So war Portugal (1)


Da wir in Faro gelandet sind, verbringen wir die ersten Tage auch in der Gegend um die Flughafenstadt. Wir werden in den kommenden Tagen uns mit einem Auto durch die Gegend bewegen. Genauer: mit einem Mitsubishi Colt, den zunächst angebotenen Skoda Roomster habe ich ausgeschlagen, weil ich ein riesiges Auto befürchtete (Nein, ich lese nicht regelmäßig die Automotorsport oder so), mit dem ich von nun an durch die engen Gassen fahren sollte.



Was sofort auffällt: Der Versuch, sich an die vorgegebenen Geschwindigkeiten zu halten, scheitert meist daran, dass Orte ineinander übergehen, man schnell den Überblick verliert, in welchen der vielen kleinen Ortschaften man denn nun gerade ist. An den ersten Tagen bin ich vor allem ein Verkehrshindernis, da ich aus Vorsicht vor Geschwindigkeitskontrollen mit 60 km/h durch die Gegend tingele. So schlimm ist das aber doch nicht, denn hier herrscht der Tourismus. Viele Orte sind eigens für die Bespaßung der Urlauber geschaffen worden. Die meisten, die sich auf den Straßen um Faro tümmeln, sind Touristen. Man trifft meist auf Engländer, Spanier und Portugiesen nur selten. Bereits nach den ersten beiden Tagen wird dies recht langweilig.


Positiv in Erinnerung bleibt an diesen ersten Tagen vor allem der Schifferort Tavira, den ich im Gespräch mit dem Mann meines Herzens mehrfach mit der andalusischen Surferabsteige Tarifa verwechsle. Ein Grund dafür war die 1,5-Literflasche gefüllt mit frisch gepresstem Orangensaft. Für zwei Euro.

Am ersten Abend esse ich eine durch und durch gelungene gegrillte Seebrasse. (Wer selber zuschlagen möchte, sollte sich in ein kleines familienbetriebenes Restaurant in Albufeira begeben, das ich allerdings nicht unbedingt für einen längeren Urlaub empfehlen kann.)

Am zweiten Abend weiche ich auch schon wieder von der portugiesischen Küche ab. Der Grund: Prawn Massala. Großartig.

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