Nachdenken über Kommunikation

Weint der Sohn, weil ihm etwas weh tut oder weil es ihm eigentlich um etwas anderes geht? Warum habe ich den Eindruck, dass das mir gegenübersitzende Pärchen in der Bahn gerade ziemlichen Zoff hat? Was kann ich tun, um auf einer Party, auf der ich niemanden kenne, möglichst schnell jemanden zum quatschen zu finden? Und was kann ich tun, um möglichst alle in der Gesprächsrunde mit einzubeziehen?

Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftige ich mich seit vergangener Woche. Der Grund: Ich habe eine NLP-Practitioner-Ausbildung begonnen und sitze seitdem nicht mehr aufs Smartphone starrend in der Bahn, sondern schaue mir die Menschen an. Beobachte Körpersprache, schaue, wie synchron sie unterwegs sind. In meinem neuen Seminar, das ich seit Montag an der Medienakademie Ruhr gebe, habe ich diesmal nicht danach gefragt, welche Erwartungen die Teilnehmer an das Seminar haben, sondern darum gebeten, mir zu erzählen, was im Fall eines optimal verlaufenden Seminars am Ende des Tages wohl anders sei. Weil ich selbst die Erfahrung gemacht habe, dass ich dann viel besser konkretere Vorstellungen entwickeln kann. Und über fünf Dinge denke ich gerade immer noch intensiv nach.

Erstens: Sich das „Ich Hier Jetzt“ bewusst machen. Die Annahme: Du kann viel besser mit bestimmten Situationen umgehen, wenn du dir bewusst machst, wer du gerade bist (Führungskraft, Mutter, Ehefrau, Tochter…), wo du gerade bist (Küche, Büro, Konferenzraum, Bühne) und wann.

Zweitens: Im NLP gibt es den Begriff des Rapports, der soviel wie „gemeinsamer Takt“ bedeutet, den wir unbewusst immer suchen, wenn wir beispielsweise bei einer Party auf fremde Menschen treffen. Das kann unbewusst oder bewusst entstehen. Mich fasziniert, wie schnell sich Menschen in Gruppen unbewusst angleichen, um diese gemeinsame Basis herzustellen.

Drittens: Verändert die digitale Kommunikation gerade auch die Offline-Kommunikation?

Viertens: Nach unzähligen Seminaren als Trainerin war ich das erste Mal mal wieder selbst Teilnehmerin. Und das war manchmal gar nicht so einfach, weil ich immer wieder aus meiner Rolle herausfiel und zur Beobachterin wurde und Übungen, Timings und diverse Kleinigkeiten in „spannende Ansätze“ oder „Das würde ich ja niemals so machen“ einordnete.

Zu guter Letzt: Kinder bis zu einem bestimmten Alter verwechseln gerne mal die 7 und die 4. Also, wenn man sie anders schreibt. Ich bin mir sicher, dass du dir auch erklären kannst, woran das liegt. :)

(Dieser Text war Teil meines Newsletters, den du hier abonnieren kannst)

Goldene Blogger 2018 – und was das alles mit der Zukunft des Journalismus zu tun hat (weil ich ständig danach gefragt werde)

„Cooles Format und die Leute waren wirklich begeistert von dieser nichtkommerziellen Art des Journalismus.“ Über diesen Satz denke ich jetzt schon ein paar Tage nach. Das Format sind die „Goldenen Blogger“, die Christiane, Daniel, Thomas und ich Ende Januar bereits zum zwölften Mal verliehen haben. Es war wieder einmal großartig, und ich bereue es jedes Jahr wieder, mir den Kalender davor nicht weiträumig geblockt zu haben. Aber wenn ein Jahresauftrag reingeflattert kommt, sagst die Selbstständige selbstverständlich nicht Nein.

Ein paar Tage später interviewte mich der Bayerische Rundfunk für sein Medienmagazin und fragte, ob Blogs der bessere Journalismus seien. Noch so eine Frage, die ein bisschen in eine ähnliche Richtung ging. Natürlich gibt es unterschiedliche Formen von Journalismus, wobei die Einordnung in gut oder schlecht doch eigentlich sehr subjektiv ist und aus meiner Sicht keineswegs pauschal beantwortet werden kann. Aus meiner Sicht gibt es Journalismus und es gibt keinen Journalismus. Es nervt mich seit Jahren, wenn einige Medien davon sprechen, Qualitätsjournalismus zu betreiben.

(Unsere diesjährigen Sponsoren:

)

Doch es gibt ein paar Dinge, die sind an dieser Form zu Publizieren ziemlich gut: Demut gegenüber den Lesern. Diskussionen auf Augenhöhe. Während der Veranstaltung interviewte ich Natalie Grams, die sich auf Twitter engagiert mit Ihren Kritikerin auseinandersetzt, obwohl der Hass, wie sie sagte, überwiegt. Ich freute ich, dass Robin Alexander auf meine Frage, warum er so engagiert auf Twitter unterwegs sei, doppeldeutig antwortete, dass sie bei der Welt alles machen, „um unser Zeug an den Mann zu kriegen“.

