kung Fu Panda“ zu sehr Kinderfilm und zu wenig für alle.

FILM: Leatherheads

Oh Mann, wieder so ein Film, bei dem man sich wundert, dass die aus dem Originaltitel „Leatherheads“ den poetischen Titel „Ein verlockendes Spiel“ gemacht haben. Der Film spielt in der Zeit, in der der Football in den USA noch kein Profisport war. George Clooney gibt Dodge Connolly, den Football-Helden, der den Sport liebt und ihn populärer machen will. Er will den Erfolg, er will mehr Zuschauer ins Stadion anlocken. Deshalb heuert er einen College-Star an, Carter, der die Aufmerksamkeit der Masse gewinnen soll.

Und dieser Carter hat das Zeug zum perfekten Helden. Auf dem Spielfeld die überragende Größe und auch die Biographie des Sportler mit Kriegsheldenvergangenheit passt perfekt in die Zeit. Zu perfekt, findet zumindest Renee Zellweger, eine Journalistin, die sich dran macht, den Mythos des Heldens zu beschmutzen.

Carter und Dodge, die beiden werden Konkurrenten um die Gunst der hübschen Journalistin. Und es ist wohl nicht zu viel verraten, dass am Ende der sympathische George Clooney als Sieger aus dem Rennen geht.

Netter Film, den man ganz gut im Flugzeug gucken kann (so wie ich es getan habe), wegen dem ich aber niemals ins Kino gegangen wäre. So anhistorierte Geschichten aus der Welt des Sports sind eher was für den Sonntagnachmittag nach einem durchzechten Samstagabend.

„How I met…“ reloaded

Gestern die erste Staffel von „How I met your mother“ zuende geguckt. Und als dieser große Teddybär Marshall am Ende auf der Treppe zu seinem Haus sitzt, mit diesem Blick, da hab ich mitgeweint. Tolle Serie. Ich glaub, ich brauch jetzt schnell Staffel zwei.

(Falls du das liest: Nein, ich will keinen Druck aufbauen, B.)

DSDS bei Rock in Bilk

Beim diesjährigen „Rock in Bilk“ (Wie alles entstand, kann man der Webseite entnehmen.) tritt doch tatsächlich ein ehemaliger DSDS-Gewinner auf: Nein, nicht Alexander Klaws, sondern der Auftragsrocker Tobias Regner.

rockinbilk.jpg

Im nächsten Jahr dann mit dem nächsten abgehalfterten DSDS-Rocker: Thomas Godoj. Wetten?

Der Bernd zum Grand Prix?

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Hat Frank Schmiechen von „Welt Kompakt“ in einem dieser Videos vorgeschlagen. Ich finde ja nicht, dass sich der Bernd dafür verheizen lassen muss. Aber das Mr. Schmiechen ihn überhaupt vorschlägt, macht ihn jetzt noch ein bisschen sympathischer.

(Dabei bin ich doch eh schon Fan.)

Mal wieder Kino?

Feiertag in Düsseldorf und eigentlich ein perfekter Tag, um mal wieder ins Kino zu gehen. Ein schlechtes Gefühl überkam mich, hatte ich doch seit Wochen nicht wirklich verfolgt, was so im Kino gerade lief. Klar, „Indiana Jones“ läuft heute an, aber da ich bereits die ersten drei Teile nicht gesehen habe, sollte ich dem vierten Teil auch lieber fern bleiben.

Nachdem ich dann einen genaueren Blick in das Kinoprogram geworfen hatte, stellte ich fest: Verpasst haste eigentlich nichts. Klar, es gab sicherlich schon Zeiten, in denen „Fleisch ist mein Gemüse“ auch in näher gelegenden Kinos lief. „Juno“ läuft noch, aber sonst?

Jetzt muss ich mich entscheiden: zwischen „Juno“, nem traurigen Immendorff-Film oder Devid Striesow. Einfach wird das nicht.

DSDS-Wahn (2)

Da ich es nur getwitttert habe, hier die Twitter-Zusammenfassung nochmal zum Nachlesen (Sogar in richtiger Reihenfolge.):

