FILM: Allein

Maria ist Studentin und arbeitet in der Uni-Bibiliothek. Wenn sie nicht gerade arbeitet, vögelt sie herum. Entweder mit Wolfgang (Richy Müller) oder mit irgendeinem Typen, den sie in einem Nachtclub kennenlernt. Sie ist einsam, traurig und kommt mit sich selbst – insbesondere dann, wenn sie allein ist – nicht klar.

Dann lernt sie plötzlich Jan kennen, einen Tiermedizin-Studenten. Von ihm bekommt sie zum ersten Mal die Geborgenheit, das Vertrauen und die ernsten Gefühle, nach denen sie sich durchaus gesehnt hat. Doch schon nach kurzer Zeit fällt sie in alte Schemata zurück: Sie ritzt sich die Arme auf, sie trinkt und zweifelt. Als Jan dann auch noch für ein paar Tage wegen seines Studiums unterwegs ist, schläft sie auch wieder mit Wolfgang.

Keine wirklich dankbare Rolle, die Richy Müller (ja, der mit der Riesennase) da übernommen hat. Ein bisschen Vögeln, dann die obligatorische Zigarette danach, bei der er jedes Mal zeigen kann, dass zwischen der Größe der Nase und der des besten Stücks nicht unbedingt ein Zusammenhang bestehen muss. Naja.

Der Film ist eigentlich sehr schön, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er nicht besser auf dem heimischen Fernseher hätte laufen sollen. Kann aber auch sein, dass mich das Pärchen hinter mir durch ihre In-der-Popcorntüte-wühlen-Nase-hochziehen-und-rumplappern-Geräusche einfach zu sehr genervt hat.

2 Antworten zu “FILM: Allein”

  1. Christiane Henrich sagt:

    Läuft dieser Film noch irgendwo in Bochum und Umgebung? Habe ihn leider noch nicht gesehen.
    LG,
    C.

  2. Falk sagt:

    Der Film lief übrigens Gestern auf ARD im Nachtprogramm.

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