Müllproblematik (2)

Überquellende Mülleimer in der Fußgängerzone Heidelbergs. Blaue Altpapiercontainer, deren Farbe man nur noch von Nahem erkennen kann, weil diese unter Kartons, Zeitungsstapeln und Plastiktüten versinken. Und dann auch noch getrocknete Kotze auf einem Bahnsteig in Düsseldorf. Ist das der Sinn vom Streiken? Dass man dann, wenn der Streik vorbei ist, im Grunde die doppelte Arbeit hat? Weil die Müllberge nun einmal nicht von alleine verschwinden?

6 Antworten zu “Müllproblematik (2)”

  1. Matt sagt:

    Also heute Abend in der Tagesschau hat Ver.di noch gesagt, dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter den Streiks steht – und somit hinter getrockneter Kotze auf dem Bahnsteig. Das ist Demokratie, Franzi! Du bist Minderheit! ;-)

  2. Setza sagt:

    Ich hielte einen Essay über den Anteil von Streiks, politischen Demonstrationen und solidarischen Aktionen an der Implementierung der Gleichberechtigung der Frau in der bürgerlichen Gesellschaft der Gegenwart (Titelvorschlag) ja mal für ein lohnendes Projekt für eine Jungjournalistin…

  3. Setza sagt:

    Puh… Dein Blinzeln ist irgendwie erlösend.

    Ich habe wohl einen Moment zu kurz nach der Satire in Deinen Zeilen gesucht…

    Btw.: Nachdem, wie Du HD beschreibst, müsste hier quasi permanent Streik sein. Alles relativ, halt. Wie die Einkommen. Und wie die
    Gleichberechtigung.

    Btw. 2: Den Essaytitel würde ich eh nicht ungeprüft übenehmen, an Deiner Stelle. Der enthält, je länger ich draufschaue, eine grammatikalische Tretmine.

  4. jarod sagt:

    In Mannheim sieht es nicht besser aus. :|

  5. ich finds toll, dass sich eltern urlaub nehmen müssen, da die kindertagesstätten bestreikt werden. da wird den arbeitgebern aber ein schnippchen geschlagen… zwangsurlaub. alternativ könnte man die kinder zum müll stellen… das scheint deren stellenwert bei ver.di.

    die rechtliche seite des streiks dürfte im übrigen die spannenste sein.

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