Franjo und der Maxfield-MP3-Player


Am Mittwoch war ich in der Stadt, gucken. Und wen treffe ich hinter den Schadow-Arkaden? Genau. Franjo Pooth, der gerade seine Firma Maxfield in die Insolvenz geschickt hat.

Er sah gar nicht mal so schlecht aus, was wohl daran liegt, dass er ganz schön abgenommen hat. Die Haare sitzen perfekt zurückgegelt, die Schläfen sind leicht grau. Nicht übel, Herr Pooth. Am Donnerstag dann bei Johannes B. Kerner sitzt seine Frau Verona und plaudert über die Liebe zu ihrem Mann und die Tatsache, dass Franjo wegen des ganzen Stresses ganz schön abgenommen hat. Schade, ich dachte, er hungert sich ein paar Kilo runter, um vielleicht ein bisschen besser auszusehen.

Und dann erinnere ich mich daran, dass ich ja auch einen MP3-Spieler von Maxfield habe. Einer, der schon seit langem nicht mehr gebraucht wird und einfach nur vor sich hinstaubt. Passt halt nicht so viel drauf und ich war es müßig, vor jeder Reise genau zu überlegen, welche Musikalben ich diesmal denn mitnehme.

(Pointe fehlt.)

2 Antworten zu “Franjo und der Maxfield-MP3-Player”

  1. Hagersfield sagt:

    Ich würde mir den Maxfield-Player von Franjo – wenn möglich auch von Frau Gemahlin (so lange die Liebe noch hält) – signieren lassen. Hat Zukunft als Sammlerstück !

  2. nikosch sagt:

    Man könnte auch noch warten und Veronas nächsten Heulkrampf bei Kerner draufschaufeln. Ganz großes Kopfkino…

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