Endlich hat mich auch jemand gefragt! Danke liebes Wortschnittchen!
Bloggerinnen-Typ: Ich bemühe mich nach einer langen Pause zu einem wöchentlichen Rhythmus. Nach Ausflügen in den Medien-, Kino-, Buch- und Strickcontent bin ich nun im Mama-Medien-Alltag angekommen. Bin damit zwar nicht superzufrieden, aber so blogge ich wenigstens wieder. Das tut ja eigentlich auch gut.
Gerätschaften digital: Sony-Notebook, iPhone, Mini-iPad. Zählt das Jawbone-Up auch?
Gerätschaften analog: Ich mag immer noch gerne Notizbücher und Kugelschreiber.
Arbeitsweise: Alles nacheinander abarbeiten. Ich liebe es, mir dafür Listen zu machen.
Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung? Zum Bloggen: Wordpress. Recherchieren und Bookmarkverwaltung: Google-Suche, Twitter- das ist eigentlich mein Bookmarking-Dienst, weil ich alles, was ich später lesen will, meist erstmal fave. Bei Facebook findet sich auch der eine oder andere Link bzw. eine Idee. Für den Google-Reader suche ich immer noch Ersatz, derzeit probiere ich mich an Feedly, das aber nur eine Lösung für das iPhone ist. Ich nutze einen Feedreader aber sehr gerne am stationären Rechner. Mit Evernote arbeite ich manchmal, aber so richtig reingekommen bin ich da noch nicht..
Wo sammelst du deine Blogideen? Ich sollte das wirklich professionalisieren, aber derzeit läuft es so: Ich setze mich am Wochenende hin, denke nach, an welche bloggenswerten Dinge ich mich erinnere und schreibe sie auf.
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet: Versteh ich nicht.
Benutzt du eine To-Do List-App? Welche? Ich habe diverse ausprobiert, aber so richtig hat es keine in mein Leben geschafft. Am besten haben aber bisher
Listen auf Papier funktioniert. Oder in Form eines Google-Dokuments.
Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne dass du nicht leben kannst? Ich hätte wohl schon sehr große Probleme, mein Telefon abzugeben, aber zum Glück ist das die einzige Abhängigkeit von einem Gerät.
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere? Natürlich.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen? Ich mag es am liebsten ruhig, wenn ich schreibe. Oder so Großraumgeräusche.
Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall? Ich müsste mir wirklich mal das Eulenhafte abgewöhnen. Das lässt sich einfach nicht gut mit dem Leben als berufstätige Mutter vereinbaren. Aber wem sag ich das.
Eher introvertiert oder extrovertiert? Jeder, der ein Blog führt, neigt zu einer gewissen Extrovertiertheit. Wobei ich diese Extrovertiertheit im realen Leben nicht allzu sehr auslebe.
Wer sollte diese Fragen auch beantworten? Wer immer noch will. Ich bin ja eh die letzte, die das hier noch beantwortet.
Der beste Rat, den du je bekommen hast? Wird schon.
Ich habe ja in diesem Jahr deutlich mehr von der Re:publica mitbekommen als im vergangenen Jahr. 2012 habe ich vor allem Twitter und Spiegel Online verfolgt und ein paar Sachen auf Youtube geschaut. 2013 war ich zumindest da, an einem Tag richtig und an den anderen Tagen via Twitter und am Mittwoch morgen nochmal kurz mit Kind, aber das funktioniert nicht so, wie man das will, weshalb wir dann schnell wieder gegangen sind. Auf den Spielplatz und ein Vatertagsgeschenk besorgen und Mittagessen.
—
Es war mein erstes Mal in der Station, der für mich neuen Location der Re:publica, die ich für sehr gelungen halte. Ideal zum Leute treffen, bzw. nicht treffen. Habe über Foursquare besser mitbekommen, wen ich noch alles treffen hätte können, aber in alle konnte man offenbar nicht reinlaufen. Trotzdem war es fast klar: Während des Montags habe ich es neben den Finanzblogawards in ungefähr einen halben Vortrag geschafft und ansonsten den Tag mit Quatschen verbracht.
—
Pflichtprogramm am Montag: Sascha Lobos Worte an das Internetvolk. Gewohnt gut, man könnte beinahe glauben, dass die technischen Probleme irgendwie dazu gehörten. Und dieses Reclaim muss ich mir nochmal genauer anschauen.
Berlin mit Kind war diesmal deutlich entspannter als bei den letzten Malen. Was sicherlich daran liegt, dass wir ein bisschen entspannter waren und von vornherein jedem Zeit ohne eingeplant haben. Aber sicherlich auch, weil das Kind deutlich mobiler ist und weniger rumgeschleppt werden kann und muss. Diesmal mal wieder ein Hotel ausprobiert, nachdem wir vorher einmal zu Apartment und einmal zu einer Ferienwohnung gegriffen hatten, war ok, wenn auch nicht super. Wer es wissen will: Würde bei den nächsten Besuchen wieder zu Ferienwohnung tendieren.
