FILM: Kill Bill 2

Das war schwierig. Nachdem Anke und Emily wenig begeistert waren, wusste ich ja bereits, dass mich kein Film auf dem Niveau des ersten Teils erwarten würde. Aber: Selbst ist die Frau und so habe ich ihn gestern angeschaut. Und hab nun eine Meinung.

Ja, der erste Teil hat mich begeistert. Immer wieder habe ich mich darüber gefreut, dass Tarantino mit einem solchen Film zurück in die Kino gekommen ist. Und gespannt habe ich auf den Start des zweiten Teils gewartet.

Hat sich das Warten gelohnt? Nein. Ganz ehrlich nein. Tarantino macht dort weiter wo er im letzten Teil aufgehört hat. Doch leider: Die Story verliert an Fahrt. Lange Dialoge folgen, die man auch viel kürzer hätte sein können.

Bereits nach 10 Minuten die Erkenntnis: Wo hat der Tarantino nur die ganze gute Musik gelassen? Ab und zu folgen dann noch einmal die Songs aus dem ersten Teil – aber nichts. Dabei ist gerade das doch eine seiner Stärken.

Gut – das Zusammentreffen mit Daryl Hannah ist eins der Highlights des Films, aber während im ersten Teil mit Hingabe geschlachtet wird, reißt die Braut ihr nur das andere Auge heraus und verschwindet. Das ist zwar brutal, aber waren wir nicht aus dem ersten Teil ganz andere Szenen gewöhnt?

Nachdem sich Tarantino im ersten Teil hauptsächlich an Szenen aus japanischen Filmen bediente, tut er es nun bei Spaghetti-Western. Mein Eindruck: Viele kann er in der Vorbereitung nicht gesehen haben, denn das, was man geboten bekommt, ist eher mau.

Ja. Ich bin enttäuscht. Leider. Aber anschauen werde ich ihn mir auf jeden Fall wieder. Wenn der Herr Tarantino wieder mal einen Film in die Kinos bringt.

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