– Überlege gerade, ob ich dsds live blogge oder live twittere. Schwierige Entscheidung.
– Ok, für Twitter entschieden. Marco Schreyl hat Finale eröffnet. Die Halle bebt.
– Oh. Mein. Gott. Dieter Bohlen im silbernen Anzug.
– Dieter Bohlen sieht aus wie eine Disco-Kugel.
– Und Bär Läsker hat nen Teppich an.
– Marco erklärt das Prozedere. Als erstes singen die beiden „Lieblingslieder“. Der schwule Fady muss als erstes ran.
– @sixtus Dann tschüss, mein Lieber. Ich muss einfach.
– @videopunk Immer dieser derwesten-spam!
– Mannmannmann: Jetzt singt der auch noch George-Michael-Quatsch.
– Fady hat wieder so ne enge Hose an. Er wackelt wieder so komisch mit dem Hintern.
– Die Disco-Kugel: Wenn Fady singt, hat er ein warmes Gefühl. So wie damals, als er als kleiner Junge in die Hosen gepinkelt hat.
– Nu kommt der Thomas mit was von Sunrise Avenue. (Ich will, dass der gewinnt.)
– Die erste Runde ging eindeutig an Thomas. Perfekter Song für den.
– Urteil der Jury: Bär „roter Teppich“ Läsker: super. Anja: auch super. Discokugel: Extrem geil.
– Oh Gott. Die ganzen Freaks aus dem Casting haben sie auch wieder rangekarrt.
– Nutella-Werbung war lustig.
– Trinke jetzt übrigens ein Becks Lemon. Das erste des Abends.
– So, geht weiter.
– Jetzt gibt’s das beste Lied aus den Shows. Fady schmachtet deshalb „She’s like the wind“.
– Jetzt tanzt er auch noch mit ner Blondine…. Schlimm.
– Urteile. Discokugel: Mit dieser Stimme bringst du Eis zum schmelzen. Anja: Schnulzengott. Teppich: Du hast dich am meisten gesteigert.
– Marco „Sensationsjournalist“ Schreyl fragt Thomas: „Wie wichtig sind dir eigentlich deine Eltern?“
– Gleich singt Thomas „Chasing Cars“ von Snow Patrol. Das wird groß.
– Urteil: Bär: Super. Anja. Großer Rock’n’Roll. Disco-Kugel: Mach dich mit dem Gedanken vertraut, dass du das Ding gewinnst.
– Hilfe! Jetzt kommen die Casting-Freaks.
– Mark Medlock quatscht dummes Zeug. Dieter freut sich, dass sein Mark Madonna von Platz eins der Charts verdrängt hat.
– Ich brauch mehr Bier.
– Freund hat mich gehört: Er bringt mehr Bier.
– Jetzt singen die auch noch. Boah ist das schlimm.
– Ich bin sprachlos wegen dieser großen großen Scheiße.
– Ok, kommen wir zum eigentlichen Thema zurück: Die Jury ist geballt für Thomas.
– Jetzt die Final-Titel. Übrigens: Dieter „Discokugel“ Bohlen hat diesmal keinen geschrieben.
– Fady singt „blessed“ von Alex Christensen.
– Mein Urteil zu Fady: Nicht gut.
– Urteil: Dieter hofft, dass viele anrufen. Anja schleimt wie immer rum: Ging ans Herz. Bär: Ich wünsche dir viel Glück.
– Schon wieder Werbung.
– So, nun kommt Thomas. Sein Song heißt „Love is you“ und stammt von Valicon.
– Urteile. Bär: Nächsten Freitag steht deine Single im Laden. Anja: Spektakulär. Dieter: Ich hätte mir nen rockigeren Song ausgewählt.
– Mein Urteil: Langweilig, austauschbar. DSDS halt.
– So, jetzt ist Pause.
– DSDS geht weiter.
– Ich hab Angst davor, wenn Fady und Thomas gleich „My way“ singen.
– @dsdsfinal Nee, lieber mehr Bier.
– Schlimm. Jetzt singen sie „My way“
– Fady singt französisch. Und Thomas auf deutsch.
– Fremdschämen galore. das ist so schlimm, ich würde am liebsten ausschalten und ins Bett gehen.
– Schon wieder Werbung. Meine Fresse.
– so 60 sekunden noch abstimmung. dann weitere zehn minuten marco-schreyl-gebrabbel, bis endlich schluss ist.
– So: Bringt Dr. Fleischhauer den Umschlag oder doch seine Vertretung?
– Jawoll, er kommt.
– Glitzerbäumchen sagt der Schreyl zum Bohlen.
– Boah, jetzt machen die schon Filmmusik, wenn der Schreyl spricht. Ganz übel. „Die ganze Nation kennt den Namen Fady Maalouf.“
– Man kann nur alle beglückwünschen, die da früher rausgeflogen sind. Das ist echt die größte Scheiße, die ich jemals gesehen habe.
– So. Wer gewinnt: Pole oder Libanese?
– Es ist AUSAUSAUS, DAS SPIEL IST AUS! Thomas hat gewonnen.
– Ohgott, die Lukaseder heult.
– So. Endlich ist Schluss.