Auf Reisen (2)

Samstag morgen. Früh am Morgen. Genauer sechs Uhr. In Deutschland ist es jetzt zwölf Uhr Mittag. Natuerlich habe ich Hunger. Die nächsten zwei Stunden verbringe ich mit ausgiebiger Körperpflege, dem Vernaschen der Betthupferl vom Vorabend und überlege kurz nach sieben sogar, vor die Tür zu gehen. Der CVS hat schließlich seit sieben geöffnet. Erst um viertel vor acht traue ich mich dann doch hinunter und auf die Straße. Viertel vor acht, also eigentlich eine Zeit, zu der man lieber nach Hause kommt, als das Haus verlässt. Der Wind bläst mir ins Gesicht, angenehmes Wetter ist etwas Anderes, ich fühle mich in meiner These bestätigt, das Haus in den nächsten fünf Jahren wirklich nur noch nach acht zu verlassen, bringt ja nichts, außer Ärger. Erste Regentropfen setzen sich auf meinen Brillengläsern fest, doch mit Erstaunen stelle ich fest, dass ich nicht die einzige auf der Straße bin an diesem Samstag. „Race for the cure“ tragen die vielen Menschen auf ihren T-Shirts, alle mit einer fünfstelligen Startnummer versehen. Alle laufen die 14th Street hinunter in Richtung National Mall. Ich bin beeindruckt, dass eine solche Veranstaltung organisiert von der Breast Cancer Foundation an diesem Morgen so viel Zulauf findet.

2 Antworten zu “Auf Reisen (2)”

  1. Christian Merz sagt:

    Dann lauf doch im September in Frankfurt mit:
    http://www.raceforthecure.de/

    Nur knapp 3500 Teilnehmer, nicht ganz so viele wie bei diesem Event:
    http://www.jpmccc.de/

  2. Sebastian sagt:

    Tss, von wegen 28 Grad!

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