Gute Drogen bei Vanity Fair

Vorhin am Strand Rhein die große Presseschau. Dabei große Einigkeit über die Güte der Drogen, die die Redaktion der „Vanity Fair“ da jedes Mal vor Redaktionsschluss verabreicht bekommt. Oder wie können ansonsten so viele seltsame Überschriften entstehen? Beispielsweise könnte es so gewesen sein.

Redakteur 1: Oh Mann, Internationaler Tag des Tanzes, was kann ich denn da drüber schreiben?
Redakteur 2: Auf leisen Sohlen, hahaha.
Redakteur 1: Keine schlechte Idee, aber was hältst du davon?


Redakteur 2: Au ja! Prima Idee mit den Songtiteln! Dann weiß ich auch schon, was wir über die Erdbeeren essende Britney drüber schreiben:



Redakteur 1: Kann man machen. Aber bei diesem neuen Buch über Prinzessin Diana funktioniert das nicht so richtig.
Redakteur 2: Aber gab’s da nicht mal diesen Film?


Redakteur 1: Nun wird’s aber schwierig: Der Arbeitsamt-Chef Weise. Weise, Reise, leise, ich hab’s:


Redakteur 2: Boah, jetzt haben wir aber einen Lauf. Lass uns noch schnell die restlichen Seiten fertig machen, dann können wir uns zu den anderen setzen und ein bisschen chillen.
Redakteur 1: Hunde sind ja schon immer ein bisschen eklig. Diese ganzen Haare überall. Und dann stinken die immer so, wenn die nass sind.
Redakteur 2: Na, aber das kannste ja nicht in die Zeile schreiben. Um was für einen Hund geht’s?
Redakteur 1: Golden Retriever.
Redakteur 2: Und was haben die nochmal für ne Farbe? Weiß?


Redakteur 1: So, einer noch.
Redakteur 2: Och nee, geht um diesen Michael Bublé. Der Kerl geht mir mit seinem Sing-Sang sowas von auf den Sack.
Redakteur 1: Sing-Sang? Ha!


7 Antworten zu “Gute Drogen bei Vanity Fair”

  1. Franzi, da bist Du mal nicht gut informiert. „Golden Braun“ lässt sich nicht vom Hund sondern vom Song „Golden Brown“ ableiten. http://en.wikipedia.org/wiki/Golden_Brown

  2. Setza sagt:

    *Augenroll*
    Also in meiner Region hier, und sie sollte sich daran erinnern können, nennt man soetwas gelangweilt Kalauern.
    Seit 532 Jahren…. Pfft.

  3. […] Stirb königlich Veröffentlicht 30. April 2007 Allgemein , Film Unterschätze niemals die unnahbaren Gewalten im “Vanity Fair”-Hauptquartier, die ein ausgesprochen feinsinniges Gespür für Artikelüberschriften aller Art besitzen. Im nachfolgend dargestellten Fall („frei“ von Frau Franziskript geklaut) entwickelten die Macher sogar eine solch aufrichtige Empfindsamkeit, die gleich (ehemalig) Prinzessin Dianas ganze Lebensgeschichte, oder deren bekanntes Ende, akkurat darstellt. Sag noch einer, nach dem Tod reißt der Faden journalistischer Entblößungen. […]

  4. Anke sagt:

    Die Redakteure haben bestimmt alle ihr Volontariat bei auto, motor und sport gemacht. Die kalauern jedes Thema tot. Jedes. In jeder Ausgabe.

    (I’m lovin‘ it.)

  5. Dittsche sagt:

    @Anke: Ganz genau das wollte ich auch sagen! ;) In einer durchschnittlichen ams-Ausgabe finden sich mindestens 20 solcher Kalauerchen.

  6. Jochen sagt:

    Ich finde die obigen Kalauer eigentlich relativ witzig. Witziger zumindest als das was Du drüber schreibst.

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