Aan Zee (1)

• Ein sehr nettes Apartment mit Meerblick und jedes Mal, wenn der kleine Mann das große Wasser sieht, ertönt ein lautes „Meer“. Die Zeiten, in denen man wusste, dass er bei der einen oder anderen Mahlzeit einen Nachschlag will, sind vorbei.

• Neue Lieblingseissorte: Grapefruit. Großartig erfrischend.

• Ich muss nur einen Nachmittag am Strand verbringen, um zu wissen, dass das die richtige Entscheidung war. Urlaub am Wasser, im Sand, am Meer. Nicht zu heiß, aber eben warm genug. Und ist ja klar, dass das jetzt so bleibt.

• Und weil sich ja die Perspektiven verschieben: bereits unzählige Motorräder begutachtet, dem Schaufelbagger bei seinen Arbeiten an der Düne beobachtet, die Traktoren am Strand beobachtet, diversen LKWs hinterhergeguckt, kein Müllauto gesehen. Dafür Kühe, Schafe, Ziegen am Wegesrand. Urlaub mit Kind eben.

• Seit ein paar Tagen wird auf Fragen wie „Willst du was trinken?“ oder „Bist du satt?“ geantwortet. Ungewöhnlich, schön. Und auf den Hinweis, dass er sich ruhig ankuscheln könne, während er auf meinen Schultern posiert, landen zwei kleine Patschhändchen in meinem Gesicht und der Kopf wird sanft auf meinen gelegt. (they call it Mutterglück, i guess)

• Und manchmal denke ich dann zurück an das Wochenende, an dem ich schon mal hier war. Mit einer Freundin, gerade frisch schwanger, nichtsahnend, Familien am Nebentisch beobachtend, ob das bei uns in ein paar Jahren ähnlich ablaufen würde. Resultat: nicht ganz, aber gegen bestimmte Dinge kann man nun mal nix machen. Und das ist auch gar nicht so schlimm.

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