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Lesen! Und danach ein bisschen drüber nachdenken.

2 Antworten zu “!”

  1. Setza sagt:

    Um mir treu zu bleiben, sage ich mal was „verschärfendes“ dazu:

    Es ist weder eine Heldentat, Kinder aufzuziehen, noch ist es heldenhaft, sich gegen Kinder zu entscheiden. Beide Entscheidungen stehen moralisch gleichwertig nebeneinander, keine von beiden berechtigt zur Aburteilung der jeweils anderen.

    Der Respekt der Kinderlosen vor der Entscheidung für Kinder und in der Folge vor den Kindern selbst und der Respekt der Aufziehenden vor der Kinderlosigkeit sind m.E. eine wichtige/die Grundlage dafür, dass Kinder wieder zum postiv Normalen in der Gesellschaft werden.

    Dieses Respekt-Gleichgewicht ist aber gründlich aus den Fugen.
    Diabolisch belächeln Dinki’-Pärchen Mütter und Väter mit kreischenden Kindern auf dem Arm, schwadronieren von Kindergeld und Ähnlichem und fragen Chefinnen, wie sie ihren Job mit zwei Kindern denn halbwegs auf die Reihe kriegen wollen. Ihren Chef, der auch zwei Kinder daheim hat, haben sie das jedoch noch nie gefragt…
    Mütter mit verdreckten Kinderkarren fahren „ups, gar nicht gesehen“ Menschen in Trams und U-Bahnen über die Füße, als solle ihnen das ihre Ãœberflüssig- oder gar Nutzlosigkeit zeigen…

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