FILM: Elefantenherz

Marco stammt aus einfachen Verhältnissen und will Profiboxer werden. Dafür tut er alles. Er hat die Schule geschmissen und einen Job als Fensterputzer angenommen, nur um möglichst oft zu trainieren. Auf seine Eltern wirkt dieser Wunsch befremdlich. Sie haben genug mit den eigenen Problemen zu tun. Andererseits wird Marco immer wieder in die Rolle des Familienoberhauptes gedrängt. Dann, wenn er seinen Vater von den nächtlichen Kneipentouren abholen muss. Oder wenn seine Schwester und Mutter wieder einmal vor den Schlägen des betrunkenen Vaters flüchten. Dann kommt die Chance, auf die er so lange gewartet hat: Gerd Hermsbach, eine zwielichte lokale Größe, gibt ihm Geld für eine eigene Wohnung und sorgt dafür, dass er sich ganz auf das Training konzentrieren kann.

„Elefantenherz“ ist – trotz des Box-Themas – ein schöner kleiner Film. Daniel Brühl hat zwar wieder vor allem einen betroffenen Hundeblick, trotzdem nahm ich ihm die Rolle des boxenden Jünglings ab. Auch wenn er angezogen – sprich außerhalb des Rings – arg schmächtig wirkte. Macht aber nix, war schön.

2 Antworten zu “FILM: Elefantenherz”

  1. KleinesF sagt:

    Mir zu anstrengend bei dem Wetter.

  2. Dann halt Heimkino

    Bei Nora Tschirner freundlicherweise auch gleich an Jessica Schwarz zu denken, nur um schließlich bei Daniel Brühl zu landen, mag evtl. ein wenig seltsam erscheinen.

    Ist hier aber nötig, um auf die Kurzkritik zu Elefantenherz bei franziskript z…

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