Sonntagsbeschäftigung

Den Großteil des Tages auf dem Spielplatz verbracht. Zugeschaut, welche Anziehungskraft Wasser auf Kinder hat. Kaum erspähen die kleinen Wesen die Pumpe (und Pampe), laufen sie wie ferngesteuert auf die Sandgrube zu, lassen sich bereitwillig T-Shirt und Hose ausziehen, um dann in Windel und Unterwäsche bekleidet im Sand rumzubuddeln. Und da gibt’s dann ja auch viel zu tun: Eimer mit Wasser füllen, Eimer wieder leeren, mit der Schippe Sand in den Eimer packen, das Ganze gut mit dem Wasser vermischen, den Eimer wieder leeren, die Schippe einbuddeln, einen Graben für das Wasser bauen, Wasser in den Graben füllen, sehen, wie die Grabenwände einsacken, um dann wieder einen neuen Graben zu bauen.

(Ein bisschen neidisch war ich schon, nicht mitgebaut zu haben. Aber ich trug ja auch keine Windel.)

6 Antworten zu “Sonntagsbeschäftigung”

  1. Hagersfield sagt:

    das ist intuitives Training für später, z.B. für Schlammschlachten im Erwachsenenleben …

  2. War das schon das Training für Schlammschlachten bei den Rolandsecker Gartengesprächen?

  3. mark793 sagt:

    Das ist das Problem: Windeln in Ãœbergrößen findet man halt nicht in jedem Drogeriemarkt. ;-)

  4. kreuzberger sagt:

    Im Internetz findet man dann aber doch Windeln für Hyperaktive.

  5. kreuzberger sagt:

    Im Internetz findet man dann aber doch „Windeln für Hyperaktive“.

  6. Christina sagt:

    Und wer denkt an die armen Eltern, die hinterher die völlig verdreckten Kinder aus dem Schlamm – wahrscheinlich unter viel Gebrüll – ziehen müssen? Niemand! Ich freu mich jedenfalls schon drauf und wenn Du in Berlin bist, darfst Du auch gerne mitbuddeln. Aber vielleicht ohne Windel? :-)

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