Tagebuch einer Volontärin (16)

Donnerstagnachmittag-Blues. Ich hasse ja diese Stunden zwischen halb drei und halb fünf. Der Körper schreit förmlich nach einem Mittagsschläfchen, der Kopf raucht, weil man stundenlang am Telefon gefachsimpelt hat. Man quält sich, ein paar Zeilen in das leere Fenster zu schreiben. Zwischendurch die Kollegen, die erzählen, dass sie gar keine Lust haben, mit dem Schreiben zu beginnen. Oder davon plaudern, was sie gerade herausgefunden haben. Was fehlt? Der elterliche Arschtritt! Ein großes Schild, auf dem der Abgabetermin zu lesen ist! Vielleicht aber auch einfach ein Kaffee. Ich werd’s mal damit versuchen.

Eine Antwort zu “Tagebuch einer Volontärin (16)”

  1. Setza sagt:

    Aber, aber…

    Es lebe der positive Stress, nicht aber odch der negative.

    Ich bekomme ja freitags immer das zu setzen, was den RedakteurInnen donnerstags nicht einfiel… Amüsant, zuweilen.

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