Digitales Quartett: Der Fall Edathy und die Folgen

17.02.14 | leben | 4 Kommentare

Ja, man könnte sagen, dass wir vom Digitalen Quartett heute eher zu einem Politischen Quartett mutieren. Doch der Fall Edathy, der ja mittlerweile zu einem Fall Groko wird, ist zu wichtig, als das wir ihn im Digitalen Quartett ignorieren könnten. Und er hat ja durchaus auch digitale Aspekte. Immerhin geht es auch darum, wie lange von einer Pressekonferenz bis zu konkreten Ermittlungen/Verfahren/Durchsuchungen dauern kann. Wie viel Behörden und Ministerien über sich anbahnende Verfahren wissen können. Wie sehr bestimmte Regeln ignoriert werden, wenn es um die politische Sache geht. Und natürlich handelt der Fall auch von dem Markt für kinderpornografische Inhalte, der, wie Alvar Freude schreibt, nicht wirklich ein Milliardenmarkt ist. Aber dazu sicherlich heute Abend mehr.

Unsere Gäste heute sind:
Alvar Freude; Netzkenner, bis April 2013 Sachverständiger der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages
Udo Vetter, Strafanwalt, Blogger, Pirat.

Daniel Fiene und ich freuen uns auf eine spannende Diskussion!


Mein ganz persönlicher Kita-Wahnsinn

28.01.14 | leben | 2 Kommentare

Vermutlich ist unsere Kita-Geschichte, die seit dem Sommer geschrieben wird, eine ganz normale. Eine, wie es sie seit Jahren in allen größeren Städten gibt. Denn Kita-Plätze sind rar. Seit Jahren, obwohl sich das seit Jahren auch ändern soll. Doch das ist schwierig, weil auch die Zahl der Erzieherinnen rar ist.

Seit dem Sommer haben wir also einen Kita-Platz für unseren Sohn. Einen U3-Platz und hatten dabei auch noch großes Glück. Kurz nach der Geburt des Sohnes hatte ich ihn auf alle Wartelisten der uns umgebenden Kitas gesetzt, bei den begehrtesten auch persönlich vorgesprochen und dann flatterte im vergangenen Frühjahr mehr oder weniger zufällig die Zusage für eine Kita ganz in der Nähe herein. Eine kleine Gruppe mit 22 Kindern, ein ausgeklügeltes System an Angeboten über die Woche, die die Kids in unterschiedlicher Weise fördern sollten, herzliche Erzieherinnen. Ein gutes Gefühl.

Doch schon die Eingewöhnung hätte einfacher sein können, fehlte doch von Beginn an eine Vollzeitkraft in der Kita. Die Vorbesetzung hatte zum Ende des vorherigen Kita-Jahres umzugsbedingt gekündigt. Die Neue sollte erst ein paar Wochen ihre Stelle antreten. Es folgten die besten sechs Wochen, die wir bisher hatten. Tolle liebevolle Erzieherinnen, die mit den Kids viel an der frischen Luft waren, sich Mühe gaben. Doch dann war die Neue schon wieder weg, erst krankheitsbedingt und wenig später dann ganz, weil sie eine Stelle in ihrem Heimatort gefunden hatte und sie so auf die lästigen Anfahrten verzichten konnte. Ein Ersatz konnte schnell gefunden werden, auch wenn ich bis zum heutigen Tag noch der Herzlichkeit von der ersten Neuen hinterhertrauere.

Zwei Wochen später fiel dann die andere Vollzeitkraft aus. Ein Autounfall. Krankgeschrieben bis heute. Rückkehr: bisher nicht absehbar. Die Neue wurde sozusagen ins kalte Wasser geschmissen, gewöhnte sich schnell ein, ich hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie so richtig angekommen war. Wie auch. Denn nur zwei Monate später hat sie morgen ihren letzten Tag. Auch sie hat für sich eine passendere Stelle gefunden. Keine Pendelei mehr, bessere Bezahlung. Wie würden Sie sich da wohl entscheiden?

