Allein oder einsam?

Mein erstes Wochenende in dieser noch fremden Stadt. Spannend, was man an einer Stadt als erstes kennenlernt. Zunächst der Supermarkt an der Ecke. Den ich innerhalb weniger Tage schon mehrmals aufgesucht habe. Die Straßenbahn, die mich zur Arbeit bringt. Die Pommesbude um die Ecke, weil man dort in der Mittagspause so schön draußen sitzen kann – bei diesem Wetter.

Eine kurze Visite am Rhein – in den Abendstunden, kann ja nicht sein, dass er der letzte ist, dem ich einen Besuch abstatte. Und gestern Abend dann auch zum anderen großen Wahrzeichen dieser Stadt – diese Einkaufsstraße. Mich dort aber nicht lang aufgehalten und lieber in meiner Preisklasse geschaut. Shoppen gewesen. Denn nach der großen Ausmistaktion vor dem Umzug bin ich klamottenlos. Kaum noch T-Shirts, Pullis für den Frühling wurden alle entsorgt. Schrecklich.

Und jetzt? An meinem ersten Wochenende allein in dieser Stadt? An den Rhein sollte ich gehen: Zeitung lesen, die Sonne genießen. Lampen müsste ich kaufen und aufräumen. Mal sehen, wie ich diese zwei Tage verbringe. Eins ist sicher: Allein werde ich sein. Mal sehen, ob ich das hinbekomme, ohne einsam zu sein.

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