Berlin (3)

Der dritte Tag in Berlin begann mit einer heißen Dusche und einem guten Frühstück. Wir haben beide lange geschlafen und gingen einer Weile unseren morgendlichen Ritualen nach. Glücklicherweise sind diese – trotz der eher seltenen Besuche – sehr gut aufeinander abgestimmt: essen, Kaffee bzw. Tee und dann ein bisschen an den Computer. Dabei erzählt man sich ein bisschen, was man gerade liest und freut sich, wenn man sich gemeinsam an Texten erfreuen oder eben auch ärgern kann.

Wenig später ging es dann aber doch nach draußen in das wilde Leben: Sprich, wir brachen mit dem Auto auf, um uns in ein sonntagsspaziergangstaugliches Gebiet zu begeben. Im Auto lief die Hörbar Rust mit der wunderbaren Bettina Rust, die diesmal Götz Otto vor dem Mikro hatte. Und weil es gerade so schön war, wir unser Ziel bereits erreicht hatten, blieben wir in trauter Zweisamkeit im Auto sitzen.

Nach dem kleinen Rundgang blieben wir doch noch in dieser Ausstellung hängen: Von Kunst und Politik (leider kein Permalink). Sehr interessant, dass ich für so wenig Kunst meine Jacke und Schal ausziehen und meine Tasche durchleuchten lassen musste.

Tee und Kuchen am Helmholtzplatz, ein ausgiebiges Mahl bei einem Italiener und dann noch ein Highlight: Daniel Day-Lewis als vom Öl besessener Mann. Und er ist auch der einzige Grund, warum ich diesen Text dann doch noch heute geschrieben habe. Weil ich ihn schnell noch als meine Empfehlung für den Oscar ausrufen wollte.

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