Und da stehen wir nun. Übrig sind zwei Teilzeitkräfte für 22 Kinder. Die Vollzeitstelle ist unbesetzt, weil der Erziehermarkt leer gefegt zu sein scheint. Für die nächsten Wochen sind – so die Leiterin – Vertretungen organisiert. Wenigstens das. Die Hoffnung, dass ich morgens die Erzieherin, die mein Kind in Empfang nimmt, mit Namen kenne, habe ich aufgegeben. Zumindest der Sohn scheint sie immer zu kennen.

Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der gerade eine Stelle in Düsseldorf sucht, bitte melden. Ich stelle gerne einen Kontakt her.


Digitales Quartett: Markus Lanz und die Online-Petitionen

27.01.14 | leben | Kommentieren?

Wir haben diskutiert. Über Online-Petitionen, Markus Lanz und den ganzen Rest.


DLD14 – erster Tag

19.01.14 | leben | Kommentieren?

Als ich am Hauptbahnhof aus der S-Bahn stieg, sah ich, dass zwei Sitze hinter mir Wolfgang Büchner saß – irgendwas Digitales lesend. Und so ging es dann auch weiter. Meine weiteren DLD-Momente waren geprägt von weiteren Online-Journalisten. Ob Stern, SZ, Wall Street Journal, Spiegel, FAZ, Meedia – alle da. Und dann natürlich die vielen Twittergesichter, die in Real Life eben doch ein klitzekleines Bisschen anders aussehen, aber erkennen kann man sie beim zweiten Hinsehen dann doch immer. Ist nichts Neues, aber immer wieder schön zu sehen, dass es jedes Mal funktioniert.

Sowieso ist Twitter diesmal das Kaffee-Verabrede-Tool schlechthin.

Verpasst habe ich leider unseren Digitalminister, dessen Englisch dem Vernehmen nach so mittel war. Aber die Gelegenheit, mir selbst ein BIld zu machen, hatte ich nicht. Und dann habe ich aus Networking-Gründen ziemlich viel verpasst. Den Waze- Mann leider ebenfalls. Und Audi mit Absicht, weil das schlicht zu viel Marketingsprech war.

Beeindruckt hat mich der Researchgate-Gründer Ijad Madisch, der die akademische Welt revolutionieren will. ‘I want to win the Nobel Prize’, sagt er. Ja, warum auch nicht. Kleiner Funfact für alle, die nicht wissen, wo sie ihr Unternehmen ansiedeln wollen: Madisch bekam damals den Tipp: San Francisco oder Berlin.

Im Gespräch mit Jeff Jarvis gab sich CCC-Mann Frank Rieger doch optimistisch, was die Zukunft des Internets angeht. Man wisse jetzt eben, was Sache ist und könne nun in die Diskussionen einsteigen, um Lösungen zu finden. Er rief zu Verschlüsselungen und zu Transparenz auf Seiten der Unternehmen auf. Am Ende bescheinigte er den deutschen Medien, in Sachen Aufklärung einen guten Job zu machen, was er von der britischen und amerikanischen Presse nicht sagen konnte. Ist ja auch mal schön.

Und der Foursquare-Checkin beim Bloggertreffen sagte mir, dass ich vor sieben Monaten zuletzt in einem Nachtclub war. Und jetzt grübele ich, wo das gewesen sein soll. Erinnern kann ich mich nämlich nicht.

Morgen dann zweiter Tag,


Das Digitale Quartett: Die preisgekrönten Blogger

06.01.14 | leben | Kommentieren?

Heute Abend haben wir im Digitalen Quartett einige Sieger der Goldenen Blogger eingeladen. Mit ihnen haben wir über das Bloggen geredet über ihre Erfahrungen und ihre Motivation. Mit dabei waren:

Der Newcomer des Jahres: Hannes Schleeh von den Agrarbloggern.
Tagebuchbloggerin des Jahres: Zora de Brunner von Demenz für Anfänger.
Foodblog des Jahres: Orhan Tançgil von Koch dich türkisch.


