Aus dem Bücherregal

Ich lese ja gerade – wenn auch etwas verspätet – Steingarts „Deutschland, Abstieg eines Superstars“. Keine einfache Lektüre. Liegt nicht daran, dass Herr Steingart nicht in der Lage ist, sich einfach auszudrücken. Nein, das kann der Spiegel-Mann ganz hervorragend. Allerdings ist die Kost eine Schwere. Nicht, dass ich bisher noch nicht von den leeren Rentenkassen, hohen Arbeitslosenzahlen oder den Strukturproblemen gehört hätte, nein, es allerdings in dieser epischen Breite zu lesen, macht – mit Verlaub – scheiße depressiv. Am liebsten würde ich auswandern.

(Hoffentlich bin ich bald durch, dann muss ich mal wieder ein Frauenbuch lesen. Mit viel Liebe, Herzschmerz und ein bisschen Tragik zum Tränen vergießen.)

4 Antworten zu “Aus dem Bücherregal”

  1. sabbeljan sagt:

    bitte nicht – auf immer noch wunderbar – hohen niveau jammern (also herr steingart – nicht du). solche buecher dienen meistens nur den autoren als aufstiegsleiter zum „superstar“. think positive!

  2. KleinesF sagt:

    Bitte nicht! Wer jammert, sucht keine Lösungen, sondern Publikum! =)

  3. bei den ständigen geschichten-erfindungen des spiegels, kann ich mir kaum vorstellen das dieser mensch da was gescheites geschweige denn wahres vn sich gibt.

    les mal besser was anständiges… :P

  4. Remington sagt:

    Macht es Dir eigentlich keine Angst, derart schmerzhafte Entzugserscheinungen nach trivialer Zerstreuung zu haben?

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