Hören: Kante

Das neue Album hatte mich bereits einige Monate begleitet – ich liebe es. Die Veranstaltung im Düsseldorfer Zakk also ein Pflichttermin. Andererseits kritisch. Kann man zu einer solchen Band gehen? Gelten hier andere Regeln? Vielleicht legen die Herren darauf wert, dass niemand klatscht, wenn sie die Bühne betreten? Reicht für den Ausdruck des Gefallens vielleicht bloßes Kopfnicken und ein kräftiger Zug an der Kippe? Und wie würden die Düsseldorfer sich so machen? Schließlich sollte das mein erstes Konzert in meiner neuen Heimat sein.

Der Start in den Abend: Im Innern der Stadt. Gefolgt von Zombi. Und den singenden Flüssen. Wirklich schön anzusehen, wie die Jungs auf der Bühne musizierten, zwischen den Songs immer wieder mit Susanne die Licht- oder andere Probleme diskutierten. Beeindruckt haben mich Baron Samedi, New Babylon, die Instrumentalstücke von dem neuen Album. Wer sich jemals fragte, ob solche Konzerte so ganz ohne Gesang gehen können, sei hiermit eines besseren belehrt. Es geht. Und wie. Auch wenn ich nicht auf die gesanglichen Qualitäten des Westerländers (ja, Herr Thiessen kommt nicht aus der Hansestadt) missen möchte, machte der gute Mann sich am Kontrabass sehr sehr gut.

Zwischendurch die Summe der einzelnen Teile, eine Pause und viele, viele Titel später dann die Gänsehaut. Bei Warmer Abend. Und so war es dann doch noch unser Abend.
Zum Schluss ein „Vielen Dank und bis bald“. Ja, bis bald. Versprochen.

PS: Als Vorband gab’s die Dativboys. Sie waren ok, die Jungs um den Düsseldorfer Florian Dürrmann. Mehr aber auch nicht.

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