—
Ich begreife mein Jawbone-Up mittlerweile besser und es hat ein großes Problem: Wenn ich den Kinderwagen schiebe, werden nicht alle Schritte gemessen. Bewege dabei meinen Arm wohl zu wenig. Das ist ein bisschen ärgerlich, aber ich mach das ja nur aus Spaß. Bin gespannt, wann ich das erste Mal mal wieder meine acht Stunden am Stück schlafe. Pfft.
—
Preise verliehen. Aus den anderen Kategorien, also die ich nicht beeinflusst habe, hat mich am meisten der von Karin Prummer angesprochen, allein wegen des Titels: “Mehr Pflück als Verstand”. Danach: Weißweinkichereien mit tollen Frauen.
Ich habe mir am Samstag eine neue Hose gekauft. Eine grüne, falls Sie es genau wissen wollen. Bei Esprit. Und heute habe ich sie dann das erste Mal getragen. Sie saß gut und tut es auch immer noch, sie hat nur ein Manko. Hinten oberhalb des Pos hängt noch die Diebstahlsicherung.
Leider habe ich das heute morgen beim Anziehen nicht gemerkt. Das hat mehrere Gründe: Ich wusste bereits, was ich anziehen wollte, das Kleinkind trödelte, und schnell gehen musste es auch noch. Auf dem Weg zur Arbeit trug ich eine Jacke darüber, am Schreibtisch saß ich vor den Konferenzen nur kurz und während der Konferenz saß niemand hinter mir. Erst beim allgemeinen Aufbruch zurück an die Schreibtische sprach mich eine Kollegin an.
Ab diesem Zeitpunkt achtete ich penibel darauf, dass mein T-Shirt die Sicherung überdeckte und in der Mittagspause begab ich mich nichtsahnend bzw. blauäugig in eine der Filialen auf der Kö. Ich machte mir bereits Gedanken darüber, ob sich denn mit Hose an den Beinen die Diebstahlsicherung entfernen ließe, aber dazu kam es natürlich nicht. Denn ohne Kassenbon wurde mir die Diebstahlsicherung nicht entfernt. Obwohl es weder beim Betreten oder Verlassen des Geschäfts piepte. Noch ich eine Tasche bei mir trug, in der ich meine Originalhose oder andere Dokumente bei mir tragen konnte. Einzig der Kassenzettel wäre meine Rettung gewesen.
Ich erzählte die Geschichte. Erst dem Mitarbeiter, dann der Filialleiterin. Es ist ja nicht so, dass man sich so etwas ausdenkt. Besonders unglaubwürdig schien ich mich mit der Tatsache gemacht zu haben, beim Ankleiden am Morgen die Sicherung nicht entdeckt zu haben. Ich versuchte es mit einem Einblick in mein Onlinebanking als Nachweis, am Samstag den Einkauf in einer der Filialen getätigt zu haben. Es war hoffnungslos. Frustriert verließ ich die Esprit-Filiale und schwor mir, dort nie wieder einen Einkauf zu tätigen. Sehe ich aus wie eine Ladendiebin? Sollte ich mir diese Geschichte wirklich ausgedacht haben? Doch vor allem: Wie werde ich die Diebstahlsicherung jetzt endlich los oder ist es etwa mein Verschulden, dass die Esprit-Verkäuferin diese vergessen hat zu entfernen?
Es gibt nämlich noch ein Problem: Den Kassenzettel habe ich bereits weggeschmissen.
Ich hätte gerne einen grünen Daumen. Pflanzen und ich sind auf Kriegsfuß. Bisher haben Pflanzen in meinem Umfeld nur dann länger überlebt, wenn sie auf Hydro waren und ich somit immer angezeigt bekam, wann sie Wasser benötigten. Vor einigen Jahren, damals in Berlin, wagte ich mich schon einmal an das Experiment Balkonbegrünung heran – und scheiterte kläglich an zu viel Sonne, Blattläusen und zu wenig Wasser. An diesem Wochenende habe ich den Startschuss für eine zweite Phase gelegt: Balkonblumen und Tomaten wurden ausgesät. Gibt’s dafür irgendeine App? Könnte die Erfolgschancen erhöhen.
—
Die Planung für die kommende Berlin-Woche begonnen. Da nun entschieden ist, mit Kind und Kegel anzureisen, sind die Re-publica-Tage verteilt – ich habe den Montag gezogen! – kann ich mir nun Dinge ausdenken, die ich am Dienstag mit meinem Sohnemann in Berlin anstellen kann. Hinweise für tolle Spielplätze oder andere Ideen bitte in den Kommentaren!