Und ich war sehr stolz auf die Akademie und die online Abstimmenden, dass am Ende Jasmin Schreiber für ihr digitales Engagement in der Sterbebegleitung zur Bloggerin des Jahres gewählt wurde. Aus meiner Sicht, weil sie in jedem ihrer Texte berührt, und gleichzeitig aufklärt, dass es manchmal fast unheimlich ist. Die Unternehmensberaterin und Digitalexpertin Anja Hartmann schreibt auf „Bucketrides“, dass wir mit den Goldenen Bloggern die „Tugenden des digitalen Lebens“ zeigen. Was mich sehr rührt, aber lies bitte selbst diesen großartigen und inspirierenden Text.

Und natürlich: In vielen der nominierten und prämierten Blogs dieses und der vergangenen Jahre treffen Leidenschaft für ein Thema, Engagement, die große Offenheit zur Diskussion und der Wille zum Netzwerken aufeinander. Dabei entstehen sogar Geschäftsmodelle in Nischen, in denen Medienunternehmen kein Geschäft vermuten würden. Weil mit Authentizität, Community und Nische eben doch ziemlich viel geht.

Zum Thema: Niemanlab

(Dieser Text war Teil meines Newsletters, den du hier abonnieren kannst)

Alle Preisträger der Goldenen Blogger 2018 im Überblick

Blogger*in des Jahres (Akademie- & Online-Voting)
Jasmin Schreiber / Sterben Üben

Newcomer*in des Jahres (Online-Voting)
Not Just Down

Bester Blogtext des Jahres (Online-Voting)
DieJuraMama: „Raus aus meinem Uterus. Der § 219a und seine Freunde.

Blogger*in ohne Blog (Saal-Voting)
Milena Glimbovski

Blocker*in des Jahres (Saal-Voting)
Bundeswehr

Bestes Food- & Weinblog des Jahres (Akademie-Voting)
Ye Olde Kitchen

Bestes Tagebuchblog des Jahres (Akademie-Voting)
Russische Provinz und Frau Nessy

Bestes Sportblog des Jahres (Akademie-Voting)
120 Minuten

Bestes Nachhaltigkeitsblog des Jahres (Akademie-Voting)
Wasteland Rebel

Bestes Themen- & Nischenblog des Jahres (Akademie-Voting)
Augen geradeaus

Bestes Heimatblog des Jahres (Akademie-Voting)
Hofhuhn

Bester Podcast des Jahres (Online-Voting)
Gästeliste Geisterbahn

Bester Instagram-Account des Jahres (Online-Voting)
News-WG

Bester Twitter-Account des Jahres (Online-Voting)
Natalie Grams

Bester Hashtag des Jahres (Saal-Voting)
#wirsindmehr

Beste Social-Media-Präsenz einer Celebrity (Akademie-Voting)
Barbaradio (Regiocast) und Jan-Josef Liefers und Dieter Bohlen

Markenbotschafter*in des Jahres (Online-Voting)
VreniFrost

Sonderpreis für das Lebenswerk
Robert Basic

Warten in der Süßen Ecke in Velbert

„Mein Mann sagt ‚Du bist wohl mit nem Putzlappen zur Welt gekommen‘“, erzählt sie ihrer Freundin, als sie dich gerade die Jacke anzieht. Sie haben einen Pott Kaffee getrunken, hier in der süßen Ecke, am Samstag. Dazu ein Stück Kuchen, das können sie sich gönnen, sie haben Wochenende.

Seit 23 Jahren gibt es die süße Ecke, draußen steht in Leuchtbuchstaben „Baumkuchenbäckerei“ geschrieben. Das Geschirr ist noch das von vor 23 Jahren, von Rosenthal, aber nachkaufen könne man es längst nicht mehr.

Es gibt Kuchen dort, Torten, Klassiker und Ungewöhnliches, aber auf jeden Fall mit Sahne und Buttercreme.

Es ist nicht so voll wie in der Bäckerei am Supermarkt, wo ich eigentlich sitzen und warten wollte. Ich bin froh, dort keinen Platz gefunden zu haben und stattdessen hier zu sitzen. Auch wenn man mich alleine herumsitzend, auf dem Smartphone tippend, argwöhnig beäugt.

Die goldenen Blogger 2018: heute live im Internet!

Leser der ersten Stunde wissen es bereits: Ende Januar werden die Goldenen Blogger verliehen, die vor etlichen Jahren einmal in meinem Wohnzimmer von einem Livestream meines Bügelbretts starteten (Ja, das ging damals schon!) und die wir mittlerweile zum vierten Mal im Berliner Basecamp austragen! 

