Ein paar Gedanken zu Instagram.

Im vergangenen Jahr haben Daniel Fiene, Thomas Knüwer bei unserer Verleihung der „Goldenen Blogger“ zum ersten Mal auch ein Instagram-Account ausgezeichnet und als ich mir in den vergangenen Tagen angeschaut habe, wen ihr da alles so nominiert habt, fiel mir auf, welch hohe Qualität die Fotos dort so haben. Es gibt offenbar sehr viele Menschen, die sehr ästhetische Fotos machen können, die intuitiv auf goldenen Schnitt etc. achten. Wahnsinn.

Gleichzeitig gab es irgendwo eine dieser neuen Auswertungen, die Instagram mehr Nutzer als Twitter bescheinigte. Ob’s stimmt, weiß ich nicht und habe ich auch nicht überprüft, aber das ist für diesen Text auch relativ egal. Klar ist: Instagram ist groß.

Instagram verbindet Menschen über Fotos. Sie zeigen, was sie essen, was sie erleben, was sie schön finden, wo sie sich gerade befinden. Das ist manchmal informativ, oft ziemlich schön anzusehen und durchaus auch inspirierend.

Manchmal erwische ich mich dabei, dass ich mir Features wünsche, die ich auf Twitter oder Facebook lieb gewonnen habe. Zum Beispiel, wenn Nutzer Instagram dafür nutzen, auf ihre Blogposts hinzuweisen und sie nicht etwa den Link zu dem Blogpost dazustellen, sondern auf den Link zum Blog auf der Profilseite verweisen.

Doch im gleichen Moment bin ich froh darüber, dass Instagram eben so ist, wie es ist: ein Dienst, auf dem Fotos geteilt werden. Diese Fotos stehen im Mittelpunkt, auf die kann jeder reagieren, entweder in dem er seinen Gefallen ausdrückt oder einen Kommentar hinterlässt. Bisher folgt die Reihenfolge der geposteten Fotos keinem Algorithmus – sprich: die Fotos erscheinen chronologisch und wenn ich mich zu dem zuletzt gesehenen Foto durchscrolle, kann ich (noch) sicher sein, kein Foto meiner Freunde verpasst zu haben. Und ich habe es eben schon erwähnt, ein Foto zu machen, ist etwas anderes als Links über Twitter rauszurotzen – die Qualität ist erstaunlich hoch.

Ja, ihr lest es wahrscheinlich heraus: Ich bin mittlerweile viel lieber auf Instagram als auf Twitter, weil mich die Aufgeregtheit dort zunehmend nervt, das Hinter-Nachrichten-herhecheln, das Rumgeschimpfe und Gemotze.

Lustigerweise habe ich in dieser Gedankenlage den Text des 19-jährigen Andrew Watts gelesen, der mal aufgeschrieben hat, was seine Generation von den aktuellen sozialen Netzwerken so hält. Lest seine Einschätzungen und lernt.

Mein Profil bei Instagram.

Weiterführende Lektüre zu Instagram:
„Why Instagram worked“

Was sind die Goldenen Blogger?
Nähere Infos gibt es hier. In Kürze veröffentlichen wir die Liste der Seiten, über die ihr am 12. Januar 2015 ab 20.15 Uhr in diesem Internet abstimmen könnt.

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