—
Wir haben einen Kita-Platz, mit dem ich nicht mehr gerechnet hatte, der dann aber eines Freitagmittags in meinen Postfach flatterte – Kita-Navigator und Massenvormerkungen bei allen Kitas im Umkreis sei dank. Das Problem war jetzt nur noch, der Tagesmutter zu sagen, dass unsere Zeit im Sommer enden wird. Ich fühlte mich, als müsste ich beichten, fremd gegangen zu sein. Das Ding ist: Wir sind da zufrieden, dem Sohn gefällt es dort gut, die Kinder, die Tagesmütter – alles gut. Sicherlich hätte diese Lösung auch noch weitere Monate funktioniert, aber da auch seine engsten “Freunde” im Sommer wechseln in die Kita wechseln, wäre er der “Große” und würde bei den neuen Kleinen sicherlich auch nicht mehr das tolle und gewohnte Umfeld haben. Habe jetzt schon Sorge, was ist, wenn er irgendwann in die Schule kommt.
—
Print wirkt! Beim Zahnarzt aufs Digitale Quartett angesprochen worden. “Ich habe Sie da eben in einer Zeitschrift gesehen”.
Update aus meinem Jawbone-Leben: Ich schlafe immer noch zu wenig, aber mittlerweile erholsamer. Liegt daran, dass mir das Band gesagt hat, dass ich besser schlafe, wenn ich vorher durch Sport geschwitzt habe. Ist jetzt keine wahnsinnig neue Erkenntnis, aber hilft, wenn man daran erinnert wird. Und ich gehe gerne mal abends noch zu Fuß, wenn ich mich während des Tages zu wenig bewegt habe. Und erschreckende Erkenntnis: Bei einem Tag im Zoo läuft man weniger als wenn ich eine Runde durch meinen Kiez drehe.
Seit Mittwoch ist mein Jawbone-Band mein ständiger Begleiter. Und nicht, dass ich das bereits wusste, aber ich schlafe zu wenig. So wenig, dass mir die dazugehörige App schon mitgeteilt hat, dass zu wenig Schlaf zu einer erhöhten Kalorienzufuhr führt. Des Weiteren habe ich pro Nacht zu wenige Tiefschlafphasen und bewege mich an normalen Bürotagen zu wenig (nur rund 6000 Schritte).
Beides war mir bewusst, weil ich nach jeder Woche das Wochenende wirklich zum Erholen und Schlafen brauche. Aber vielleicht schaffe ich es durch diese ständige Beobachtung und das ständige Verfügbarsein von Daten ja, auch unter der Woche ein bisschen gesünder zu leben.
—
Überlege gerade, ob ich Flipboard wieder für mich entdecken möchte. Am Freitag abend eine Weile damit herumgespielt, allerdings irgendwie nicht so recht das richtige Nutzungsszenario für mich ableiten können. Also in der Theorie schon, aber in der Praxis erweist es sich nicht so recht als ein Ersatz für den Google-Reader (Ich will selbst entscheiden, was ich gut finde und was nicht und habe keine Lust, das die Crowd für mich erledigen zu lassen). Oder als eine Art schicke Archiv-Lösung für Bookmarks etc. Wer von euch nutzt das und wofür?
—
Endlich wieder Frühling mit Spielplatz-Nachmittagen. Plötzlich treffe ich Leute wieder, die ich zuletzt im Oktober (Foursquare sei dank!) gesehen habe.
—
Und endlich mal wieder ein Buch fertig gelesen. Johanna Adorjans “Meine 500 besten Freunde”. Kurzgeschichten über Berlin, das Berliner Leben, Medienmenschen. Manche ganz nett, manche komisch. Naja, trotzdem durchgelesen. Hätte Potenzial gehabt.
Die erste komplette Woche liegt hinter uns und der Lunchtalk macht ausgesprochen viel Spaß. Es ist zwar jedes Mal wieder eine Meisterleistung, alle Termine des Tages unter einen Hut zu bekommen. Aber dann ist es 11.45 Uhr und bespricht sich kurz vor und dann geht es sogar schon auf Sendung.
Er war einmal so etwas wie ein Neujahrsvorsatz, kurz nach Ostern haben wir ihn gestartet: Gemeinsam mit meinem Kollegen Sebastian Matthes mache ich bei der WirtschaftsWoche in der vergangenen Woche den Lunchtalk. Der Lunchtalk ist ein interaktives Talkformat, das wir immer wochentags um 12 Uhr für WirtschaftsWoche Online machen – getalked wird live bei Google+ per Hangout, User können sich via Twitter-Hashtag #lunchtalk beteiligen und bisher haben wir vier Sendungen gehabt. Was die anderen bisher sagen: Cooles Format, wir rücken näher an den Leser heran, seien innovativ und sollen so weiter machen. Machen wir!
Mein erstes Fazit, auch wenn es dafür natürlich eigentlich zu früh ist: Je aktueller, desto besser.
—
Mit dem Sohn Schuhe kaufen gewesen. Ging gar nicht anders, als bei den Resten des Tausendfüßlers vorbei zu gehen. Und für alle, die dieses Gefährt für einen Bagger halten: ist ein Radlader. Fragen Sie meinen Sohn.
