Verwirrung

Es wird immer schlimmer. So also heute. Abends. Raus aus dem Büro. Die Vorfreude war groß. So groß, dass nun mein MP3-Stick auf meinem Schreibtisch liegt. Keine Musik für den Nachhauseweg. Keine Musik für den morgendlichen Start in den Tag.

Doch das ist nicht alles. Nein, auch mein kleines, feines Mobiltelefon liegt da nun. Einsam. Verlassen. Und auch wenn mich bis morgen früh wahrscheinlich nicht einmal eine SMS erreicht haben wird, bin ich unruhig. Könnte es doch sein, dass sich jemand bei mir gemeldet hat.

Vielleicht sollte ich mein Leben ändern. Rigoros. Einfach alles abschaffen, was ich abends oder morgens vergessen könnte. Nur doof, dass ich für meine Umwelt dann nicht mehr tragbar wäre. Kein Zähneputzen mehr, keine morgendliche Dusche mehr, könnte ich ja vergessen. Keine Klamotten? Na gut, ich überdenke das nochmal.

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