Über das Nachtmagazin

Was ist denn das für ein Dreck?

(1) Nubbelverbrennung in Köln. Da darf eine seltsame Reporterin eine halbe Ewigkeit darüber sprechen, dass jetzt die Nubbel in Köln verbrannt werden. Sie macht das in aller Deutlichkeit, haha, sie erklärt die Tradition, nicht ohne immer wieder auf die Super-Stimmung in Köln hinzuweisen, selbst der Pastor macht mit, haha, super. Genau das ist es, worüber ich im Nachtmagazin informiert werden möchte.

(2) Willi Stahlmann, Geschäftsführer von Monster.de, wird interviewt. Und mit wirklich dämlichen Fragen will die Moderatorin Anja Bröker weis machen, dass dieser Mann Ende 40 einen Job über eine Internetjobbörse einen Job finden würde? Ich lach mich tot. Sowieso: Ist das Nachtmagazin eine Kooperation mit Monster.de eingegangen, dass dieser Typ ständig den Namen seiner Firma nennen durfte? Und seit wann ist bitteschön ein Geschäftsführer ein kompetenter und irgendwie objektiver Gesprächspartner zum Thema „Internetjobbörsen“? Dass der sein Geschäftsmodell nicht schlecht macht, ist mir zumindest durchaus klar.

(3) Nur seichte Themen, das Schicksal von Herrn Ballack und, ach ja, das böse Wetter. Meine Fresse.

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