BUCH: Arno Geiger – Es geht uns gut

Es gibt so Bücher, da weiß man direkt nach dem Fertiglesen nicht, wie man sie gefunden hat. Meistens warte ich dann, ob diese nachwirken. Manchmal frage ich dann ausgewählte Vielleser in meinem Umfeld, ob sie diese Bücher auch gelesen haben, um herauszufinden, ob es ihnen genauso gegangen ist. Beides hat irgendwie nicht gewirkt. Weder gab es jemanden, der das Buch gelesen hat (Obwohl das Buch vor der Buchmesse diesen Preis bekommen hatte, im vergangenen Jahr), noch war die Zeit lang oder kurz genug (wer weiß das schon), mir ein wirklich abschließendes Bild zu machen.

Es gab viele Stellen in dem Buch, bei denen ich mich gefragt habe, warum der Autor mich an gerade jenen Ereignissen teilhaben ließ. Ich erfahre viel über die Familie, die in dem Haus gelebt hat, die Beschwerlichkeiten der jeweiligen Zeit, die komplizierten Verflechtungen, die es wohl in jeder Familie gibt. Trotzdem habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass irgendetwas Außergewöhnliches passiert, was mein Interesse so sehr weckt, dass ich dieses Buch erst einmal nicht mehr aus der Hand legen möchte. Wir haben eine sehr oberflächliche Beziehung geführt, das Buch und ich.

3 Antworten zu “BUCH: Arno Geiger – Es geht uns gut”

  1. sopran sagt:

    Ich habe es hier im Ferienhaus liegen, wo ich manchmal in Büchernot gerate und dann alles weglese, was noch da ist. Arno Geiger sinkt immer wieder auf den Grund des Stapels. Ich komme über Seite 40 einfach nicht hinweg.
    Vielleicht lasse ich es einfach unten liegen, für spätere Generationen.

  2. Cathrin sagt:

    Ging mir genauso wie Dir. Insofern war Deine Besprechung nicht so wirklich hilfreich. Weiß jetzt immer noch nicht, wie ich es finden soll.

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