Wir sind jetzt in dem Alter angelangt, in dem sich der kleine Mann nur zu gern versteckt. Hinter Vorhängen, unter Bettdecken, Decken. Das läuft dann so: Er stellt sich hinter einen Vorhang, die Hände natürlich noch gut sichtbar platziert, schließlich sollte man allzeit bereit sein, den Vorhang jeden Moment mit einem lauten “Hallo Mama” wieder aufzuziehen, und dann wird gewartet. Bis ich ins Zimmer komme, mich laut wundere, wo denn mein Sohn verblieben ist. Entweder hält er es dann schon nicht mehr aus und gibt sich laut lachend zu erkennen oder ich schaue irgendwann hinter die Gardine, um ihn zu finden. Jedes Mal großes Hallo. Mit allem Drumunddran. Natürlich.
Oder eben unter einer Decke verstecken. Nur selten liegt die Decke dabei unauffällig auf dem Sofa/Bett/wasauchimmer platziert, sondern es ist unschwer zu erkennen, dass sich darunter ein kleiner Mann verbirgt. Manchmal wird das “Wo ist denn der O. hin?” mit einem unter der Decke dahingemurmelten “Ja” kommentiert. Am Ende dann eben auch großes Hallo, lautes Gelächter – eben echte Kinderfreude.
Wenn Sie eine brauchen: Nehmen Sie dieses Foto als Pointe.
Aprilscherze waren das Thema im heutigen Digitalen Quartett. Bitte schauen!
—
Es liegt vermutlich an meinem Geschlecht, dass ich die Debatte um “Lean in” von Sherryl Sandberg verfolge. Und in dieser Woche den Beitrag von Yahoo-CEO Marissa Mayer, der beschreibt, wie es dazu kam, dass sie, mit Baby im Bauch, Chefin von Yahoo wurde. Ihr schönster Satz:
Being a mom gives you so much more clarity on what is important.
Ein Satz für die Bewerbungsmappe.
—
Berlin. Es gibt ja bestimmte Dinge, die versuche ich bei jedem Berlin-Besuch einzurichten. Dazu gehört ein Besuch in einem meiner Lieblingsschuhläden (in Düsseldorf komme ich ja nicht dazu, da mal hinzugehen), im mittlerweile wahrscheinlich völlig unhippen “Pan Asia”, die Lieblingsfreundin aus der England- und Studentenwohnheim-Zeit und eine alte Schulfreundin treffen, um mit ihr durch die Straßen von Prenzelberg zu schlendern. Diesmal stand auch mal wieder ein Besuch beim “Mädchenitaliener” auf dem Programm, den ich zuletzt mit eben lieber Freundin besucht habe, mit der ich auch diesmal da war. Durch die Erinnerung wohl etwas ins Himmlische stilisierte Nudeln mit Mohn und Feigen gegessen. Während das Treffen mit den Freundinnen noch schöner als erwartet war, enttäuschten die Nudeln ein wenig. Kann man eben nicht vergleichen.
—
Dinge, die ich tue, wenn ich ohne Kind unterwegs bin: lesen. Auf dem Flug nach Berlin Wams, Spiegel und Zeit weggelesen und mich gefragt, wann mir das zuletzt mal an einem Sonntag so am Stück gelungen ist. Keine Antwort.
Nachdem mich mein “Fitbit One” nach nur wenigen Wochen auf tragische Weise wieder verlassen hat, wird schon bald Jawbones “UP” bei mir einziehen und mich vermessen. Und wisst ihr was? Ich freu mich schon.
—
Fragt bitte nicht, wann ich zuletzt Ostereier gefärbt habe? Ich gehe aber davon aus, dass ich es in den kommenden 16 Jahren nun einmal im Jahr machen werde.
—
Der schönste Mama-Moment: beim Kindergeburtstag am Karfreitag, als eine Horde Zweijähriger kurz vor dem Gehen wild juchzend den Flur hoch und runter gerannt sind.
Am Montag haben wir Geburtstag gefeiert, weshalb in der vergangenen Woche der Wochenbericht auch ausgefallen ist. Kindergeburtstage sind sehr anstrengend. In der Vorbereitung, am Tag selber und in der Nachbereitung. Wobei ich jetzt auf hohem Niveau jammere: Der kleine Mann ist ja erst zwei geworden. Zu Besuch waren seine so genannten ältesten Freunde, O., die einen Tag vor ihm geboren wurde und die seine Zimmernachbarin im Krankenhaus war. Also auch meine, ach egal. Neben O. waren auch die anderen Kinder da, die jetzt gerade alle zwei werden oder geworden sind. Erst wurde sich vorsichtig beschnuppert (und bitterlich geweint, weil das Spielzeug von anderen bespielt wurde), dann wild durch die Wohnung gerannt, im Bett rumgesprungen, hinter den Vorhängen versteckt, getanzt, gespielt, Kuchen gegessen. Sprich: Die Kids hatten Spaß, die Mamas Zeit für Kaffee und Klatsch und am Ende waren sie alle fertig. Mission accomplished. Ich freue mich dann schon mal aufs nächste Jahr.
