Seit einigen Wochen habe ich ein neues Lieblings-Social-Network: Pinterest. Ein Netzwerk für die schönen Dinge, so zumindest nutze ich es bisher. Gefunden habe ich das Netzwerk durch diese DIY-Szene im Netz, die ich durch meine Strickaktivität im vergangenen Jahr näher kennengelernt habe. Und jetzt lasse ich mich dort immer mal wieder inspirieren. Tolle Taschen (die ich natürlich nur selbst kaufen würde), Rezeptideen (total DIY!), Gestricktes, Nähideen, aber eben auch interessante Grafiken oder Kunst – ein Blick in das Netzwerk hilft, wenn man mal kurz abschalten will: abtauchen, träumen, schauen, wie kreativ man sein könnte (wenn man die Zeit dafür hat). Danach ist es gleich wieder viel leichter, sich den ernsten Dingen des Lebens zuzuwenden.
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Woche zwei im Arbeitsmodus und so langsam gewöhne ich mich wieder dran. Ans frühe Aufstehen, der durchorganisierte Morgen, um pünktlich schnell loszukommen, Straßenbahnfahren, ein paar Scherze mit dem Früchtchen, aussteigen, laufen, Früchtchen auspacken und abgeben, Abschied nehmen und wieder zur Straßenbahn, zum Büro.
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Wenn ich meiner Twitter-Timeline glaube, dann sollte ich mir wohl “Ziemlich beste Freunde” im Kino anschauen.
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Es ist nicht leicht, einen schönen Namen für ein Kind zu finden. Auf chantalismus.tumblr.com gibt es viele Beispiele für Namen, die man lieber lässt.
Die erste Woche im Job, im neuen Job und diesem seltsamen Gefühl des Vermissens. Muss man sich wirklich erst einmal dran gewöhnen, von Früchtchen-rund-um-die-Uhr auf Früchtchen-morgens-und-ein-bisschen-abends. Und auch wenn ich vermisse, ich finde es auch super, ein bisschen das alte Leben zurückzuhaben, auch wenn es natürlich nie wieder das alte Leben sein wird.
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Dinge, über die ich bei Unternehmen bisher nie nachgedacht habe: was sie für Eltern machen. So habe ich in dieser Woche erfahren, dass es bei meinem neuen Arbeitgeber ein Familienzimmer gibt – falls man das Kind mal mit zur Arbeit bringen muss. Und einen Familienservice, der bei der Suche nach Kinderbetreuung behilflich ist.
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Diese Wulff-Geschichte.
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Ansonsten: einarbeiten, verstehen, neuen Rhythmus finden und wenn nicht gearbeitet wird: die Früchtchen-Zeit genießen.
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Das erste Mal in diesem Jahr: Gans gegessen. Im Fronhof in Meerbusch Lank-Latum. Sehr zu empfehlen.
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(Mal gucken, wie lange ich das in diesem Jahr durchhalte.)
Ihr wolltet schon immer mal einen Preis gewinnen? Dann könnte der Axel-Springer-Preis für Junge Journalisten was für euch sein. Ihr dürft nicht älter als 33 Jahre alt sein, solltet in den vergangenen Monaten eine großartige journalistische Leistung vollbracht haben und der Meinung sein, dass diese preiswürdig ist.
Wenn dem so ist, könntet ihr das Wochenende nutzen, eure Bewerbung fertig zu machen und hier einzureichen.
Bis 9. Januar (Montag!) habt ihr noch Zeit!
(Hinweis in eigener Sache: Ich sitze in der Internet-Jury und hoffe natürlich eigentlich auf wenige Beiträge, da ich dann nicht so viel zu tun habe.)
Am Anfang ein wenig verkürzt, weil ich ganz viele viel zu kleine Socken fürs Früchtchen gestrickt habe, aber sonst kommt es im Großen und Ganzen hin. Die Eule da unten gibt es noch in einer anderen Version, vor ihrer Abreise habe ich aber vergessen, ein Foto zu machen.
Nicht beendet: das von Dirk Stermann wegen akuter Langeweile.
Haruki Murakami – 1Q84 wegen Zeitmangel. Hälfte hab ich schon, den Rest kriegen wir auch noch hin.
Zugenommen oder abgenommen? Im Vergleich zum Vorjahr? Ab. Tbc.