2.1.2014

02.01.14 | leben | Kommentieren?

Nach gefühlt drei Wochen im Bett heute also wieder mal im Büro gewesen. Ich habe das Gefühl, dass allein das Wiedergewinnen einer Art von Rhythmus, mir helfen wird, wieder auf die Beine zu kommen. Und vielleicht hört das mit dem Husten ja auch nochmal auf. Der morgendliche Griff zur Zeitung, das E-Mails-Durchschauen, Webseiten-Scannen, Agenturengucken, Feeds- und Tweetslesen für den Nachrichtenüberblick, die Morgenkonferenzen. Back to life.


So war Blogger 2013

01.01.14 | leben | Kommentieren?

Was war das für ein schöner Abend! Wir hatten tolle Gäste, ein ganz und gar hervorragendes Online-Publikum, das sich alle Mühe gegeben hat, die richtigen Gewinner zu küren. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und natürlich vor allem an Christiane vom Elementarteilchen, Thomas für die leckere Pizza, Philipp für das Kamerakind-Sein und vor allem Ronny, vielen Dank für die absolut großartigen Fotos!

Wie in jedem Jahr finden sich in den Nominierten und natürlich auch den Gewinnern jede Menge Perlen, auf die ihr ruhig einen genaueren Blick werfen solltet. Viel Spaß beim Stöbern.

Sonderpreis der Jury: Wolfgang Herrndorf

Lebenswerk: Udo Vetter

Blogger des Jahres: http://www.der-postillon.de

Newcomer: http://agrarblogger.de/

Blogger ohne Blog: Edward Snowden

Geek-Blog: http://blog.zdf.de/hyperland/

Sterbefall 2013: http://www.nrw-forum.de

Food- & Weinblog: http://www.kochdichturkisch.de/

Sportblog: http://www.trainer-baade.de

Tagebuch-Blog: http://demenzfueranfaenger.wordpress.com/

Schönster Foursquare-Ort: Lehrerbalkon

Twitter-Account: https://twitter.com/9Nov38

Instagram-Account: http://richkidsofinstagram.tumblr.com/

Silicon Valley WG: Die Axel Springer WG

Unterschätztes soziales Netzwerk: Foursquare

Startup-Blog: http://www.netzwertig.com/

Podcast / Stream: http://www.wrint.de/


Tschüss, 2013

31.12.13 | leben | Kommentieren?

Mein 2013 in Bildern. Den Rest gibt es hier oder hier.

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember


Blogger 2013 – die Nominierten

30.12.13 | leben | Kommentieren?

Gleich geht es los, die Verleihung der Goldenen Blogger 2013, wie immer live in diesem Internet! Wer nochmal checken möchte, ob er nominiert ist, kann das gerne tun:

Bester Blogger des Jahres
http://www.der-postillon.de
http://www.zukunft-mobilitaet.net/
http://www.pottblog.de
http://netzfeuilleton.de/

Bester Newcomer
http://www.daddylicious.de/
http://agrarblogger.de/
http://julianheck.wordpress.com/
http://www.lousypennies.de

Bester Blogger ohne Blog
Sascha Lobo
Hans-Peter Friedrich
Edward Snowden
http://neues-aus-der-zukunft.de/

Bestes Geek-Blog
http://www.nerdcore.de
http://www.pewpewpew.de/
http://blog.zdf.de/hyperland/
http://www.1337core.de/

Sterbefall 2013
http://www.nrw-forum.de
Opposition im Bundestag
http://www.bildblog.de
Paul Walker

Bestes Food- & Weinblog
http://nutriculinary.com/
http://germanabendbrot.wordpress.com
http://www.einfach-lecker-essen.com/
http://www.kochdichturkisch.de/

Bestes Sportblog
http://eiswuerfelimschuh.wordpress.com
http://blog.wiwo.de/schweinehund/
http://www.trainer-baade.de
https://twitter.com/Schmmmiddelinho