Leider waren die Geburtstagspartys – am Folgetag wurde nochmal mit den Tagesmutterkindern gefeiert – so anstrengend, dass der kleine Mann krank wurde. So mit bei uns im Bett schlafen, keine Lust auf Essen, Fieber. Gehört das auch immer dazu?
Wenn ihr übrigens wüsstet, wie schwierig es ist, einen beruflichen Hangout hinzubekommen. Ich war schon kurz davor, aufzugeben. Jetzt könnte was klappen. Vielleicht noch vor Ostern. Dann hätten wir das Projekt in unter einem Monat gestemmt.
Kostenloskultur ist eines dieser Wörter, die gerne mal im Zusammenhang mit dem Internet genannt wird. Wie man in dieser Welt Geld verdienen kann, als Künstler, mit Musik (Vielleicht auch mit Journalismus?) erklärt Musikerin Amanda Palmer in “Die Kunst zu Fragen”.
—
Das war’s. Wir haben uns getrennt. Vor ein bisschen mehr als zwei Jahren wollte ich mich schon mal von ihm trennen, weil es unmöglich schien, einen Kinderwagen zu finden, der in ihn reinpasste. Damals konnte ich das noch nicht. Und es ging eben auch noch zwei Jahre gut. Jetzt sagt der Sohn, wenn er einen von diesen Autos sieht: “Ein unser Auto.” Seit dieser Woche nicht mehr.
—
Tocotronic.
—
2013: Zu Emmanuela getanzt.
—
Mein Fitbit hat die Runde in der Waschmaschine nicht überlebt. War eine Zeit, die wir zusammen hatten. Überlege jetzt auf das Fuel Band zu warten, das laut Fitbit-Twitteraccount im Mai rauskommt.
—
Digitales Quartett war diese Woche free style. Und diesen Montag schon um 14 Uhr weil aus Austin. Zum Mitgucken bitte einfach gegen 14 Uhr auf den Link via Twitter unter dem Hashtag #quartett warten!
Berufstätig mit Kind ist gerade zu dieser Jahreszeit ein großer Spagat. Besonders wenn dann gegen elf Uhr der Anruf kommt, dass es dem Kind nicht so gut gehe und es sicherlich besser wäre, wenn wir es abholen würden. Andere Mamas werden das kennen: Sofort werden im Kopf alle kommenden Termine und Todos des Tages aufgerufen und auf “schnell noch abarbeiten” oder “lässt sich verschieben” überprüft. In der Realität sah das dann letzte Woche so aus: Schnell den Sohnemann abholen, Mittagmachen, zum Schlafen hinlegen und damit die Übergabe an den Mann, der von zuhause arbeitet. Dann wieder in die Bahn und zurück an den Schreibtisch. Bzw. in den Jourfixe mit der Vermarktung.
—
Worte, über die ich mich immer wieder aufregen könnte: Powerfrau. Dann doch lieber:
Die weibliche Form von “Ehegatte”?Ist doch klar: “Ehegöttin”!
Zu allererst: das Digitale Quartett von Montag. Es ging um Amazon, Shitstorms und Co.
—
Am Mittwoch wie bekloppt 20 Minuten durch Düsseldorf gegurkt, um einen Parkplatz zu finden. Geflucht, dass ich nicht mit der Bahn gefahren bin. Dann eine Parklücke gefunden, in der am Ende nach vorne und hinten insgesamt 15 Zentimeter frei waren. Was mache ich bloß, wenn ich mein kleines Auto nicht mehr habe?
—
In dieser Familie stehen die Wimmelbücher von dieser Frau Berner hoch im Kurs. In dieser Woche kam die Nacht-Edition dazu. Und obwohl ich als Erwachsene das Buch eher mäßig finde – passiert halt nicht so viel wie sonst tagsüber, ist der Sohn begeistert. Wenn er mir sagen will, dass er dieses Buch lesen möchte, sagt er: “Ohne Licht fahren!”, weil da einer ohne Licht am Fahrrad herumfährt. Auch der Einbrecher hat Spuren hinterlassen.
—
Lieblings-App der Woche: Landlord. Fast keine Bugs und ein paar gute Investments getätigt.
—
Ich weiß gar nicht, auf welches Video ich als erstes gestoßen bin. Zumindest habe ich eins gesehen und dann ganz viele, weil man ja von einem gleich zum nächsten gelangt und so weiter und so fort. Die Rede ist von diesem Hype um den Harlem Shake. Mein Favorit: der Harlem-Shaker-Maker, in den ich Webseiten stecken kann. Hab gleich mal ein Vine-Video gedreht. Hier der Link zu diesem Blog im HS-Modus.