Haare länger oder kürzer? Ungefähr gleich.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Lustigerweise sind meine Augen durch das elternzeitbedingte Nicht-Amcomputersitzen viel besser geworden. Ich bin sehr gespannt, wie sich meine Rückkehr ins Berufsleben auf meine Augen auswirken wird.
Mehr ausgegeben oder weniger? Vielleicht ein bisschen weniger.
Der hirnrissigste Plan? Oh, da gab es einiges. Erstens: Drei Bücher im März mit ins Krankenhaus nehmen. Als ob ich wirklich zum Lesen gekommen wäre. Zweitens: In den ersten Monaten irgendwo pünktlich ankommen. Als ich gelassener wurde und von vornherein mehr Zeit einplante, klappte es sogar. Drittens: Mit gebrochener Rippe und kränkelndem Baby die übliche Weihnachtstour machen. Wurde nicht umgesetzt. Und die Nicht-Umsetzung auch nicht bereut.
Die gefährlichste Unternehmung? Versuche ich zu vermeiden seit dem Früchtchen.
Die teuerste Anschaffung? Gilt ein Menschenkind als Anschaffung?
Das leckerste Essen? Das erste Sushi nach der Schwangerschaft.
Der berührendste Film? Zwei an einem Tag. Im Kinosessel heulend: ich.
Das beste Lied? Lat: 53.7 Lon: 9.11667
Das schönste Konzert? Ich war auf genau einem Konzert und das war mittelmäßig.
Die meiste Zeit verbracht mit…? dem Früchtchen.
Die schönste Zeit verbracht mit…? meiner kleinen Familie.
Vorherrschendes Gefühl 2011? Hach.
2011 zum ersten Mal getan? Kind gekriegt und daraufhin alles nochmal. Zu dritt leben, essen, in den Urlaub fahren, was man halt alles so macht. Und am Ende des Jahres: Weihnachten gefeiert. Ach ja, darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen: Rippe gebrochen.
2011 nach langer Zeit wieder getan? Gestrickt. Und zwar richtig viel.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Gebrochene Rippe, Krankenhausaufenthalt nach Elektrolyteverlust,
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Das kriegen wir schon hin.
Am Montag kam das Wichtelpaket an, aber wir mussten noch einen Tag bis zum großen Auspacken warten. Da das Früchtchen eine große Schwäche für Papier und sowieso allem, was knistert, hat, war das natürlich eine aufregende Sache. Aber auch der Wackelturm – das eigentliche Geschenk – kam sehr gut an, der Kopf kullert seitdem ständig durchs Wohnzimmer.
Ein großes Dankeschön an Berlinerkeks. Wir durften in diesem Jahr auch jemanden bewichteln und so wie sich der Blogeintrag von Aniba liest, kam auch das ganz gut an. Puh, Glück gehabt!
Das größte Dankeschön gilt allerdings Tanja, die das alles organisiert hat und dank ihres ausgetüftelten Systems (“Sagst du mir deine Wichtelnummer?”) den Überblick behalten hat.
Hach, was war das wieder einmal schön: Thomas, Daniel und ich haben mal wieder die “Goldenen Blogger” verliehen – zum fünften Mal jetzt schon. Hätte ich gar nicht gedacht, dass wir das schon so oft gemacht haben. Wie im letzten Jahr waren wir wieder im Elementarteilchen von Christiane Koch in Flingern und auch diesmal haben es einige Düsseldorfer dahin geschafft, um mit uns die Preise zu verleihen, ab und zu über unsere schlechten Witze zu lachen und die Preisträger kräftig zu bejubeln.
Ha! Heute hat der Postmann ein kleines Paket aus Berlin vorbeigebracht. Und ich bin schon ganz gespannt. Morgen packen wir es zusammen aus. Danke, lieber Wichtel!