Bestes Tagebuch-Blog
http://demenzfueranfaenger.wordpress.com/
http://www.factsandflowers.com/
http://www.jens-stratmann.de/
http://ninialagrande.blogspot.de/

Schönster Foursquare-Ort
http://www.axelschaefer.de/IMG_0091.PNG

https://de.foursquare.com/v/monte-troodel%C3%B6h/4d84b647509137046f15855b

re:publica 2014
Lehrerbalkon

Bester Twitter-Account
http://twitter.com/theborisbecker
https://twitter.com/9Nov38
https://twitter.com/NeinQuarterly
http://twitter.com/Collinaserben

Bester Instagram-Account
http://instagram.com/dguttenfelder/
http://instagram.com/borisbeckerofficial
http://richkidsofinstagram.tumblr.com/
http://instagram.com/pnilsson84/

Beste Silicon Valley WG
Die Axel Springer WG

Unterschätztes soziales Netzwerk
Foursquare

http://bronies.de/

Vine
Pinterest

Bestes Startup-Blog
http://www.deutsche-startups.de
http://www.gruenderszene.de/
http://www.netzwertig.com/
http://siliconallee.com/

Bester Podcast / Stream

http://fokus-fussball.de/category/collinaserben/
http://www.hoersuppe.de
http://sportradio360.de/
http://www.wrint.de/


Lesen 2013

30.12.13 | leben | 1 Kommentar

Ich würde ja behaupten, dass ich viel mehr gelesen habe als noch in 2012, allerdings weniger in Form von Büchern – digital oder Papier -, sondern eher insgesamt digital in Form von Artikeln, Texten, Tweets, was man halt alles so liest. Mein liebstes Lesegerät ist dabei immer noch mein iPhone. Bücher habe ich 2013 dann auch gerne mal auf dem iPad gelesen und die Größe dann auch zu schätzen gewusst, aber abends im Bett ist das Smartphone dann doch immer noch am praktischsten.

Ansonsten bereue ich es sehr, dass ich es nicht durchgehalten habe, entweder über jedes Buch in diesem Jahr was geschrieben oder wenigstens irgendwo eine digitale Spur hinterlassen zu haben. Immer nur dieses Twitter ist zu schlecht nachrecherchierbar. Gelobe Besserung.

Tilman Rammstedt: Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters
John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Johanna Adorjan: Meine 500 besten Freunde
Elisabeth Rank: Bist du noch wach?
Franz Josef Wagner: Das Ding
Till Rönneberg: Internal time
Ulrich Tukur: Die Spieluhr
Astrid Rosenfeld: Elsa ungeheuer

Angefangen aber nicht beendet
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre (Als ich versucht habe, das Buch zu lesen, war ich wenig offen für den Plot)
Timur Vermes: Er ist wieder da (Ja, ich weiß, ihr fandet den alle super, aber ich verlor irgendwie die Lust, als Hitler da plötzlich in dem Zeitschriftenladen unterkam und ich nur dachte: Warum ausgerechnet Hitler?)
Marc-Uwe Kling: Das Känguru-Manifest (kommt noch)
Daniel Rettig: Die guten alten Zeiten (kommt noch)
Eric Schmidt/Jared Cohen: The new digital age (Eigentlich habe ich es durchgelesen, auch wenn ich irgendwann nur noch gescannt habe.)
Daniel Handler/Maira Kalman: Why we broke up (Lesestatus: 10%, war nicht in Breakup-Stimmung.)
Morrissey: Autobiography

Wie lest ihr denn so? Würde mich interessieren. Und Leseempfehlungen für 2014 nehme ich auch sehr gerne entgegen!


Jahresendzeitfragenbogen 2013

29.12.13 | leben | Kommentieren?

Zehnjähriges! Popcorn!

Zugenommen oder abgenommen? Leider eher zu.

Haare länger oder kürzer? ungefähr gleich.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? unverändert.

Mehr ausgegeben oder weniger? Ich habe mich im Frühjahr von meinem Fiat verabschiedet, also vermutlich schon allein deshalb mehr.

