Jakob Hein: Formen menschlichen Zusammenlebens

Manche Bücher kann man ganz schnell lesen. Nach nur einem Tag – mit Unterbrechungen versteht sich – ist alles vorbei. Es kam, fesselte zumindest so sehr, dass man es beenden wollte, und es ging. Um nachts um halb eins war es dann wieder vorbei.
Worum es geht? Ein Junge, der sich in seiner Jugend für die USA begeisterte. Stolz ein Shirt mit den Buchstaben N.Y.C. trug, bis es nicht mehr tragbar war. Nach der Wende reist er in das Land seiner Träume, lernt die Sprache, schlägt sich durch und knüpft Kontakte.
Erhofft, hatte ich mir vom Titel und Klappentext anderes, einen größeren Fokus, was dieses menschliche Zusammenleben angeht. Sicher, er lebt immer wieder mit den unterschiedlichsten Menschen unter einem Dach, aber liegt der Fokus des kleinen Büchleins doch zu sehr auf der Hauptperson und weniger auf den Formen.
Alles sehr schnell weglesbar und etwas enttäuschend. Schade, hatte ich mir doch ein wenig mehr versprochen.

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