Weihnachts-Shortcuts

Dass man in den 80ern wirklich für Filme wie „Die Jagd nach dem grünen Diamanten“ ins Kino gegangen ist. So viele Klischees, so viele schlechte Witze, so viel Michael-Douglas-Machotum und dann auch noch diese schlechte Synchronstimme von Sir Douglas. Und diese Kathleen Turner, über die ich eigentlich schreiben wollte, dass ich froh bin, sie in der „Neuzeit“ nicht mehr in allzuvielen Filmen sehen zu müssen, dann aber entdeckte, dass sie in „The Virgin Suicides“ dabei war, den ich ja auch klasse fand.

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Und dann liegt unter dem Baum, der in unserem Fall eine ungeschmückte Palme war, ein Buch, das ich im vergangenen Jahr auf meine Wunschliste gesetzt habe. Leider wusste ich davon gar nichts, weshalb ich zunächst sehr überrascht war, weil mir auch der Klappentext nichts sagte. Nur die Empfehlung durch Daniel Kehlmann ließ mich daran glauben, dass es womöglich doch kein Zufall war. Jetzt habe ich bereits 78 Seiten gelesen, es ist so verstörend, weil es die ganze Zeit um Jonas geht, der ständig versucht, in Kontakt zu anderen Menschen zu treten. Dies gelingt ihm nicht, weil es sie nicht gibt, er ist allein in einer Welt, die durch die Menschen geschaffen wurde. Allerdings gibt es dort keine weitere Menschenseele. Internet, Fernsehen, Radio – nichts funktioniert. Würde zu gerne wissen, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Muss das Buch nach diesem Eintrag auf meine Wunschliste gepackt haben.

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