FILM: Am Tag als Bobby Ewing starb

Keine schlechte Entscheidung, diesen Film nicht im Kino gesehen zu haben. Und: Keine wirklich gute Entscheidung, ihn mir im TV angesehen zu haben. Naja, so schlimm war es auch wieder nicht. Zog sich halt nur ein bisschen. Ein bisschen Mutter-Sohn-Drama, ein bisschen Rebellion, Pubertät, Nostalgie und diese politischen achtziger Jahre. Stimmt das eigentlich, dass Bobby Ewing wirklich an dem Tag starb, an dem die Tschernobyl-Katastrophe bekannt wurde?

6 Antworten zu “FILM: Am Tag als Bobby Ewing starb”

  1. Alexander sagt:

    Jedenfalls nicht unplausibel: Bobby Ewing starb in der Folge „Schwanengesang“, die laut bamby.de am 29. April 1986 lief. Das war der Tag, an dem die UdSSR erstmals zugab, dass es einen Unfall gab. Die TV-Ansprache von Innenminister Friedrich Zimmermann stammt aus den Tagen danach.

    http://www.bamby.de/1981/81Dallas00.htm
    http://www.wdr.de/online/news/tschernobyl/chronologie.phtml

  2. zoso sagt:

    Sowas ähnliches habe ich gestern auch gedacht. Wir waren eigentlich ins Kino gefahren, um genau den Film zu sehen. Aber wir waren 1 Woche zu früh. Im Nachhinein waren wir aber genau zum richtigen Zeitpunkt da.
    Gestern habe ich trotz „ARTE-Bonus“ diverse Gähnattacken bekämpfen müssen.

  3. marcc sagt:

    Ja, es passt. Wird waren damals gerade in Wik auf Föhr auf Klassenfahrt und hatten den Lehrern abgerungen, dass wir unbedingt „Dallas“ sehen müssten, weil Bobby in dieser Folge stirbt.

    Naja, und dann saß man vorm Fernseher und erfuhren noch viel mehr.

  4. […] das Gift genommen haben Am Tag als Bobby Ewing starb Wie mich ein Blog erinnerte lief gestern auf Arte der Film „Am Tag als Bobby Ewing starb“. Ich hatte ihn nicht ges […]

  5. jotefa sagt:

    Irgendwas passt nicht mit den Terminen. Falls meine Erinnerung nicht trügt, habe ich von der Tschernobyl-Katastrophe am Samstag, den 26. April erfahren. Ich habe damals eine Wochenend-Exkursion an die Okertalsperre geleitet. Nachdem es am Samstag in den Abendnachrichten kein anderes Thema gab, habe ich den zweiten Exkursionstag wegen der Unklarheiten über die radioaktiven Niederschläge abgesagt.
    Am Sonntag war ich morgens mindestens ebenso entsetzt darüber, dass von den 30 teilnehmenden Studenten nur zwei etwas mitbekommen hatten. Die anderen glaubten ich beliebte zu scherzen.
    Nachdem unser seinerzeitiger Innenminister »Old Schwurhand« dann versichert hatte, dass uns garnichts passieren kann, haben wir die Exkursion einige Wochen später nachgeholt.

  6. Manchmal ist es gut, blogs zu lesen. Man spart sich Denk-, Schreib- und/oder Redearbeit und man weiß man ist nicht allein (pathetisch, oder?) Ich wollte den Film unbedingt im Kino shen, habe ihn verpasst und freute mich, dass arte ihn zeigte. Als der Film um und bei bei der Hälfte angekommen war, war ich froh, dass ich diesen, wie eigentlich ALLE Filme, im Kino verpasst habe. Selbst Peter Lohmeyer, den ich sonst sehr schätze, war blass und konnte nichts an dem Film retten (Wer hat ihm eigentlich diese absolut unsegliche und widelich aufgesetzte Mattenperücke verpasst, das sah ja aus wie gewollt und nicht gekonnt…).

    Nun gut. Bleib am Ball mit dem Herrn Silbereisen, das ist spannend.

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