Der hirnrissigste Plan? Diesen Dauerhusten wieder loszuwerden, der mit Beginn der Herbstsaison eingesetzt hat, weil ich mich jedes Mal von Neuem mit den Kita-Viren des Sohnes anstecke.

Die gefährlichste Unternehmung? Im Nachhinein sicherlich der Rhodos-Urlaub, als da eines Morgens die Stühle, Planen und irgendwelche Eisenteile sturmbedingt durch die Gegend wirbelten und ich das Balkonfenster geschlossen habe.

Die teuerste Anschaffung? Familienkutsche.

Das leckerste Essen? Im Sommer mit dem Mann beim Inder.

Das beeindruckendste Buch? Im Urlaub lese ich ja gerne mal Bücher, bei denen ich dann ewig rumheule. In diesem Jahr war es dieses hier: John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Die Empfehlung dazu habe ich übrigens bei Stefanie Luxat gefunden.

Der berührendste Film? Ganz eindeutig: Blue Jasmine. Auch und vor allem wegen Cate Blanchett.

Das beste Lied? Thees Uhlmann: Die Bomben meiner Stadt. Am liebsten in der Version des Sohnes.

Das schönste Konzert? Wird mich vermutlich 2014 ereilen.

Die meiste Zeit verbracht mit…? Ich befürchte: Arbeit.

Die schönste Zeit verbracht mit…? meiner kleinen Familie.

Vorherrschendes Gefühl 2013? Insbesondere in den vergangenen drei Monaten: Hört das denn nie auf?

2013 zum ersten Mal getan?Mit meinen Muddi-Freundinnen und den Kids ein langes Wochenende in einen von diesen Center Parcs gefahren. Familienkutsche gekauft. Von einem Elternabend getwittert. Ein Fotoshooting gehabt.

2013 nach langer Zeit wieder getan? Im Fitnesscenter gewesen, also zumindest im ersten Halbjahr habe ich das wirklich gut hinbekommen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Gar nicht so viel, da dieses Jahr alles in allem sehr zufriedenstellend war. Das Kämpfen im Job hat sich gelohnt, das Rumorganisieren zwischen Privatleben und Job hat irgendwie funktioniert. Ok: zwei Sachen. Dreimonatsdauerhusten und dieser Rhodos-Urlaub irgendwie.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Klappt schon irgendwie.

2013 war mit einem Wort…? rastlos.

Wer sich nochmal durch die vergangenen Jahre klicken will: 2012, 2011, 2010,
2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003


Blogger 2013: Save the date und jetzt nominieren!

20.12.13 | leben | Kommentieren?

Es ist wieder soweit! Daniel Fiene, Thomas Knüwer und meine Wenigkeit verleihen wieder in einer großen Gala im Elementarteilchen in Flingern (Ackerstraße 125) die Blogger des Jahres!

Bis zum Heiligabend (18 Uhr) kann jetzt bereits nominiert werden! Macht alle mit!

In diesem Jahr haben wir uns 16 Kategorien ausgedacht, dabei auch ein paar neue: bestes Startup-Blog, bester Podcast/Stream, beste Sillicon-Valley-WG, unterschätztes soziales Netzwerk, und das beste Instagram-Profil. Da gibt es mittlerweile ja jede Menge Perlen zu finden.

Die Nominierungen werden wir nach Weihnachten veröffentlichen. Wie auch im letzten Jahr übertragen wir via Youtube-Hangout live aus dem Internet. Abgestimmt wird dann live über die üblichen digitalen Abstimmungstools. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch persönlich vorbeikommen. Adresse steht oben und wir freuen uns über Publikum vor Ort.

(Das grandiose Foto da oben stammt übrigens von Ronny Hendrichs, der hoffentlich auch in diesem Jahr wieder vor Ort sein wird.)