Heute auf den Tag genau: neun Monate Früchtchen. Nur noch drei Monate dann ist das erste Jahr mit Kind um, ein anderes Jahr. Ein anstrengendes, aber anders als zuvor, ein schönes. Aber jetzt neun Monate. Wie schnell das geht und wie schnell man sich dann doch daran gewöhnt und keinen Tag, keine Stunde missen will. Klar, es gibt einige Dinge, die nerven. Wenn es mal wieder nicht einschlafen will, wenn es mal wieder – wie seit zwei Wochen die Löffelnahrung verweigert – in den Mund wandern nur Dinge, die es selbst in der Hand halten kann oder Milch. Nur ab und zu dürfen ein paar Löffel Birne passieren. Alles andere ist: Bäh. Ich koche also gerade nach dem Prinzip, was heute wohl nicht gegessen wird. Wenn der Durchfall mal wieder nicht verschwinden will. Aber sonst: Ganz viel Hach. Der Blick, wenn es ein Kabel entdeckt, sich auf den Weg gemacht hat und gerade die Hand ausstreckt, sich aber versichern will, dass Mama es mit dem “Nein” vielleicht doch nicht Ernst meinen könnte. Die Art wie das Früchtchen mittlerweile am Tisch sitzt, genau schaut, wenn ich mir etwas in den Mund stecke, es selbst an seinen Reiswaffeln knuspert oder einfach nur mit den Händen wild auf die Tischplatte haut und dazu jauchzt. Naja, Kinder halt.
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Pechsträhne Teil 59: Festgestellt, dass irgendein Arschloch mein Auto vorne rechts angefahren hat und abgehauen ist. Wenn ich Glück habe, ist es nur ein Lackschaden. Aber dann breche ich mir bis Ende des Jahres wohl noch eine Rippe. Oder so.
Die Kollegen Fiene und Knüwer waren schneller, egal. Auch ich möchte an dieser Stelle auf das Highlight des Jahres hinzuweisen: die Verleihung der goldenen Blogger. Wie immer abendfüllend, sehr interaktiv, total relevant und – wir geben uns Mühe – verdammt unterhaltsam!
Doch damit die Preise auch an die richtigen Leute gehen, ist es total wichtig, dass Ihr nominiert. Und zwar in ein paar Kategorien, die wir uns ausgedacht haben. Zum Abstimmen bitte ich euch, auf diesen Link zu klicken. Herr Fiene hat da mal was vorbereitet…
Am 21. Dezember ab 20 Uhr sehen wir uns dann in diesem Internet. Senden werden wir wie im vergangenen Jahr aus unserem Studio in Flingern, welches die bezaubernde Elementarteilchen wieder zur Verfügung stellt.
Ach ja, so war’s übrigens vor einem Jahr. Ich werde alles geben, dass Thomas und Daniel wieder so lustig aussehen ;)
Gebrochene Rippe und Kleinkind ist irgendwie eine doofe Kombination. Auf dem Arm nehmen ist schwierig, Rumtragen ebenfalls, allein das Auf-den-Wickeltisch-heben ist keine so gute Idee. Was geht: Türme bauen, Lieder singen. Ach ja. Zum Glück wird es so langsam besser.
Große Entwicklungsschritte beim Früchtchen. Es hat sich nun dazu durchgerungen, durch die Wohnung zu robben. Die Technik ist außergewöhnlich: Die Beine werden angezogen, offenbar zum Schwung holen, es stützt sich gleichzeitig auf den Armen auf und zieht sich nach vorne. Manchmal hat es zu viel Schwung, aber bisher ist es nicht zu größeren Unfällen gekommen. Die Technik benötigt das Früchtchen, um möglichst schnell zu irgendwelchen Kabeln zu gelangen. Das ist sehr praktisch, haben wir so wenigstens die Gelegenheit, dem Früchtchen die Bedeutung des Worts “NEIN!!!” beizubringen. Ansonsten: Stehen ist super, gerade gebaute Türme werden sofort zerstört. Sowas halt.
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Wieder was gelernt: Beim Husten kann man sich sogar eine Rippe brechen. Geschehen: Samstag. Beim Husten ein lauter Knacks und starken Schmerzen. Bin ein bisschen froh, dass wir so nah bei der Notfallpraxis wohnen. Seitdem: Schmerzmittel. Und kein Früchtchen mehr auf dem Arm.
Eingewöhnungswoche. Am ersten Tag eine halbe Stunde, dann eine Stunde, dann über Mittag und dann am Morgen hingehen und abgeben. Ein seltsames Gefühl, nachdem ich acht Monate jeden Tag und jede Stunde mit dem Früchtchen verbracht habe. Aber ich hab es gemeistert, das Früchtchen sowieso. Als ich es am Donnerstag einfach nur abgegeben habe, war ich schon bei der Übergabe an die Tagesmutter abgeschrieben: die anderen Kinder waren spannender.