Und wie du dir vorstellen kannst, sind wir auch in diesem Jahr angemessen aufgeregt. Denn irgendwie werden die Goldenen Blogger dann doch in jedem Jahr noch ein bisschen größer. Im vergangenen Jahr berichteten Tagesthemen, Washington Post und unzählige andere, in diesem Jahr gibt es schon einen dpa-Vorbericht und wir haben sagenhafte 429 Anmeldungen für die Show, und ich hoffe, dass wir auch diesmal alle im Basecamp unterbringen können.

Ein paar Dinge haben wir in diesem Jahr verändert: Zum ersten Mal wird ein großer Anteil der Kategorien durch eine Akademie aus Preisträgern der vergangenen Jahre entschieden. Aus Aktualitätsgründen haben wir uns auch in diesem Jahr von einigen Kategorien getrennt und haben andere dazugenommen: darunter die Kategorien Heimat-, Nachhaltigkeits- und Hashtag des Jahres. Besonders freue ich mich, dass wir in weiser Voraussicht in der Kategorie „Markenbotschafter*in des Jahres“ Vreni Frost auf der Shortlist haben, die im vergangenen Jahr einen wichtigen Kampf für ihre Zunft vor Gericht gekämpft hat und damit zumindest teilweise Erfolge verzeichnen konnte. Auch in der Show selbst, die du, solltest du nicht vor Ort sein – ab 19 Uhr unter diesem Link oder auf Facebook anschauen kannst, haben wir einige Änderungen vorgenommen. Ein neuer Showact, eine bessere Präsentation unserer Nominierten (u.a. mit schicken Gewinnerkarten!) und am Ende wird es eine Premiere geben, mit der ich meinen Mann probenderweise in den vergangenen Tagen schon kräftig genervt habe: Wir werden singen. Also wir alle. 

Was gleich geblieben ist? Wie auch in den vergangenen Jahren werden viele der Preise erst am Abend entschieden: per Saal- und Online-Voting. Wir wurden auch in diesem Jahr von sechs Unternehmen unterstützt, damit fast alle Nominierten wirklich auch in Berlin sein können – für Hotelzimmer und einen großen Teil der Reisekosten kommen wir auf. In diesem Jahr unterstützten uns:

Jetzt freue ich mich auf einen tollen Abend im Kreise kreativer und engagierter Menschen. Sei im nächsten Jahr doch auch einmal dabei!

DLD19: So war Tag 3


Quelle: Richard Gutjahr

Auch wenn ich selbst nicht auf der Party war, sondern relativ pünktlich im Bett lag, hatte ich morgens so etwas wie einen DLD-Kater: Du fühlst dich, als ob du die Nacht durchgefeiert hast, dabei hatte ich weder gefeiert, noch einen Schluck Alkohol getrunken. Ich buche es unter „mentalen Kater“ ab.

Eine DLD ohne Scott Galloway ist beinahe nicht vorstellbar. Das läuft dann meistens so ab. Steffi Czerny begrüßt auch am dritten Tag der DLD gut gelaunt das Publikum und moderiert Galloway an. Der tritt auf die Bühne und beginnt seine Show aus Powerpoint-Slides und jeder Menge klugen Worten. Man wird das Gefühl nicht los, als habe er dabei nicht allzu viel Lust, aber er zieht das durch, die Crowd hängt an seinen Lippen, lacht über den einen oder anderen Gag oder macht sich Notizen, diese eine Stelle im Nachgang nochmal auf Youtube nachzuhören, weil das nächste Thema schon abgehakt wird. Die Medien bezeichnen Galloway gerne als Schreck der Tech-Konzerne, angesichts seiner Forderung, diese zu zerschlagen, durchaus verständlich. Seinen Talk „Nineteen“ schaut ihr euch aber am besten selbst einmal an.

Den Rest der Veranstaltungen habe ich dann nur zum Teil noch per Twitter verfolgt. Hier ein paar Highlights, die vielleicht anregen, sich die eine oder andere Session noch auf Youtube anzuschauen.


Moderiert wurde das ganze von HB-Chefredakteur Sven Afhüppe. (Talk bei Youtube)

Spannend muss auch der Talk von John Micklethwait gewesen sein, der über den Journalismus im Zeitalter von künstlicher Intelligenz gesprochen hat. Besonders dieses Zitat hier finde ich ziemlich spannend: „“Technology has always changed journalism. Usually not for the worst. […] Journalist say we will be replaced by robots. […] Yes, Some journalist will, but not all. Journalism will become more personalised.“ (Talk bei Youtube)

Und zum Abschluss noch ein paar Tweets:

Die Weisheit des Tages stammt von Hubert Burda: „If there’s no vision, there’s no Mount Everest.“

Und die Grafik des Tages stammt von Richard Gutjahr. Die DLD in Bildern. Genauso isses gewesen.