So war Blogger 2012
So war Blogger 2011
So war Blogger 2010
So war Blogger 2009
So war Blogger 2008
So war Blogger 2007


Bewerbt euch beim Axel-Springer-Preis

11.12.13 | leben | 1 Kommentar

Grundsätzlich finde ich es ja super, nicht soooo viele Beiträge zu sichten. Allerdings ist das ja auch langweilig, weshalb nicht nur ich mich riesig freuen würde, wenn sich noch bis zum 6. Januar noch ganz viele junge Journalisten für den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten (sic!) bewerben würden. Insbesondere natürlich in der Kategorie Internet. Wer allerdings lieber Radio, TV oder Print will, kann sich natürlich auch dort bewerben. Es locken übrigens Preisgelder von insgesamt 54.000 Euro.

Im vergangenen Jahr haben übrigens folgende Journalisten gewonnen:
Platz 1: Amrai Coen und Bernhard Riedmann für “Nicht von Gott gewollt”, eine interaktive Video-Reportage über das Schicksal lesbischer Frauen in Afrika, die mich ganz besonders berührt hat.

Platz 2: Team 11 der Axel-Springer-Akademie für ihr tolles hyperlokales Projekt “Zoom Berlin”, die das Leben auf der Berliner Oranienstraße abbildet und ich würde mir wünschen, dass es im Lokalen mehr solcher Projekte gibt.

Platz 3: Georg Eckelsberger, Fabian Lang, Paul Pölzlbauer, Florian Skrabal und Sahel Zarinfard für “Dossier: Inserate”, ein datenjournalistisches Projekt aus Österreich.

Hier gibt’s mehr Informationen zu den Preisträgern und ihren Projekten.

Und – das könnt ihr doch auch, oder?

Hier könnt ihr bis zum 6. Januar eure Bewerbung einreichen.

PS: Weiterer Anreiz: Mit mir in der Jury sind übrigens Rowan Barnett von Twitter, Rüdiger Ditz von Spiegel Online, Alexander Görlach vom European, Manfred Hart von Bild.de, Frank Thomsen vom Stern und Dirk von Gehlen von jetzt.de. Und die können doch alle noch ein bisschen Arbeit gebrauchen!


24.11.2013

24.11.13 | leben | Kommentieren?

Auf die Frage “Und, was machst du so, wenn du nicht arbeitest?” kann ich derzeit mit Fug und Recht antworten: häkeln. I know, klingt uncool und isses vermutlich auch, aber ich finde es gerade extrem entspannend, mich am Abend aufs Sofa zu setzen und zu häkeln. So erliege ich dem Gedanken, in diesem Jahr vor allem Topflappen zu verschenken. Oder so.

Fertig #häkelwahn

Stern #häkelwahn

#609060 oder auch #selfie im Regen

Gehäkelt.


19.11.2013

20.11.13 | leben | 2 Kommentare

Der Grund, warum das mit dem täglichen Bloggen nicht funktioniert, ist, dass es verdammt mühsam ist, auf dem Telefon zu schreiben. Ich bin dazu übergegangen, am Abend nur noch vom Handy aus Mails abzuarbeiten, Dinge zu lesen, weil Rechner hochfahren, muss nicht. Und vieles geht dann eben doch auf diesem kleinen Gerät. Außer man will längliche Texte schreiben, sprich: bloggen.

Heute allerdings muss das sein, auch auf dem Telefon, denn ich war nach Monaten der Abstinenz mal wieder im Kino. Die Eltern unter meinen letzten verbliebenen Lesern werden sich nicht wundern. Wann geht man schon mal ins Kino? Also gemeinsam?

Eigentlich hatten wir letzte Woche vor, ins Kino zu gehen. Wochen vorher studierte jeder für sich das Kinoprogramm, achtete ausnahmsweise auf die Filmempfehlungen in Kultursendungen. Wir hatten jeder einen Plan, von dem der andere nur noch überzeugt werden musste. Doch dann klappte das mit dem Babysitter erst zwei Wochen später und als jeder von uns seinen Plan nochmal einem Realitätscheck unterzog, war klar: Wir gehen was essen.