—
Und ansonsten muss ich mich besser organisieren. Jedes Mal, wenn ich hier am Sonntag sitze, um diesen Wochenrückblick zu schreiben, fallen mir die Dinge, die ich eigentlich schreiben wollte, nicht mehr ein. Ein paar lassen sich dann immer nochmal rekapitulieren durch Twitter, Facebook, Nachdenken und Co., aber ich habe jedes Mal das Gefühl, die ein zwei, drei Dinge, die ich im Verlauf der Woche eigentlich schreiben wollte, vergessen zu haben. Sollte vielleicht wieder zwischendrin mal bloggen. Könnte helfen, ich weiß.
—
Eine kleine Auswahl der zu empfehlenden Links (siehe oben):
Am Samstag wurde auf Arte ausgestrahlt, was wir vor ein paar Wochen gedreht haben: Yourope war bei uns und wollte über das Digitale Quartett und Fernsehen sprechen. Wer es angucken will, es geht noch bis nächsten Samstag.
Was für eine Woche. Details wie immer in der angeschlossenen Fachpresse.
—
Das Fernsehen war da. Erst beim Digitalen Quartett und danach auch noch bei uns in der Wohnung. Leider hatte das Fernsehen ein paar Probleme mit dem Internetanschluss, so dass wir einfach alleine weiter gesprochen haben und uns selbst überlegt haben, was das Fernsehen wohl wissen will. Und jetzt bin ich gespannt, was daraus wird.
—
In der eigentlichen Sendung ging es um das Meilensammeln und Lobbyplag, diese sehr erwähnenswerte Plattform, auf der Lobby- und Gesetzestexte offengelegt werden, um mögliche Einflüsse transparent zu machen. Ordentliche Sendung gewesen.
—
Möglicherweise ist Vine doch nur wieder ein kleiner Hype. Ich komme nie dazu, ein Video zu machen. Weil ich es vergesse.
—
So langsam kann man mit dem Sohn Gespräche führen. Highlight der Woche: Ich bekomme eine Duplo-Blume geschenkt. Und will natürlich mehr: “Bekomme ich noch eine?” – “Nein reicht, Mama.”
—
Auf dem Karnevalszug gewesen, ich muss sagen: zum ersten Mal. Fazit: Mach ich wieder. Nicht nur wegen des Sohnes.
(Anfang der Woche ordentlich gesammelt und dann ab Mittwoch wieder vergessen. Wie macht ihr Linksammler das bloß immer? Disziplin? Irgendwelche hilfreichen Onlinetools?)
Eine kurze Arbeitswoche. Dirk Hensen von Twitter war in dieser Woche in der Redaktion. Wieder mal viel gelernt. Und zwar nicht über Twitter.
—
Thorsten Denkler, Berlin-Korrespondent von SZ.de und ein toller Journalist. Gefilmt von Roman Mischel, auch zu empfehlen.
—
Eine Woche mit sehr viel Autobahn. Familie, Abschied nehmen von der Großmutter, Geburtstag des Schwiegervaters feiern. Bisschen viel Gefühlsdurcheinander.
—
Das erste Mal den Sohn einen Tag bei den Großeltern gelassen. Ich war zunächst total optimistisch und ruhig und erst als wir am Abend wieder zurückkehrten und der müde kleine Mann auf dem Arm der Oma eingeschlafen war, realisierte ich so richtig, was es bedeutet, ihn in die Obhut von Oma und Opa zu geben: Geht alles gut, aber eben nicht nach unseren Regeln. Loslassen können nennt man das, oder?
—
Karneval ist aufgrund der Familienangelegenheiten ziemlich ausgefallen. Bis auf Sonntagnachmittag, an dem der Eisbär (siehe unten), der Affe und die Indianerbraut auf die Kö zogen. Falls es noch Aufklärungsbedarf bezüglich des verschwundenen Bahlsenkekses gibt: Ich bin mir sicher, ihn gesehen zu haben. Trending costume: Krümelmonster.
Je länger ich im Rheinland bin, desto mehr mag ich das.
Montag: digitales Quartett. Wieder einmal eine gute Sendung gewesen, finde ich so ganz objektiv.
—
Sehr spannend ist eine Debatte, die gerade ein bisschen bei wiwo.de läuft. Vor ein paar Wochen schrieb Ferdinand Knauss über die Inflation des Abiturs. Der Artikel war einer der erfolgreichsten des vergangenen Monats und hat ziemlich viele Reaktionen hervorgerufen – es gab Leserbriefe. Und einer, ein Lehrer aus Niedersachsen, hat uns dann sogar einen Gastbeitrag geschrieben. Darüber was so abgeht, an deutschen Schulen. Wirklich lesenswert.
—
Der Sport tut gut. Das Warten auf den Muskelkater, der dann aber erst am übernächsten Tag kommt und schon gar nicht mehr so schmerzhaft ist wie vor einigen Wochen.
—
Wenn es eine Blogmich13 gibt, hat schon jemand an die Kinderbetreuung für die Resultate der 1. Blogmich gedacht? Ich frage für einen Freund.
