Freizeitstress

Ja, ab und zu überkommt sie mich immer noch. Wenn die Gedanken abschweifen. Nicht am Rhein verharren, sondern weiterfliegen, bis sie sich an der Spree festkrallen. Dann sind sie in Berlin angekommen. In solchen Momenten überkommt sie mich dann, diese Wehmut. Dann fasse ich wieder einmal den Vorsatz, dass ich, irgendwann, und diese Zeit wird kommen, da bin ich mir ganz sicher, wieder nach Berlin ziehen werde (jobangebote kann ich wohl so ab april 2006 annehmen, anfragen gerne per mail). Doch bevor das geschieht, werde ich mich noch in diesem Jahr in die Stadt meines Herzens (hach, was klingt das gut) begeben. Und seid der Termin feststeht (für alle die, die es noch nicht mitbekommen haben 18./19.12.), geht der Stress auch schon los. ‚Wann biste denn mal wieder in Berlin?‘ tönt es aus dem Telefonhörer. Lügen will ich nicht, zu sehr würde ich mich freuen, jeden einzelnen zu sehen. Aber ein Wochenende ist kurz, da werden aus Wiedersehen Termine. Termine, die abgearbeitet, eingehalten werden müssen. Und dann diese Nebenbedingungen (oh, welch gekonnt platzierter hinweis auf die den lebensunterhalt sichernde tätigkeit), zeichnet sich mein Bekannten- und Freundeskreis doch gerade dadurch aus, dass er aus vielen sehr unterschiedlichen Charakteren besteht. Und die kann man nicht einfach so in einen Topf werfen. So habe ich jetzt noch ein paar Tage Zeit, das Wollknäuel zu entwirren. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Berlin, ich komme.

(ich freu mich, ich freu mich)

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