Heute also dann endlich Kino mit der Nachbarin. Natürlich in den neuen Woody Allen. Eine grandiose Cate Blanchett. Ein guter Schluss, der so überraschend kommt, dass ich mich immer noch darüber freue. Und nun sogar vom Handy aus blogge. Wer hätte das gedacht.


17.11.2013

17.11.13 | leben | 1 Kommentar

Es ist wohl so ein ungeschriebenes Gesetz in dieser Herbstsaison: Hab ich Urlaub, wird das Kind krank. Oder ich. Dieses Wochenende ist’s mal wieder das Kind, so dass ich in den Genuss komme, die Uelzener Notfallpraxis kennen zu lernen. Nichts Schlimmes, nur eine ziemlich heftige Bindehautentzündung mit sehr verklebten Augen.

Passend zu dem Häkelfieber, das bei mir gerade ausgebrochen ist, habe ich mich auch beruflich damit beschäftigt.


8.11.2013

08.11.13 | leben | Kommentieren?

Es passiert selten, dass ich über Fernsehfilme noch lange nachdenke, besonders wenn ich diese gar nicht bis zum Schluss gesehen habe. Am späten Dienstagabend lief die ARD-Doku über die Familie von Yvonne Herber, einer Frau, die im Alter von 42 Jahren die Diagnose Alzheimer erhalten hat. Aufgehört zu schauen habe ich, weil es einfach viel zu spät geworden war. Geheult habe ich trotzdem. Hier der Welt-Text.


5.11.2013

06.11.13 | leben | Kommentieren?

Ich weiß nicht, wie viele Male ich in diesem Jahr beim Zahnarzt war und eigentlich plante ich, dass diese Zahnreinigung mein letzter Besuch in diesem Jahr werden würde. “Wollen Sie nicht nochmal zur Kontrolle?” Ein Kannjanichtschaden und weitere warme Worte, die ich aber nicht mehr erinnere, appellierten dann doch an das schlechte Gewissen und so gibt’s dann doch nochmal einen Besuch in diesem Jahr.

Auf dem Weg nach Hause freue ich mich auf das Sofa und eigentlich sollte ja auch die Wolle schon da sein, die für mein derzeitiges Häkelprojekt. Wollte ich am Sonntag hier noch schreiben, dass ich die Leute, die mit dem Hashtag #häkelnistyoga unterwegs sind, nicht so recht verstehen kann. Aber da in der Straßenbahn kann ich mir nichts besseres vorstellen, als gleich bei Tee ein bisschen rumzuhäkeln. Zuhause angekommen fehlt dann natürlich eins. Kleiner Tipp: Es ist nicht das Sofa.


Digitales Quartett: Wie geht’s weiter mit Twitter?

04.11.13 | leben | Kommentieren?

Noch schreibt Twitter rote Zahlen, doch das wird sich nach der in Kürze geplanten Börsennotierung bald ändern müssen. Wie geht es weiter mit dem Unternehmen? Gibt es Parallelen zum Facebook-Börsengang? Was sind die Unterschiede? Und noch wichtiger: Werden wir Twitter in ein paar Monaten immer noch mögen oder uns abwenden? Darüber wollen wir im Digitalen Quartett sprechen! Wie immer: ab 21 Uhr!

Wer meint, ein guter Mitdiskutant zu sein oder jemanden zu kennen, bitte melden!

Mit dabei:
Matthias Hohensee, Silicon-Valley-Korrespondent der WirtschaftsWoche, @mhohensee
Holger Schmidt, Chefkorrespondent fürs Digitale bei Focus, @holgerschmidt
Daniel Kröger, Fondsmanager bei Acatis, @eflation

Und von unserer Seite:
Thomas Knüwer, @tknuewer

Zum Eingrooven empfehle ich diesen Text bei faz.net.


3.11.2013

03.11.13 | leben | 2 Kommentare

Sonntagsmodus. Kuchenbacken, Kaffeebesuch mit Baby, Entenfüttern, Spielplatz. Sandmann, Tatort. Und zwischendurch: Häkeln bis die Wolle alle ist. Klarer Fall von Muttisierung. Morgen Büro.



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