“Looking west, south and east, Germans gloat that chauvinist pigs such as Dominique Strauss-Kahn, Silvio Berlusconi or Vladimir Putin would never get ahead in German public life. Farther east, they see Indians protesting against attitudes to rape. Yet in the far west they find Americans killing spontaneity with excessive political correctness. Germany, they thought, had things about right. But now it turns out that they were wrong: the debate was merely overdue.”
—
Im neuen Spiegel, also dem, der morgen offiziell am Kiosk erscheint, gibt es einen seltsamen Text über eine wichtige Frage: “Wie verändert sich unser Leben ohne Zeitungen?”. Zeile gelesen, gedacht: “oh, spannend vielleicht, les ich mal”. Und gelesen. Und geärgert. Warum nur, warum kann ein solcher Text in einem seriösen Magazin im Jahr 2013 nicht über die Frage “Reicht es, sich nur in Blogs zu informieren?” hinausgehen? Meine Fresse, Spiegel. Das hast du doch echt nicht nötig.
—
Familienkutsche gekauft. Jetzt heißt es Abschied von meinem süßen Fiat nehmen.
—
Lesenswert
Ich glaube, ich muss dieses Buch von Sheryl Sandberg lesen. Hab jetzt mehrere Texte darüber gelesen, zuletzt diesen hier beim Business Insider. “Do not leave before you leave”, ist plakativ und verständlich. Zum Text.
Ihr kennt mich, ich bin schnell für Neues zu begeistern. Diesmal bin ich ziemlich schwer begeistert, was Vine angeht, der neuen Video-App von Twitter. Die ist trotz aller Anfangsschwierigkeiten (Wie oft bekam ich die Fehlermeldung “Upload failed” nochmal?) wirklich super. Einfach zu bedienen – kein ewiges Rumgeschnippel, sondern einfach per Touch filmen und die Videos verbreiten.
Und innerhalb weniger Tage merkt man, dass da trotz der Beschränkung auf sechs Sekunden tolle Videos entstehen. Am häufigsten gesehen bisher: Katzen, Essen, Menschen. Und es ist wirklich erstaunlich, dass sich mit Sechs-Sekunden-Videos Geschichten erzählen lassen. Bzw. was sich in sechs Sekunden alles erzählen lässt.
So und nun warten wir ab, ob ich in sechs Wochen immer noch so begeistert bin.
Meine Oma ist gestorben. Und ich bin ehrlicherweise froh darüber. Es fällt mir nicht leicht das zu schreiben, aber es ist, was ich fühle. Es ging ihr schon lange nicht mehr gut.
Wichtige Debatte im Netz über Diskriminierung im Alltag. Allerdings ist darüber auch schon sehr viel geschrieben worden. Ich finde es wichtig, dass diese Debatte geführt wird, auch wenn der Auslöser dafür eher so mittel war und verschiedenste Fragen aufwirft, auf die ich aber eigentlich gar nicht eingehen will, weil sie ablenken von der Wichtigkeit. Diskriminierung findet ständig statt – gegenüber Frauen, Männern, Kranken, Rollstuhlfahrern, Alten, Jungen. Ich wünsche mir sehr, dass diese Debatte etwas ändert. Follow Hashtag #aufschrei.
—
Eine gute Nachricht in dieser Woche: ““Before Midnight” kommt – nach “Before Sunrise” und “Before Sunset” also nun Teil 3. Im ersten Teil haben sich die beiden im Zug kennengelernt, im zweiten Teil nach Ewigkeiten wiedergetroffen. Bin gespannt, wie es weitergeht.
—
Ich hätte ja gerne noch ein bisschen mehr mit “Vine” rumgespielt. Leider konnte ich selber bisher noch kein Video veröffentlichen, weil der Upload irgendwie immer abgebrochen wurde. Aber Rowan Barnett hat ein kleines Video von seinem Essen gedreht. Ich weiß noch nicht so genau, ob das wirklich nützlich ist oder ob das wirklich so funktionieren kann. Doch irgendwas sagt mir, dass das funktionieren könnte.
Eigentlich wollte ich diesen Link hier posten: Heinos Coverversion von “Junge”. Mittlerweile darf man das aber nicht mehr schauen.
Wer den aktuellen Spiegel (Print) hat, sollte das Stück über den Social Graph von Facebook lesen. Der Autor hat es vorab testen können mit spannenden Erkenntnissen.
Die Vorlesung von Peter Thiel war eine der großen Momente auf der DLD. Der Paypal-Mitgründer und frühe Facebook-Investor hat sich mit seinen Investments einen Namen gemacht. Alle Anwesenden hingen an den Lippen des eher bescheiden rüberkommenden Mannes. Thiel sprach darüber, wie die hochentwickelten Staaten wieder auf die Überholspur gelangen können. Technologie und Wissenschaft seien dabei sicher Schlüsselfaktoren.
