FILM: Inside Man

Den perfekten Banküberfall, den will uns Dalton Russell (Clive Owen) zeigen. Warum? „Weil er es kann“, sagt er uns gleich zu Beginn und dann später auch nochmal. Und was sehen wir? Einen perfekt geplanten Banküberfall. Mit vielen Geiseln, die man schon bald nicht mehr von den Tätern unterscheiden kann. Und sehr vielen intelligenten Schachzügen, mit denen Russell die Polizei vorführt. Allen voran Cop Keith Frazier, der wegen eines anderen Falls unter Druck steht und seinem Vorgesetzten beweisen will, dass er ein guter Polizist ist. Doch Russell und seinen Verbündeten geht es nicht um Geld. Es geht ihm um das gut gehütete Geheimnis des Besitzers von Schließfach 392. Dieser – nervös, weil er die Aufdeckung fürchtet – heuert Madeleine White an, die ihre Kontakte nutzt, um mit den Bankräubern zu verhandeln.

Spike Lee gelingt mit „Inside Man“ ein durch und durch intelligent gemachter Film, in dem ich mich nur manchmal ein klitzekleines Bisschen gelangweilt habe. Denn besticht dieser Film insbesondere zu Beginn durch sein Tempo, flacht dieses zwischendrin deutlich ab. Doch was den Film für mich zu einem wirklich guten gemacht hat, ist – neben den glücklicherweise nur vorsichtigen Anspielungen auf Problemthemen wie Rassismus, Vergangenheitsbewältigung etc. – das Ende. Gerade als ich dachte, „Bitte, lieber Spike, mach das jetzt nicht kaputt, indem du mir sagst, was nun passiert“, begann der Abspann. Perfektes Timing. Schöner Film.

4 Antworten zu “FILM: Inside Man”

  1. tknuewer sagt:

    Endlich! Wir sind mal einer Meinung in Sachen Filme!

  2. franziska sagt:

    Aber X-Men 3 werde ich mir trotzdem nicht anschauen.

  3. Steve sagt:

    Nur schade das so viel Werbung im Film war, schwach wenn sich das Geheimnis hinter HELL (äh Dell) kisten verbirgt.

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