Greenpeace im Netz

Auch wenn die Aktion von Greenpeace heute schon sehr geschickt medial begleitet wurde, in Sachen Internet muss die Umweltorganisation noch ein bisschen was lernen. Klar, einen Text gibt es, auch zwei Fotos und einen Link auf ein Video bei n24.de. Noch mehr dieser Filme gibt es mittlerweile auch bei Youtube. Natürlich.

Aber: Im Laufe des Nachmittags habe ich bei N24 auch kurz richtig schön wackelige Ausschnitte gesehen, die per Helmkamera aus den Booten aufgenommen worden waren. Im Netz finde ich diese jedoch nicht. Vielleicht noch nicht. Aber mit sowas sollte man eigentlich auf der eigenen Webseite dienen.

7 Antworten zu “Greenpeace im Netz”

  1. Thomas sagt:

    Komisch, ich hätte gedacht Greenpeace wäre da eigentlich ganz fit.

  2. jmi sagt:

    Greenpeace macht hier und da ganz tolle Sachen im Web, zum Beispiel die Green-my-Apple-Site, für die es sogar einen Webby-Award gab. Aber gerade in Deutschland steht es um die Web-2.0-Aktivitäten von NGOs im Allgemeinen noch ziemlich bescheiden. Braucht wohl noch etwas Zeit.

  3. 160typo sagt:

    mit der aktion hat sich greenpeace auch nicht wirklich mit ruhm bekleckert. „man kann boot auch anders stoppen“. klar, nämlich noch effektiver….
    bei einem bannmeilenbruch sollte einem auch mit nem umweltschutzbutton in der heutigen situation klar sein, dass das „wachpersonal“ etwas sensibilisiert ist.

  4. Kerish sagt:

    So pro Greenpeace ich normalerweise bin, aber diese Aktion war ziemlich daneben. Und das Interview mit einer der Teilnehmerinnen hat mich in dieser Meinung noch sehr bestärkt.

  5. Wurmi sagt:

    Greenpeace wollte halt schnell, bevor’s vorbei is – ging ja alles so schnell, kaum die Isomatten ausgerollt, schon heißt’s wieder einpacken – noch ne kleine Leistungsschau machen. Bootchen fahren, Ballon fliegen, Wind im Haar: dafür steht Greenpeace. Man hätte vielleicht von den Schlauchbooten aus demonstrativ ein paar Gallonen Altöl ins Wasser kippen sollen. Oder vom Ballon auf’s Haferfeld. Der Bauer is ohnehin schon angepisst genug, haha.

  6. Manueller Trackback:
    […] Ich werde echt sauer, wenn ich höre, dass mit der dusseligen Bootsaktion & Co der sachliche Protest für eine PR-Show missbraucht wird. Mit dem, was Attac oder auch Bono & Geldorf machen, kann ich leben. Aber die Greenpeace-Aktion hatte keinen politischen Sinn (Franziskript und der Medienblogger sehen das übrigens anders). Denn Aufmerksamkeit für den Gipfelprotest zu generieren, kann nicht das Ziel gewesen sein […]

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