Danke, dass ich dabei sein durfte. Und danke an euch, dass ihr hier fleißig mitgelesen habt.

DLD19: So war Tag 2


Quelle: Richard Gutjahr

Ich habe den zweiten Tag genutzt, um möglichst viele Sessions zu verfolgen – Inspiration pur. Manchmal hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, aber alles in allem war das wirklich ein guter Tag.

Der Überraschungsgast des Tages war für mich Diego Piacentini, der nach Karrieren bei Amazon und Apple nach Italien zurückkehrte und die italienische Regierung in Sachen Digitalisierung berät. Fun Fact Nummer 1: Wenn wir wollen, dass wir in 2030 alle wichtigen Aktivitäten rund um die public administration in einer App lösen wollen, dann müssen wir jetzt anfangen, diese zu entwickeln. Fun Fact Nummer 2: Der deutsche Staat ist genauso undigital wie der italienische, nur funktioniere bei uns der analoge Part. Super Humor der Mann, total hands on – das hat richtig Spaß gemacht. (Talk bei Youtube)

Der Preis für den zweitunterhaltsamsten Talk (more to come weiter unten) geht an Rachel Botsman, die mich mehrfach dazu brachte, wirklich laut aufzulachen – richtig gut gemacht. Muss man sagen. Sie sprach über „The Currency of Trust“, machte das ganze wunderbar interaktiv und war das perfekte Vorprogramm für Sheryl Sandberg. (Talk bei Youtube)

Vertrauen, darum ging es auch Sheryl Sandberg. Denn nach dem sehr turbulenten Jahr 2018 hat Facebook so einiges gut zu machen und schickte Sheryl Sandberg auf die Bühne. Perfekt gestylt, gekleidet und vorbereitet betrat sie die Bühne und spulte ihre Rede herunter. Was mich beeindruckte: Wie schwer das Publikum es Sandberg machte – kein Klatschen zwischendurch, keine Reaktionen zu kleineren Jokes. Da saß ein Publikum, das beinahe verletzt schien und jetzt mal hören wollte, was die Frau aus Amerika mitgebracht hatte. Die Rede war gut – keine Frage – aber sie war ein Monolog. Schade, denn eigentlich wäre ein Dialog notwendiger. Ich würde mir wünschen, wenn es dazu noch kommt. Und dennoch: Was für eine beeindruckende Frau, diese Sheryl Sandberg.

Wer tiefer einsteigen will, dem empfehle ich den Text bei t3N und meinen ehemaligen Kollegen vom Handelsblatt. (Talk bei Youtube)

Fun Fact aus dem „Workplace of the future“-Talk: Gale Moutrey von Steelcase hat, weil sie so oft unterwegs ist, einen Roboter, der für sie im heimischen Büro an Meetings teilnimmt. Das Plädoyer von Siemens-Frau Janina Kugel, sich nicht nur um die Zukunft von Büroarbeit zu kümmern, sondern eben auch die ganz normalen Arbeiter zu berücksichtigen, fand ich überzeugend. (Talk bei Youtube)

McKinsey-Partner Cornelius Baur pries die Agilität Organisationsform der Zukunft und und beschrieb in seinen Talk die von McKinsey begleitete Transformation der ING in die Agilität. (Talk bei Youtube)

Der Preis für den unterhaltsamsten Talk geht an das Duo Martin Sorrell und Scott Galloway, die launig um Redeanteile der ohnehin knappen 20 Minuten on stage rangen und darüber stritten, ob Sheryl Sandberg oder Mark Zuckerberg nun nach all den Skandalen der vergangenen Monate bei Facebook zurücktreten sollten. Die wichtigsten Thesen: Eigentlich müssten beide gehen. Eigentlich müsste Sheryl gehen, aber keiner traut sich, die Frau rauszuschmeißen. Eigentlich müsste Zuckerberg gefeuert werden – andere CEOs wurden für viel weniger rausgeschmissen.

Spannend zu sehen, dass die beiden Amerikaner doch sehr genau sehen, was in China abgeht.

Die Provokation des Tages stammt von Scott Galloway: „Twitter, Pinterest, Buzzfeed, Vox, Refinery29, Vice – they are all out of business, they just don’t know it yet.“ Antwort von Martin Sorrell: „You didn’t mention Snap.“

Diese beiden Männer und Stage haben das Zeug für ein regelmäßiges Format.
(Talk bei Youtube anschauen)

Wen ich leider verpasst habe: Wolfgang Ischinger, den Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, der laut Twitter große Sorgen um Europa macht: „Europe falls apart on almost every issue. If the EU wants to take its destiny in its own hands, it will need to introduce decision making by majority vote.“
(Talk bei Youtube)

Noch ein paar Gedankenfetzen des Tages:

1. Der heutige Tipp fürs Leben: Irgendwas kommt immer. Die Frage ist halt nur was.
2. Der Talk über AI-Superpowers muss der Hammer gewesen sein.
3. 83 Prozent des Leitungswassers beinhaltet Plastik.
4. Es gibt so viele sehr beeindruckende Frauen. Meine Edition vom 20.1.: Rachel Botsman, Viviane Reding, Claudia Nemat, Janina Kugel, Sheryl Sandberg.
5. Bis 2025 wird das Smartphone verschwunden sein. Quelle: Accenture-Guy.
6. Über die Zukunft des Fliegens nachdenken: Airbus hat da ein paar spannende Fakten genannt. Und so richtig mag ich über pilotenfreie Flugzeuge – den Rest regelt KI – nicht nachdenken.
7. Apfelstrudel geht immer.

DLD19: So war Tag 1

Quelle: Richard Gutjahr/Pia Frey

Nach einem Jahr Pause bin ich in diesem Jahr wieder einmal auf der DLD. Diesmal das erste Mal in der neuen Location in der Theresienhöhe – mit zwei räumlich getrennten Bühnen – die eine in der alten Kongresshalle und die andere im gegenüberliegenden Track des Deutschen Verkehrsmuseums, inmitten alter Autos. Was optisch richtig super ist, akustisch allerdings nicht ganz so einfach zu bewältigen ist. Und DLD19 fühlt sich für mich dann auch wieder an wie ein Klassentreffen. Das ist so schön wie seltsam zugleich. Dennoch habe ich mich bemüht, mich in möglichst viele Sessions zu setzen. Ein paar Dinge habe ich mitgenommen.

Eine Digitalkonferenz ohne das Thema „Blockchain“ ist auch 2019 keine Digitalkonferenz. Das steht ja nun schon mal fest.
Den Anfang machte für mich deshalb Don Tapscott vom „The Blockchain Research Institute“, der über „The New Social Contract“ sprach. Kurzfassung: Es wird eine zweite Ära der Demokratie geben, für die wir aber werden kämpfen müssen. Kennzeichen: „the second wave will be characterized by transparency, a culture of public deliberation built on active citizenship and representatives accountable to citizen. (Talk bei Youtube)

Ich blieb sitzen. Joe Lubin, Erfinder von Ethereum und Consensys-Gründer, sprach über den Stand von Civil, einem Projekt, dass Journalisten mit Hilfe der Blockchain die Arbeit erleichtern soll. Entgegen anderslautender Gerüchte (die zitierte zumindest Mike Butcher, Moderator und Editor-at-Large bei Techcrunch, stehe das Projekt kurz vor der Veröffentlichung

Fun Fact in dieser Runde: Joe Lubin zahlte seine Mitarbeiter anfangs in Bitcoin und Ether, das habe aber zu Problemen geführt. „As we grew bigger, we had to move to pay people in state currency“. Was für eine schöne Umschreibung für den guten alten Dollar. (Talk bei Youtube)

Gemäß dem Motto, in einer Konferenz immer bei einem Thema sitzen bleiben, mit dem du auf den ersten Blick gar nicht viel anfangen kannst, machte mich Steffi Czernys Schwärmerei über Bob Greenberg neugierig und in der Tat bereute ich es nicht, sitzengeblieben zu sein. Ich habe gelernt, warum er es für notwendig hielt, sich alle neun Jahre neu zu erfinden – Spoiler: Es hat etwas damit zu tun, kreativ zu sein/bleiben. Und ich habe gelernt, was Digitalunternehmen von Bauhaus (Ja, das Bauhaus!) lernen können. 1. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. 2. Weniger ist mehr. 3. Zusammenarbeit rules. The next big thing in design? Laut Bob Greenberg: Roboter. Vor allem sei er gespannt, welche Rolle Japan dabei übernehmen werde.
(Talk bei Youtube)

Deutsche-Post-Chef Frank Appel möchte mit FAZ-Mann Carsten Knop nicht allzu lange über die Herausforderungen des vergangenen Jahres sprechen. Gemäß dem Motto der Konferenz „Optimism & Courage“ macht er sich stark für die globalisierte, vernetzte Welt – trotz protektionistischer Tendenzen bei dem einen oder anderen Politiker: „No Country has ever been successful with protectionism“, sagt er.

Der spannendste Aspekt in dem Interview war allerdings, als er von der größten Herausforderung seines Unternehmens sprach: Deutschland mache den Fehler, dass die meisten Menschen nach dem Ende der Schulzeit mit dem Lernen aufhören. Lebenslanges Lernen, wer trägt die Verantwortung von Bildung? Wer kommt für die Kosten von Bildung auf? Eine Debatte, die vermutlich gerade erst beginnt. (Talk bei Youtube)

„Cyber-Security is not a sexy topic, it’s an effort“, sagt Udo Helmbrecht von der European Network and Information Security Agency. Und auch: It’s about cyber hygiene: You wash your hands, you should also take care of your digital assets.
(Talk bei Youtube)

Den Rest des Tages habe ich mit Gesprächen verbracht und dabei ein paar Gedankenfetzen mitgenommen.