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Der erste Magen-Darm-Infekt. Furchtbar diese Sorgen und die Gewissheit, dass das jetzt erstmal nicht mehr aufhören wird, das mit dem Sorgenmachen. Zum Glück ging es dem Früchtchen aber trotz allem gut. Spielte viel, turnte viel und brabbelte vor sich hin. Ungewissheit aber darüber, ob die Appetitlosigkeit bzw. das Verweigern von Nahrung in der vergangenen Woche dem Infekt oder der Eingewöhnung geschuldet war.
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Richtig gesund bin ich übrigens auch immer noch nicht. Die Woche der nächsten Erkältung. Wie gerne würde ich mal wieder ohne Schnupfnase und Husten durch die Welt stapfen.
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Das erste Mal beim neuen Arbeitgeber eingecheckt. Und beim nächsten Mal gehe ich am Zongo-Holunder-Automaten vorbei.
Als ordentliche Online-Mama habe ich beschlossen, in diesem Jahr am Weihnachtswichteln teilzunehmen und damit ein Kind aus dem Bloggerland zu beschenken. Natürlich werde ich nicht verraten, wen es getroffen hat. Aber da ja auch das Früchtchen beschenkt wird, schreibe ich für den Wichtel mal ein paar Fakten zusammen.
Das Früchtchen…
- ist an Weihnachten neun Monate alt
- könnte bis dahin losgekrabbelt sein, zumindest hockt es seit einigen Tagen gerne im Vierfüßlerstand und wippt vor sich hin
- trägt Größe 80/86 und am liebsten kein hellblau, dafür meist mit Streifen, was aber eher an der Mutter liegt
- isst am liebsten Grießbrei mit Birne
- findet derzeit Bücher sehr spannend, also nicht mehr nur zum Dran-Lutschen, sondern die bunten Bilder da drin, hat ein wenig Respekt vorm Brummkreisel, offenbar brummt er ein bißchen zu tief, mag es, wenn andere Leute singen und klatschen, ist kitzelig.
- geht seit ein paar Tagen in sein Pflegenest (zwei Tagesmütter) und bestaunt die Großen (Dreijährigen) sehr.
Wieder einigermaßen fit, zumindest fit genug für den Alltag.
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Die Woche der Eingewöhnung, zumindest an den letzten beiden Tagen. Und als ob ich es geahnt hätte, hat das Früchtchen sehr viel Spaß bei den Tagesmüttern. Als es das erste Mal die anderen Kinder sah, war es sehr aufgeregt und konnte lange gar nicht den Blick ab- und dem Spielzeug zuwenden. Es saugt die Bewegungen der anderen auf, schaut fasziniert, wie das zwei Monate ältere Baby davonkrabbelt und ich gehe fest davon aus, dass das Früchtchen sich bald selbst auf den Weg macht. Ein paar Mal hat es schon versucht, vorwärts zu kommen, ist dabei aber immer auf der Nase gelandet, weil die Arm-Bein-Koordination wohl noch nicht so recht aufeinander abgestimmt ist. Alles in allem hat sich das Früchtchen sehr wohl gefühlt, es gab so gut wie keine Tränen, so dass wir in der nächsten Woche wohl auch bald das Mama-geht-weg-und-kommt-wieder ausprobieren werden. Mal sehen, wie ich das verkrafte.
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Ein neues Kindercafé in Düsseldorf: das Sand und Sinne. Wahrscheinlich ist es gar nicht so neu, aber schön ist es auf jeden Fall. Wer nicht Mitglied ist, zahlt 3,50 Euro. Dafür gibt’s eine Sandecke, viel Platz und Spielzeug. Kaffee und Kuchen bekommt man auch. Das Besondere: Man zahlt am Ende soviel, wie man denkt. Fazit: Kann man machen, besonders weil so viel Platz für die Kinder ist. Jetzt muss ich wohl auch mal da Kindercafé in Oberkassel testen.
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Currently reading: Endlich Murakamis 1Q84.
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Genäht. Ein Kissen für das Bett bei den Tagesmüttern. Und was anderes: Gezeigt wird’s aber erst, wenn’s fertig ist.
