FILM: Evil

Erik fliegt von der Schule, weil er immer wieder seine Mitschüler zusammenschlägt. Das liegt wohl daran, dass ihn sein Stiefvater regelmäßig verprügelt. Um ihn vor weiteren Repressalien zu schützen und auch, weil er sonst keine Chance auf ein Abitur hat, schickt ihn seine Mutter aufs Internat. Dort herrscht allerdings ein durch und durch totalitäres System: Die älteren Schüler sorgen mit allen nur möglichen Methoden für Zucht und Ordnung. Je mehr die Jüngeren leiden um so besser. Hauptsache, alle gehorchen den streng vorgegebenen Regeln.

Erik teilt sich ein Zimmer mit dem nicht sehr sportlichen,aber intellektuellen Pierre. Die beiden werden schnell Freunde und versuchen gemeinsam, einen Weg durch die Internatswelt zu finden. Ohne Gewalt. Das gelingt nicht immer. Und als dann noch Eriks Verhältnis zu dem Küchenmädchen Marja an die Öffentlichkeit kommt, sind die Tage für die beiden im Internat gezählt.

Evil ist ok. Mehr nicht. Was will er sagen? Dass keine Gewalt auch keine Lösung ist? Dass man in bestimmten Situationen dann doch einfach mal zuschlagen muss? Dass dann, wenn man nicht mehr weiter weiß, ein Anruf genügt, dann kommt der Anwalt, droht ein bisschen mit der Journaille, die mal eine aufdeckende Reportage bringen könnte? Dass man, wenn man etwas wirklich will, es auch schaffen kann? Was auch immer. Diesen Stoff habe ich bereits 100 Mal gesehen. Nichts Neues, aber diesmal aus Schweden. Wo wir auch schon zum Besten an diesem Film kommen: Dem Hauptdarsteller Andreas Wilson, der wirklich gut gespielt hat. Ich sag nur: Diese Lippen!

Eine Antwort zu “FILM: Evil”

  1. cecile sagt:

    Weiss jemand die Email Adresse von Andreas Wilson???
    Er macht mich einfach so wahnsinnig! Seine Lippen sind wundervoll! Ich würde ihn gerne kennen lernen!

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