1. Egal, was du geschaffen hast: Wenn es auf einem Lizenz-Modell beruht, kannst du nix tun, wenn die Mutter schwächelt.
2. Das mit den E-Autos kommt dann doch so langsam. Memo to me: Wirklich mal tiefer ins Thema einsteigen.
3. Es gibt mehr als 100 Tänze bei Fortnite.
4. Wer ein Unternehmen gründen möchte, sollte das Buch „Machen“ der Mymuesli-Gründer lesen. (Ich habe einen Affiliate-Link verwendet)
5. „Wachse. Schrumpfen kannst du immer noch.“ In diesem Spruch steckt so viel drin.
6. Es gibt so viele, die eine Marie-Kondo-Geschichte haben. (Bei Instagram spreche ich darüber mit Daniel (Story findet ihr in den Highlights.)
7. Schnitzelessen macht müde und glücklich.
8. Kinder machen müde und glücklich.

Was wird 2019?


Wenn ich durch meine Social-Media-Timelines scrolle, dann wird 2019 das Jahr, in dem alle so richtig durchstarten – mit dem Sport, dem frühen Aufstehen und schon mal produktiv sein, dem Durchoptimiertsein. Was sich da viele vorgenommen haben – ich hoffe, dass nicht einige davon, nach zwei Monaten komplett zusammenbrechen ob des Drucks, den sie sich gemacht haben. Und ich hoffe, dass du nicht auch zu denen gehörst, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wollen. Das geht ja bekanntlich meistens eher schief.

Im vergangenen Jahr habe ich im ersten Newsletter des neuen Jahres ein paar Dinge beschrieben, die ich von 2018 erwartet hatte. Ein paar davon haben sich bewahrheitet, ein paar sind ausgeblieben, welche, das kannst du gerne selbst nochmal nachlesen. Ins Jahr 2019 würde ich auf jeden Fall folgende Punkte rüberretten: Community-Aufbau rules! Inhalte! Silos aufbrechen! Sprachassistenten! Amazon!

Und nun haben wir 2019, es ist wiederum der erste Newsletter in diesem Jahr und daher ein paar Punkte, die ich von diesem Jahr erwarte.

Linkedin, Pinterest, Instagram | Das sind aus meiner Sicht die Namen der sozialen Netzwerke, die 2019 deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Linkedin als professionelles Netzwerk, Pinterest als Reichweitenlieferant und Instagram wird der Kanal für die B2C-Kommunikation werden. Das bedeutet nicht, dass die anderen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden, ich gehe nur davon aus, dass diese drei die Gewinner 2019 sein werden.

Einszueins-Kommunikation rules | Und damit meine ich nicht nur die klassischen Newsletter, sondern auch die Kommunikation mit Kunden, Lesern und anderen Zielgruppen via Messenger. Perfektes Instrument in der Kunden- und Leserbindung und ich wünsche mir hier insbesondere von Medienhäusern intelligente Formate in der Kommunikation. Bisher vielerorts noch ein ungehobener Schatz.

Das Comeback der eigenen Kanäle | Wer sich 2018 gewundert hat, dass so viele wieder über das leicht angestaubte Format des Newsletters gesprochen haben: Weil die Reichweiten über Social Media weggebrochen sind, haben viele gemerkt, dass es vielleicht doch nicht schlecht ist, mal wieder ein bisschen mehr auf die eigenen Kanäle zu schauen. Webseite, Newsletter, Blog – die eigenen Kanäle, mobil optimiert, gewinnen wieder an Bedeutung. (Und wer schlau war, hat diese all die Jahre nicht vernachlässigt.)

Podcasts | In den vergangenen Monaten sind sehr viele spannende Podcasts entstanden, allerdings auch viele, die nur schlechte Kopien von guten Formaten sind. Nur wer sich jetzt durch Qualität und Originalität abheben kann, wird in der Lage sein, eine Hörerschaft aufzubauen. Und ich wünsche mir endlich eine nutzerfreundliche Lösung, um Podcasts von verschiedenen Plattformen zu abonnieren. Wir haben schließlich 2019.

Personenmarken im Journalismus | Ein paar Anfänge gibt es bereits, aber wir werden 2019 sehen, dass auch in Deutschland immer mehr Journalisten ihr eigenes Ding machen und für ihre Projekte eine Finanzierung finden und wachsen. Gabor Steingart hat schon einiges an Reichweite aufgebaut, Pit Gottschalk hat sich vorgenommen, im Themenbereich „Fußball“ durchzustarten und wer weiß, wer da noch folgen wird. Sicherlich nicht nur (mittel)alte weiße Männer.

