So war Portugal (6)


Der nächste Stopp ist Sagres, der wohl westlichste Ort an der portugiesischen Küste. Es gibt dort vor allem eine Sorte Menschen: Surfer. Doch das muss ja nicht schlimm sein, zeichnen sich Surfer ja meist durch jugendliche Frische aus. (Die kleinen schwarzen Punkte da auf dem Bild sind sie, übrigens.)


Das Gepäck im Hotel verstaut geht’s los zu einem kleinen Spaziergang. Im Hafenbecken sehe ich das erste Mal den gemeinen Hafenfisch. Erst sind sie gar nicht so leicht zu entdecken, aber wenn man genauer schaut, sind sie überall. Warum diese Fische sich so nah an die Menschen (Ja, auch Angler saßen auf dem Steg) heranttrauen, wird mir ein Rätsel bleiben. Schön anzusehen war es aber trotzdem.


Am anderen Ende von Sagres gibt es aber auch noch eine Burg. Das Fort Fortaleza de Sagres, eine ziemlich schöne Anlage, die zum einen komplett von Wasser umgeben ist (geile Klippen und tolle Wellen) und zum anderen auch noch ganz nett gelegen ist (Grünzeug, toller Steinkram, Felsspalten).


Apropos Felsspalten. Hier in Sagres nehme ich es zum ersten Mal richtig war, das Erdbeben von 1755, das damals anscheinend ziemlich viel von Portugal zerstört haben muss. Denn eigentlich an allen Orten, an denen wir in den kommenden Tagen noch Halt machen, immer ist die Rede von dem bösen Erdbeben von 1755, dass ziemlich viel zerstört hat. Also könnt ihr euch wahrscheinlich denken, dass die vielen Felsspalten, die sich auf dieser Landzunge befinden. Ist ein bisschen gruselig, insbesondere wenn man überlegt, was man darin alles verstecken kann, aber darum ging es uns ja eigentlich nicht.


Wegen der enttäuschenden Garnelen in Luz gibt’s an diesem Abend zur Abwechslung mal Fleisch: Hamburger mit Pommes und Bier. Konnte man essen.

Eine Antwort zu “So war Portugal (6)”

  1. MC Winkel sagt:

    Sag mal: das ist doch der Tuborg-Mann, da unten.

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