Update: 7.4.2026
Blogeinträge, die damit beginnen, erstmal zu bedauern, so lange nichts geschrieben zu haben, sind eigentlich für die Tonne. Aber ich fange trotzdem mal so an. Denn obwohl hier seit Ende 2025 nichts passiert ist, habe ich sehr häufig daran gedacht, mich hier wieder einmal zu melden. Zu Beginn des Jahres habe ich es ein paar Mal geschafft, zumindest offline zu schreiben, also nur für mich, in mein pinkfarbenes Büchlein. Weil ich gemerkt habe, dass mir das nicht-berufliche Schreiben dann doch immer wieder sehr fehlt.
Dann habe ich gemerkt, dass ich auch das nicht immer schaffe und habe gedacht, naja, vielleicht auf Mastodon gehen und dort mal wieder häufiger was schreiben. Sind ja nur wenige Zeichen. Aber dann ist das dort doch anders. Und eben nicht mein eigenes Zuhause. Und immer nur so kurz ist auch nicht so richtig gut.
Ich habe mir in diesem Jahr ein Buchprojekt vorgenommen, also eigentlich schon letztes, aber dann ist so viel passiert, dass ich seit Pfingsten nicht mehr dazu gekommen bin, dran zu arbeiten und dann irgendwann beschlossen habe, dass es doch kein 2025er Projekt wird. Mein schlechtes Gewissen, mir keine Zeit dafür nehmen zu können, war zu groß. Und ja, natürlich habe ich Sorge, dass es wieder scheitern könnte. Weil irgendwas mit Leben und Arbeiten dazwischen kommt. Aber wird schon, irgendwie.
Was ich aber gemerkt habe: Ein Grund, warum ich es irgendwann nicht mehr geschafft habe, im vergangenen Jahr dran zu arbeiten, war auch die Tatsache, dass ich fast nur noch beruflich geschrieben habe. Also nur noch gegen Geld oder fürs Eigenmarketing, und ja, da muss ich meinen Newsletter eben dazuzählen. Und manchmal fehlten mir dann einfach die Worte für mehr.
Jetzt also ein Versuch, hier wieder präsenter zu sein. Weil es mir gut tut. Und weil ich die anderen Stimmen, die ich immer noch lese, über all die Jahre so schätze. Ich liebe es, dass Patricia wieder schreibt, ihre begeisterten Berichte aus dem Fitnessstudio waren das I-Tüpfelchen, das mir fehlte, um mich auch endlich mal mehr mit Krafttraining auseinanderzusetzen (Fitnessstudio-Streak seit Ende Januar). Ich verfolgte ganz still und heimlich Felix‚ Abnehmreise und freue mich jetzt, wenn er Fotos von Spaziergängen postet oder mit dem E-Auto durch Deutschland reist. Ich liebe die Berichte aus dem Alltag der Kaltmamsell, die Updates von Vanessa, Maximilian, Christian, Mek und vielen anderen.
Seit Jahren ist das so und eigentlich erstaunlich, dass sich dieses Ritual über all diese Jahre gehalten hat. Trotz Social Media, Videogedöns und Podcasts. Einfachmitlesen. Denn irgendwie ist es ja auch das, was das Bloggen immer für mich ausgemacht hat: Irgendwo was hinschreiben, und wenn es jemand liest, freu ich micht, aber darum geht es nicht, sondern darum, es aufzuschreiben.
So, und jetzt suche ich auch kein Bild mehr raus, damit das hier irgendwie hübsch aussieht, sondern drücke einfach auf „Veröffentlichen“.
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