Aufregende Woche mit Neuigkeiten über die berufliche Zukunft. Ich freu mich, besonders auf die Herausforderungen. Einmal die berufliche, aber auch die, das Leben ordentlich organisiert zu bekommen.
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Die Woche des Familienhustens. Nach anderthalb Wochen muss ein Arzt her. Die Folge: Das Früchtchen muss inhalieren, was es auch eher widerwillig macht und ich bekomme Antibiotika. Bis Freitag geht das auch gut, nur geht es mir nicht besonders, so dass ich noch einmal den Arzt aufsuche. Erst morgens, dann am Nachmittag, mein Zustand verschlechtert sich. In diesen nächsten 24 Stunden folgende Dinge von der Wasmansogemachthabenmuss-Liste gestrichen:
- Im Wartezimmer übergeben müssen
- Auf der Notaufnahme nach seinem Namen gefragt werden und einfach nur komisch gucken
- Auf der Intensivstation die Nacht verbringen
Ein seltsames Gefühl am nächsten Tag bei steigendem Natriumwert, zu merken, dass man die letzten Stunden in einer seltsamen Wolke verbracht hat und viele Details nicht erinnert. Schlimm.
Die vorletzte Woche vor der Eingewöhnung und hier wird gehustet. Nicht so sehr das Früchtchen aber bei den Eltern will diese Erkältung nicht weggehen. Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite, ein Gefühl von Indian Summer in Düsseldorf. Am Samstag dann plötzlich Gänsegeschrei und der Blick an dem Himmel verrät, dass sich da gerade eine ganze Schar gen Süden aufmacht (Noch einer hat’s gesehen).
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Das Früchtchen hingegen leidet unter der Zeitumstellung. Kein Abend vergeht, an dem es nicht eigentlich schon zu müde fürs Abendbrot ist, aber so richtig umgewöhnen will es sich auch nicht. Erst am Wochenende scheint der Knoten einigermaßen geplatzt. Dafür gab es aber mal wieder eine Nacht mit knapp zwei Stunden Früchtchen-auf-dem-Arm-weil-müde-aber-nicht-schlafen-wollen.
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Das Früchtchen tobt gerne. Und lacht sich kaputt, wenn ich “Hatschi” mache. Und dreht sich wie ein Verrückter, aber vorwärts robben oder krabbeln is nicht. Aber natürlich bin ich die Königin der Geduld und mache innerlich Hüpfer, wenn es mal wieder versucht, den Hintern nach oben zu drücken, dabei aber wegrutscht.
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Eine Sache werde ich sicherlich vermissen, wenn ich wieder arbeite: der dienstägliche und freitägliche Gang auf den Wochenmarkt. Das Stöbern an den Gemüseständen, zuletzt habe ich beim Metzger auch einfach mal einen Wurstsalat probiert und es nicht bereut. Nun ist die Zucchini-Saison vorbei, dafür gibt es noch reichlich Kürbis. Der Rosenkohl lacht mich an und ich lache zurück und lasse mich von den Twitteranern von einem hinreißenden und sehr wohlschmeckendem Rezept verführen. Sollte man ohnehin viel mehr machen: Essen nach Saison.
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Im Kino gewesen: “Zwei an einem Tag”. Ich mag Anne Hathaway nicht und als ich den Titel hörte, dachte ich erst: Naja, guck ich mir halt einen romantische Komödie an, obwohl doch derzeit der neue Lars von Trier und der neue Almodovar läuft, egal. War dann keine romantische Komödie und sogar richtig gut. Das Buch, auf dem der Film basiert, will ich jetzt aber nicht noch lesen. Hat schon gereicht, im Kino rumgeheult zu haben.
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Auf Stand bei “Modern Family”. Guckbefehl hatte ich ja ohnehin schon erteilt. Und bei HIMYM war die Begegnung zwischen dem “slutty pumpkin” und Ted nicht nur für Ted enttäuschend. Selbst die Stimme von Katie Holmes nervte. Apropos, Halloween:
Ich starte mal ein Experiment und mache beim Weihnachtswichteln (Nummer 43) der Mamablogszene mit. Muss man ja schließlich mal ausprobieren. Und das Früchtchen freut sich immer über Geschenke.
Wer auch mitmachen will: Huschhusch hier klicken und bis 20.11. überlegen, ob die Regeln ok sind.
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