Über die Videokassette

Ich hatte mir eigentlich nichts dabei gedacht, als ich in der vergangenen Woche eine Pressefrau darum bat, mir einen Mitschnitt einer am Montag gelaufenen Sendung zuzuschicken. Heute landet dann das Paket auf meinem Schreibtisch: eine Videokassette. Nun gehöre ich zu den Menschen, die zwar wahnsinnig gerne Filme schauen, allerdings noch nie einen Videorekorder besessen haben. Noch nie. Will ich was im Fernsehen schauen, dann gucke ich es eben. Habe ich keine Zeit, schaue ich es eben nicht. Entweder die Sendung wird irgendwo wiederholt oder ich sehe sie halt nicht. Erst vor ungefähr 4 Jahren legte ich mir einen DVD-Player zu. Und da dieser auch für das Abspielen von CDs geeignet war, kam er sogar öfter mal zum Einsatz. Nicht, dass ich keine DVDs schaue, doch, doch, aber besonders häufig kommt das nicht vor. Nun halte ich also eine Videokassette in der Hand und denke an den Kollegen, der mir vor einigen Monaten erzählte, dass er beim Ausverkauf der Videothek seines Vertrauens die Kassetten kartonweise nach Hause getragen hat. „Film ist Film“, oder etwas Ähnliches hatte er zu mir gesagt und ich hatte ihn damals für diese Aktion belächelt. Jetzt kann er sich dafür revanchieren. Ich hätte nicht gedacht, dass es dazu noch einmal kommen würde.

2 Antworten zu “Über die Videokassette”

  1. roman sagt:

    Seit Jahren stehen zwei Videokassettenspieler unter dem Tisch auf dem der Fernseher steht. Der eine dient als Lautsprecherständer, der andere ist momentan weg. Er muss ein Video kopieren.

  2. benno sagt:

    Ich habe einen vollen Schrank mit Videokassetten. So toll DVDs auch sind, VHS ist halt immer noch das beste um mal eben was im Fernsehen mitzuschneiden. VHS ist das Vynil des audiovisuellen Medien.

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