Ohne Qualität kein Erfolg bei Paid Content | Ja noch eine These zum Thema Journalismus, er liegt mir halt immer noch sehr am Herzen. Immer noch treffe ich auf Manager, die meinen, dass es genügt, ein Preisschild an die online verfügbaren Inhalte zu tackern – fertig ist die Paid-Content-Strategie. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss sich ganz genau überlegen, in welchem Bereich er wirklich einzigartig ist, eine Nische besetzt. Und bei regionalen Medienanbietern kommt noch hinzu: ohne Community, kein Erfolg, sprich digitalen Umsätze.

Relotius und die Folgen | Ich befürchte, dass die vor Weihnachten entfachte Debatte über Recherchemethoden und Dokumentationspraktiken bei Spiegel und Co. schnell wieder abebbt. Zu unbequem, zu entlarvend. In diesem Punkt wünsche ich mir übrigens, dass ich widerlegt werde.

Künstliche Intelligenz | Ja, ich muss auch mal ein Buzzword verwenden, aber ich glaube, dass wir in diesem Jahr spannende Projekte in Kommunikation und Medien sehen werden, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eine individuelle Ansprache von Kunden und Lesern ermöglichen wird.

Bildung ist das Thema der Zukunft | Klingt auch buzzwordig, ist aber nicht so gemeint. Und natürlich meine ich damit nicht nur die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, sondern auch und vor allem die Erwachsenenbildung. Unternehmen, die in ihre Mitarbeiter investieren, werden langfristig gewinnen. Und glücklicherweise gibt es dafür schon viele gute Beispiele, bei denen man sich was abschauen kann.

Und wie lautet deine These?

(Dieser Text war Teil meines wöchentlichen Newsletters, für den du dich hier anmelden kannst.)

2018: Das Jahr in Büchern

Um es gleich zu Beginn zu schreiben: Ich hatte mir vorgenommen, in diesem Jahr 30 Bücher zu lesen. Hat nicht geklappt, weil ich mir dafür zu wenig Zeit genommen habe. Zu oft saß ich abends noch am Schreibtisch, zu oft griff ich im Bett lieber nochmal zum Handy, um bei Instagram rumzudaddeln. What Franzi read. Hier die Zusammenfassung.

(Geht in die Buchhandlung in eurer Nähe und kauft dort Bücher! Alle Amazon-Links sind Affiliate-Links)

Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Teil 3 der Reihe von Joachim Meyerhoff. Ich habe die alle drei sehr gerne gelesen, mich nur immer darüber gewundert, dass besonders der Humor gelobt wurde. Ab und an konnte ich auch lachen, aber meist fand ich das alles eher tragisch.

Swing Time
Eines dieser Bücher, das ich unbedingt lesen wollte. Die tolle Buchtante (Anja Urbschat) hat es mir geschickt und ich habe mit dem Buch auch das erste Mal die App „Papego“ ausprobiert, mit der man ein Buch digital weiterlesen kann. Ich ertappte mich dann dabei, dass ich es fast nur noch online gelesen habe und als sich die App dann plötzlich nicht mehr gemerkt hatte, auf welcher Seite ich zuletzt war, verlor ich die Lust. Alles sehr tragisch, aber hätte es mich ein bisschen mehr gefesselt, hätte ich mir womöglich die Mühe gemacht.

Das Design Thinking Playbook
Gutes Buch, das viele Einblicke in „Design Thinking“ gibt. Praxisnah.

Digital Innovation Playbook
Guter Überblick über nützliche Tools und Methoden.

Der Karriere-Magnet
Wie schreibt man ein Buch? Darauf will dieses Buch eine Antwort geben. Liest sich gut weg.

Ich glaub mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal hinlegen

Ich habe alle Bücher von Stuckrad-Barre gelesen, so auch dieses Buch gekauft, gelesen, endlich mal auf einer seiner Lesungen gewesen. Beim Signierenlassen meines Buches in Stuckrad-Barres leere Augen geschaut. Mich von diesem Blick nicht erholt. Mir fest vorgenommen, mal ausführlich drüber zu bloggen. Bis heute nicht dazu in der Lage gewesen. Oder finde ich es nur nicht?

Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?
Nicht fertig gelesen, hier hatte ich schon mal was dazu geschrieben.

Die RAF hat euch lieb
Was man so im Sommerurlaub liest. Bin immer noch beeindruckt.

Das Mädchen, das in der Metro las
Noch ein Buch aus dem Urlaub. Das las sich deutlich schneller weg. Ich mag Bücher über das Lesen.

