Berlin (und sonst so)

Für die Zugfahrt am Donnerstag hab ich mir auch mal eine „Welt Kompakt“ gekauft. Weil ich die Videos der Redaktion so gerne gucke. Meine Lieblingszeile der Ausgabe: „Rock bis in die Runzeln“.

Und kein Berlin-Besuch ohne das typische Berlin-Erlebnis: Morgens sitze ich gerade in der U-Bahn, die Tasche neben mir, allerdings so, dass da durchaus die Hälfte der Bank frei war. Kommt an der nächsten Haltestelle ein Mann, Typ Bauarbeiter, rein, guckt finster. Guckt noch finsterer, als er sich vor mir aufbaut. Verschreckt nehme ich meine Tasche auf den Schoß. Und was macht dieser Scheißkerl? Setzt sich sehr sehr nah an mich ran und stinkt nach kaltem Zigarettenrauch, Schweiß und einem Hauch Bier. Bäh. Ach ja, danke hat er natürlich nicht gesagt.

Ich hoffe wirklich, dass jeder von euch beim nächsten Berlin-Besuch beim „Mädchenitaliener“ vorbei schaut und dort die Pasta mit Fenchelsalami und frischen Feigen isst? Göttlich!

Die Lektüre auf der Rückfahrt: Tagesspiegel (Highlight: Roger Boyes über Max Mosley), Süddeutsche, Vanity Fair (Das erste Bill-Kaulitz-Interview, das ich komplett gelesen habe) und Manager Magazin (Hab ich eigentlich schon mal geschrieben, dass es keine bessere Wirtschaftszeitschrift im eigentlichen Sinne in Deutschland gibt?). Später dann Lindenberg on heavy rotation.

War schön.

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