Ein weiterer großer Kopf der DLD war meiner Meinung nach Kirk, vom Raumschiff Enterprise. Peter Thiel hatte ihn in seinen Vortrag eingebaut, um zu zeigen, dass wir unserer Vision von Raum- und Luftfahrt doch etwas hinterherhinken. DJ Patil machte mit Kirk deutlich, wie wichtig die menschliche Komponente bei großen Überthema Big Data sei. Jede brauche einen Spock auf seiner Brücke, sagte er und meinte damit, dass es die Köpfe braucht, die die große Zahl an Daten eben interpretieren können.
Werner Vogels: “Jeff Bezos ist der Spock von Amazon.” #dld13
Manche Dinge waren nicht ganz so spannend. Das Panel zur Debatte um das Leistungsschutzrecht und den großen Umwälzungen in der Medienbranche passte nicht mehr so recht zur DLD, auf der doch eigentlich über die Zukunft gesprochen wurde. Die Second-Screen-Debatte war vielleicht noch vor drei Jahren zeitgemäß und die Kreativität, die rund um TV-Serien im Internet entsteht, ist zwar immer wieder faszinierend, aber eben auch nicht ganz so neu.
Hugh Herr: “When the Body is fixes, the Brain celebrates” #dld13
Nachhaltig beschäftigen werde ich mich auch mit dem Auftreten von Biophysiker Hugh Herr.”Fringe” ist wohl auf dem besten Weg, Realität zu werden. Und die kleine Debatte, die sich danach in meiner Twitter-Timeline entwickelt hat, zeigt, mit welchen großen Fragen wir uns in den nächsten Jahren noch beschäftigen werden. (Siehe auch den sehr guten Beitrag von Christiane Link in ihrem Blog)
I totally disagree with Hugh Herr as wheelchair-user! An elimination of disability scares me! #DLD13
Da sitzt man in einem Vortrag und hört teils angeschaudert teils fasziniert zu, was mittlerweile alles schon möglich ist und ertappt sich dabei, dass man gar nicht versteht, was da gerade gesagt wurde.
Welche moralischen Fragen auf uns zukommen werden, wurde mir auch im Gespräch mit Esther Dyson oder dem Journalisten Rick Smolan klar. Smolan hat das Buch “The Human Face of Big Data” herausgebracht und hat mich dazu gebracht, mal über meinen Handykonsum nachzudenken. Und im Gespräch mit Esther Dyson kam die Frage auf, wer eigentlich die Kosten bezahlt, wenn wir alle durch Selbstvermessung und so genau wissen, was schlecht für uns ist und es dennoch tun. Was wird aus unseren sozialen Sicherungssystemen? Wie gehen wir mit dem Streben nach Perfektionismus um und sichern unsere Vielfalt? Damit werde ich mich wohl in den kommenden Wochen noch ein bisschen beschäftigen.
Fitbit-Werte-Vergleich ist das neue Ding. Besser als Quartett. #DLD13
Ansonsten: Viele tolle Gespräche, leckeres Essen (Danke Tomorrow Focus!), neue Ideen, DLD eben. Meinen Fitbit One schmeiße ich aber trotzdem nicht weg, sondern probiere das mit der Selbstvermessung einfach mal weiter aus.
Und zum Schluss:
Den Preis für die coolsten Strumpfhosen auf der diesjährigen #dld13 gewinnt übrigens Steffi Czerny. #loveit
Der Dschungel und ausreichend Schlaf. Finde den Fehler.
—
In dieser Woche mal wieder einen Tag ohne Smartphone verbracht. Logisch, dass das eher unfreiwillig passierte. Aber auch wenn man am Morgen noch denkt, ob das denn alles gut gehe, geht es natürlich extrem gut. Man ist zwar nicht erreichbar, schafft es dann aber doch, die Freundin abends im Fitnessstudio zu treffen, ohne im Laufe des Tages den Termin nochmal zu bestätigen. Und am Abend waren dann nur drei Anrufe drauf. Geht doch.
—
Mein Amazon-Paket ist endlich angekommen. In der Vorweihnachtszeit hat der Sohn ein kleines Rabe-Socke-Buch geschenkt bekommen, eine kleine Weihnachtsgeschichte, süß erzählt, weshalb ich dachte, dass dieser kleine Rabe durchaus auch mit anderen Büchern bei uns einziehen könnte. Doch schon nach den ersten beiden Geschichten bin ich leider enttäuscht. Verquer erzählt, seltsame Handlungssprünge, komisches Ende – und das soll für Kleinkinder sein?? Schade.
Schon mal erlebt, mit der Bahn fünf Minuten vor der angegebenen Zeit im Zielbahnhof einzulaufen? Ich schon, heute.
—
Während der Zugfahrt Medien konsumiert. Diesmal nur auf dem iPad. Weil ich nicht so viel schleppen und es auch einmal ausprobieren wollte. Später gedacht, dass wir Verlage mit dem Entwickeln von Apps so wie wir es derzeit tun, falsch liegen.
Kommentare