Das weibliche Prinzip
Wenn ich unterwegs bin, lese ich gerne, habe aber oft kein Buch dabei. Deshalb habe ich die meisten Bücher, die ich mir selbst gekauft habe, auch in Hamburg gekauft. So wie dieses, an einem dieser Wochenenden in Altona. Hier hab ich mehr dazu geschrieben.

Ein ganzes Leben
In meinem Viertel hat eine Buchhandlung aufgemacht, inhabergeführt und so habe ich seit November dort öfter Bücher bestellt und meinen Buchhändler den typischen „Können Sie mir was empfehlen?“-Test unterzogen. Unter seinen Empfehlungen war dieses Buch. Und ich habe es nicht bereut.

Meine wundervolle Buchhandlung
Noch so ein Buch aus Hamburg-Altona. Ich liebe diese kleine Buchhandlung da, die auch ständig tolle Lesungen veranstaltet (Eyh Hamburger, am 23.1. liest dort Robert Seethaler!) Ein Abend und eine Zugfahrt zurück nach Düsseldorf reichten aus für dieses kleine Büchlein, es war sehr schön und es animiert, eigentlich zum Scheitern verurteilte Dinge einfach zu machen. Weil Leidenschaft auch zum Erfolg führen kann.

Die Stellung
Ich war begeistert von Meg Wollitzers „Das weibliche Prinzip“ und wollte mehr von ihr lesen. Bei diesem hier habe ich ne Weile gebraucht, um reinzukommen, aber nach einem Drittel hatte sie mich wieder. Unterm Weihnachtsbaum beendet. Wer Familiengeschichten mag, sollte dies hier lesen. „Die Interessanten“ habe ich auch schon hier liegen, mal sehen, wann ich mich da ran traue.

Becoming
Lesen gerade alle. Und bisher mag ich’s.

Mehr als 12 Bücher in 2018 – also mehr als eins pro Monat. Kommt zwar nicht an das Ziel von 30 heran, aber damit bin ich trotzdem zufrieden. Mal sehen, ob ich 2019 auf 20 komme.

Jahresendzeitfragebogen 2018

Traditionen soll man nicht brechen. Daher: Der alljährliche Fragenbogen.

Zugenommen oder abgenommen?

Recht konstant.

Haare länger oder kürzer?

Ich bin meiner Friseurin Pia treu geblieben. Schwankungslänge: acht Wochen.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleichgeblieben. Lasse ich aber im Juni mal wieder augenärztlich checken. (Next appointment available, fuck the system.)

Mehr ausgegeben oder weniger?

Bisschen weniger. Warte noch auf die Steuer 2017.

Der hirnrissigste Plan?

Zu glauben, in der Selbstständigkeit weniger unterwegs zu sein.

Die gefährlichste Unternehmung?

Durch die Kids ist man ja grundsätzlich nicht ganz so gefährlich unterwegs. Und da ich es ja auch geschafft habe, auf sehr ebenem Untergrund im Sommer mal wieder umzuknicken oder mir beim Fußballspielen den Zeh zu lädieren, muss meine Antwort hier lauten: das Leben.

Die teuerste Anschaffung?

Die Fortbildung, die ab Februar beginnt, ich aber schon im Dezember beglichen habe.

Das leckerste Essen?

In diesem Jahr habe ich das Matjesbrötchen wiederentdeckt. Immer und immer wieder. Die Gans im November war auch nicht übel, der eine oder andere Fisch. Aber auch hier die Erkenntnis: Es ist immer leckerer in guter Gesellschaft!

Das beeindruckendste Buch?

Entweder Das weibliche Prinzip oder „Die RAF hat euch lieb“.

Der berührendste Film?

In diesem Jahr wieder sehr wenig Filme geschaut, man kommt ja zu nix.

Das beste Lied?

„Zuhause“ von Fynn Kliemann.

Das schönste Konzert?

Dieser komische Abend in Düsseldorf, als ich erst viel zu lange in der Schlange stand, um in die Bar in diesem Hotel da zu kommen. Kurz vor der ersten Pause durften wir dann hochfahren und da spielte ein total erkälteter Bernd Begemann.

Die meiste Zeit verbracht mit?

Arbeit.

Die schönste Zeit verbracht mit?

Familie.

Vorherrschendes Gefühl 2018?

Läuft.

2018 zum ersten Mal getan?

Gepitcht. Neue Seminare konzipiert, angeboten und durchgeführt. Mich in einer Bürogemeinschaft eingemietet. Eine Zeitschrift gelauncht. Beim OMR gewesen. Alleine ins Theater gegangen. Bei einem Konzert in der Waldbühne gewesen.

2018 nach langer Zeit wieder getan?

Auf Helgoland gewesen. Matjesbrötchen gegessen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Knie- und Fußaua in den Bergen und die Sache mit dem Zeh.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich kann das.

2018 war mit einem Wort?

Gut.

Wer sich nochmal durch die vergangenen Jahre klicken will: 2017 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010,
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