Fische selbst gemacht

In Situationen, in denen man es eigentlich nicht gebrauchen kann, gehen immer irgendwelche Dinge kaputt. Wasserrohrbruch, wenn man gerade Baden will, kaputte Waschmaschine, wenn sich die dreckigen Klamotten gerade in der Wohnung türmen und kaputte Spülmaschine, wenn man am nächsten Tag Gäste erwartet. Und so kam es, dass sich meine Mutter vor einigen Wochen auf den Mann besann, der ihr vor gar nicht langer Zeit die Waschmaschine reparierte. Sie wählte seine Nummer, säuselte an diesem Freitagabend herum, sprach von Geburtstagsfeier, Dringlichkeit, bedauerte die späte Stunde, fragte auch, nachdem sie ihn bereits zum Kommen überzeugt hatte, noch einmal nach, ob seine Frau auch wirklich nichts dagegen hätte. Ja, sie hatte ihn bereits auf ihrer Seite und keine halbe Stunde später stand der Waschmaschinenexperte in der elterlichen Küche und machte sich daran, die zehn Jahre alte Spülmaschine auseinander zu nehmen. Schlecht sah es zwischenzeitlich aus, weil der Mann einfach nichts finden konnte. Und so schlug er vor, die wichtigsten Schläuche einfach mal zu reinigen. „Lassen Sie da einfach mal ein bisschen heißes Wasser durchlaufen“, wies er uns an. And so we did. Wasser lief und nur eine Sekunde später lag er da. Sah aus wie ein Matjes, nur matschiger.

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