Die Hand?

Sie schmerzte. Am Valentinstag besonders stark. Mittlerweile nicht mehr zu sehr. Doch auch in diesen Dingen gilt: Selbst ist die Frau. Denn hat man das eine Wehwehchen gerade einigermaßen überwunden, besorgt man sich doch gleich mal ein Neues. Wäre ja auch langweilig, so völlig unversehrt, dachte ich mir und quetschte mir am gestrigen Sonntag doch gleich mal den Finger.
Ort des Geschehens: Eine Kreuzberger Seitenstraße, in der so enger Parkplatz frei war, dass die Beifahrerin doch lieber mal aussteigt, bevor der Fahrer galant in die Parklücke steuerte. Sie schließt die Tür (ja, es ist gerade einfacher, in der dritten Person zu schreiben, es schmerzt sonst zu sehr…), vergisst jedoch den Knopf zum Verriegeln runterzudrücken. Der Fahrer, meist sehr bedacht, dass alles mit rechten Dingen zugeht, öffnet die Tür nochmals, weil er dachte, dass diese nicht richtig verschlossen war. Ich, also schnell die Hand reingesteckt, um den Knopf runterzudrücken, doch leider war das kleine Händchen nicht schnell genug,… na, ich muss hier wohl nicht weiterschreiben, weil der Rest der Geschichte selbst erklärend ist. Nur so viel: Es hat verdammt weh getan, es geht dem Mittelfinger den Umständen entsprechend gut und er ist auch einsatzfähig.
Wunden geleckt habe ich dann gestern Abend, als ich mir nochmal „Die fabelhafte Welt der Amélie“ anschaute. Schnief.
Wofür braucht man eigentlich so einen Mittelfinger?

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