Rückblick auf d.f.t. tv (2)

Und da saßen wir gestern also wieder und bangten um 20.13 Uhr noch, ob das Internet in Daniels Wohnung doch noch funktioniert. Denn ungefähr 20 Minuten vor der „Sendung“ waren wir schlicht und ergreifend offline. Dass es funktionierte, sieht man ja alleine an den Screenshots, die während der „Sendung“ gemacht worden sind. Und dass es größtenteils ziemlich langweilig war, wir uns viel zu wenig mit unserem Gast beschäftigten, den roten Faden dann und wann verloren – ja, all das stimmt und dennoch war es toll. Toll, weil eine wunderbare Gästin da war und wunderbares Licht. Und weil ich mich immer noch sehr darüber freue, vor einigen Wochen bei den Rolandsecker Gartengesprächen mit diesen beiden „verrückten“ (Ja, so nennt man das mancherorts) Kerlen beschlossen zu haben, dieses Internet-TV-Ding einfach mal auszuprobieren. „Verrückt“? Ich kann nur sagen: Ja, gerne.
Weil aus den durchgeknalltesten Ideen meist etwas Gutes entsteht.

So häufig bin ich in den vergangenen Jahren auf Menschen gestoßen, denen es an Neugier fehlte, an der Lust, Dinge auszuprobieren, irgendwelchen Blödsinn einfach mal zu verzapfen, auch wenn man sich vielleicht ein bisschen lächerlich macht. Zu häufig werden gute Ideen durch das Schreiben von Konzepten, endlosen Meetings oder nicht enden wollenden Technikschleifen kaputt gemacht.

Deshalb ist es erfrischend, „verrückt“ zu sein, auch wenn es sich hier nur um die verrückte Idee handelt, etwas lang Erprobtes ins Netz zu holen.

Es beeindruckt mich immer noch, wie einfach das alles ist. Dass es wirklich ausreicht, einen Internetanschluss, eine Kamera, etwas Licht und einen Laptop zu haben. Das alles reicht für das ganz persönliche „Fernseh“-Studio. Vom Sofa also ist es möglich, RTL und all den anderen Sendern Konkurrenz zu machen, in dem man beispielsweise seine eigene Lustige-Videoclip-Show produziert.

Oder eben „Eintrag frei“.

Eine Antwort zu “Rückblick auf d.f.t. tv (2)”

  1. Ute sagt:

    Hi Franzi,

    ja, genauso geht es mir auch. Dieses Bloggen bringt beschwingt einfach ungemein (ich muss so oft im Alltag über diese ganzen verpeilten Dinge schmunzeln …), es ist das, was man sich im Berufsalltag eigentlich immer wünscht: Unendlich viel kreative Energie, Teamwork, einen großen Vorschuss an Vertrauen und Zutrauen, Lob und Anerkennung für alles, was in Blogs und drumherum irgendwie gebastelt wird, ein super netter Umgangston miteinander (gerade mailte mir Herr Beetlebum noch und wir belobhudelten uns gegenseitig :-)), Vernetzung, sehr schöne Ergebnisse (die vor allem – dank Zahlreicher Kritiker (einen Gruß an den Popkulturjunkie ;-)) immer besser werden) und einfach eine beschwingte Aufbruchsstimmung. Toll!

    Wenngleich man sich bisweilen auch ein bisschen öffentlich zum Deppen macht, so viel Aufbruch, Neues, Spaß , Neugierde und interessante Menschen habe ich selten erlebt, das muss ich sagen – und dafür mache ich mich gerne zum Deppen, jau! :-)

    Wobei ich es bei Euch auf dem Kuschelsofa richtig nett fand und es Herrn Knüwer ja wirklich nicht an professionellem Moderationstalent mangelt – ihr solltet Eintritt dafür nehmen :-)

    Nochmals besten Dank für die viele Mühe, die Kräuterlimonade (ich sage nur Almdudler oder Rivella!) und das Alt! Bis hoffentlich auf bald mal. Apropos mal, ich muss mir ja noch was einfallen lassen.

    Schönes WE und liebe Grüße
    Ute

    PS Ja, das bei XING war mir auch schon aufgefallen :-(

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